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Umweltverbände fordern Schadstoffgrenzen für Ostseeverkehr

Steigendes Frachtaufkommen

Vor dem Hintergrund drastisch steigender Schiffsbewegungen auf der Ostsee haben Umweltschützer Schadstoffgrenzen für die Schifffahrt gefordert. Analog zur Autoindustrie müsse es auch für Reedereien Vorschriften geben, saubere Treibstoffe für ihre Schiffe zu verwenden, sagte BUND-Verkehrsexperte Werner Reh am Freitag in Rostock am Rande einer Ostsee-Tagung von Umweltorganisationen. Laut Schätzungen von Experten übersteige ansonsten die Schadstoffbelastung allein durch den Ostseeverkehr im Jahr 2020 die Emissionen der Anrainerstaaten.

Einer BUND-Studie zufolge wird im kommenden Jahrzehnt mit einer 60-prozentigen Steigerung des Frachtaufkommens auf der Ostsee gerechnet. Rund die Hälfte der 2020 erwarteten knapp 150 Millionen Tonnen Fracht werden laut Prognosen Ölprodukte sein.

Schon jetzt gelte das Binnenmeer als eine der am meisten befahrenen Regionen der Welt, andererseits aber auch als besonders empfindliches Ökosystem. Die Ostsee biete sich deshalb als Modellregion für andere Meere an, um den Schiffsverkehr umweltverträglich zu gestalten, meint die BUND-Geschäftsführerin in Mecklenburg-Vorpommern , Corinna Cwielag.

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