akw
<<Wunderliche Welten>>
Gedanken zum Tag
Die Welt ist nicht so kompliziert wie wir uns gerne weismachen wollen, denn die einfachsten Lösungen sind immer die richtigen. Wenn ich bei einer Mathematikaufgabe ein vollkommen verschwurbeltes Ergebnis zustande bringe, ist dieses Ergebnis mit Sicherheit falsch- übrigens eine leidvolle Erfahrung aus zahllosen verhauenen Mathearbeiten. Wenn ich unbedingt ein AKW bauen möchte, reicht ein kurzer Blick auf die Plattentektonik der Erdkruste und ich erkenne, wohin ich es lieber nicht stellen sollte. Außerdem sollte man der Natur nicht vorschreiben, bis zu welcher Stärke sie Erdbeben produzieren darf. Tsunamis-ein japanisches Wort (!)- halten sich höchst selten an die von uns festgesetzte Höhe. Da es, mangels Nachfrage, keine leinenbespannten Großflugzeuge gibt, sollte ich nach Möglichkeit auch den offiziellen und den inoffiziellen Flugverkehr mit einkalkulieren.
Schnellst möglich? Ja, was denn nun?!
Atomausstieg - Sofort abschalten?
Der Landesverband DIE LINKE.NRW hat einen Maßnahmenkatalog herausgegeben mit den Forderung und Argumenten für einen sofortigen Atomausstieg. Darin steht: „Jetzt sind unumkehrbare Maßnahmen zum sofortigen Atomausstieg und zur Umstellung der Energieversorgung auf ausschließlich erneuerbare Energiequellen erforderlich. Bereits jetzt ist es möglich, alle Schritte einzuleiten für einen schnellen Atomausstieg.“
BUND ruft RWE-Stromkunden zum Anbieterwechsel auf
RWE-Manager ignorieren Fukushima-Gau
Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist die heute vom Energiekonzern Rheinisch-Westfälische Energiewerks AG (RWE) beim Verwaltungsgerichtshof in Kassel eingereichte Klage gegen die Abschaltung des Atommeilers Biblis A ein Zeichen, dass "RWE wild entschlossen ist, die Augen vor den Folgen des Fukushima-Gaus zu verschließen". "Vor Fukushima hat RWE-Chef Jürgen Großmann mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Verlängerung der AKW-Laufzeiten ausgekungelt. Jetzt lässt er seine Anwälte gegen das AKW-Moratorium klagen und zeigt damit, dass er die Ängste der Bevölkerung vor der Atomenergie nicht ernst nimmt", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
KettenReaktion Bayern München
Anti-AKW-Demo in München
München hat sich als letzte Stadt in die bundesweiten Anti-AKWGroßdemonstrationen am Samstag, den 26. März eingereiht. Nach der Entscheidung für den Odeonsplatz blieben lediglich acht Tage für die gesamte Organisation. „Umso erfreulicher sind die vielen positiven Signale aus Süddeutschland. Ganz Baden- Württemberg und Bayern mobilisieren nach München“, sagte Hagen Pfaff von Attac.
Ihr Hans-Josef Fell MdB
Die AKW-Streichliste - geheimes Strategiepapier
Die ARD-Sendung Kontraste deckte in der Sendung vom 17.03. ein bislang geheimes Strategiepapier der Fachebene des Umweltministeriums auf, dass ein Weiterlaufen der deutschen AKWs fast unmöglich macht. Um den Sicherheitsanforderungen zu genügen würde sich der Betrieb für die meisten Kraftwerke ökonomisch schlichtweg nicht lohnen. Betont werden in dem Papier die Sicherheitsanpassungen im Bereich der Terrorismus- und Erdbebengefahr. So steht zum Beispiel das AKW Neckarwestheim 2 auf einem Erdbebengebiet, auf zerklüftetem und unterhöhltem Kalkgestein, das AKW Brokdorf ist hochwassergefährdet und Phillipsburg 1 ist besonders gefährdet bei möglichen terroristischen Angriffen. Der ehemalige Leiter der Atomaufsicht Wolfgang Renneberg zeigt sich überaus überrascht über den Inhalt: „Das Bundesumweltministerium hat bislang alles getan, um Sicherheitsanforderungen, die eigentlich nach Stand von Wissenschaft und Technik gestellt werden müssten, nicht zu stellen.“
Atomkraft ist todsicher !
Fukushima - Japan erlebt die nukleare Katastrophe
Eine Explosion ist das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 explodiert. Der schlimmste aller Fälle ist eingetreten. Es muss weltweit ein Ende dieser letztlich unkontrollierbaren Technik gemacht werden.
RWE kündigt Investition in rümänisches Atomkraftwerk
Gute RWE Nachrichten - Investor stoppt Atomkraftwerk
Am Tag, als die deutsche Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald den Beginn einer Kampagne gegen die Beteiligung des Energieversorgers RWE am Atomkraftwerk Cernavoda ankündigte, gab der Konzern seinen Rückzug aus dem umstrittenen Projekt bekannt.
Fessenheim Inspektion
Laufzeitverlängerung des AKW Fessenheim
Eine gemeinsame Postkartenaktion von BUND(D), CSFR(F) und NWA(CH) fordern der BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein, das französische CSFR (Comité de Sauvegarde de Fessenheim et de la plaine du Rhin) und die schweizer NWA (Nie wieder Atomkraftwerke) die Stilllegung des AKW Fessenheim. Mit einer Postkartenaktion, an der sich zahlreiche Gruppen aus dem Dreyeckland beteiligen, soll den Menschen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Forderungen an die französische Sicherheitsbehörde weiterzugeben.
Tägliche Post an Frau Merkel 12-17
Gegen den Willen der Bevölkerung - Regierung will weiter Laufzeitverlängerungen
Trotz beständiger und vielschichtiger Proteste aus der Mitte der Bürgerschaft hält die derzeitige Bundesregierung weiter an Laufzeitverlängerungen fest. Eine lang anhaltende Aktion, die von über 20 Umweltorganisationen und vielen aktiven Bürgern getragen wird, bleibt bisher ohne Reaktion. Verliert die Volkspartei CDU/CSU die Bürgernähe?
Bayerischer Sozialbericht
Kamm vermutet Zusammenhang zwischen AKW-Störfall und niedriger Lebenserwartung
Die bayerische Landtagsabgeordnete Christine Kamm (Grüne) vermutet einen Zusammenhang zwischen einem Störfall im Atomkraftwerk Gundremmingen im Jahr 1977 und einer niedrigeren Lebenserwartung im Landkreis Dillingen. Grundlage der Vermutung ist der kürzlich veröffentlichte zweite bayerische Sozialbericht. "Dieser weist eine vergleichsweise niedrige Lebenserwartung für die Menschen im Landkreis Dillingen aus: Um zwei bis 2,5 Jahre geringer als in anderen ländlich geprägten schwäbischen Landkreisen ist die Lebenserwartung der Dillinger", so Kamm. Möglicherweise bestehe ein Zusammenhang dem Störfall im Atomkraftwerk Gundremmingen vor 32 Jahren. Bei diesem seien radioaktive Emissionen abgegeben worden, die um ein Vielfaches die jährlich zulässigen Emissionen überschritten hätten.
Mindereinnahmen für Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein verlangt Aufklärung über langen AKW-Stillstand
Schleswig-Holsteins Landesregierung verlangt vom Energiekonzern Vattenfall Aufklärung über die Ursachen des seit Sommer 2007 anhaltenden Stillstands der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel. "Deshalb haben Finanzminister Rainer Wiegard und ich bereits Kontakt zur Unternehmensspitze des Energieversorgers aufgenommen", sagte Wirtschaftsminister Werner Marnette (beide CDU) am Freitag (17. Oktober) in Kiel.
Gefahr
SPD-Spitzenkandidat Jüttner fordert rasche AKW-Abschaltung
Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen, Wolfgang Jüttner, fordert die möglichst schnelle Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke. Zur Begründung verwies Jüttner in der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" auf die Ergebnisse einer neuen Kinderkrebsstudie, wonach das Krebsrisiko mit der Nähe zu einem Atomkraftwerk steigt. Das sei alarmierend. Der SPD-Fraktionschef im Landtag in Hannover verlangte die Aufkündigung des Atomkonsenses mit den deutschen Energieversorgern. "Der im Jahr 2000 vereinbarte schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie mit langen Restlaufzeiten basierte auf der Voraussetzung, dass vom laufenden Betrieb der Atommeiler keine Gefahr ausgeht. Betrachtet man das jetzt festgestellte Krebsrisiko, war diese Grundannahme offenbar falsch", sagte Jüttner.
Dübel
Norddeutsche AKW bleiben "auf absehbare Zeit" vom Netz
Schleswig-Holsteins für Reaktorsicherheit zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) rechnet nicht damit, dass die Probleme in den norddeutschen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel schnell behoben werden. Beide Atommeiler seien abgeschaltet "und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben", sagte Trauernicht am 6. September vor dem Sozialausschuss des Kieler Landtags. Der Bearbeitungsstand lasse "keinesfalls ein frühes Wiederanfahren zu".
"Vorurteilsfrei die Dinge aufklären"
Atomindustrie ist nach AKW-Pannen besorgt um Image
Die deutsche Atomindustrie sorgt sich wegen des Umgangs des Energiekonzerns Vattenfall mit den Pannen in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel um ihr Image. Der Eindruck, der durch die Informationspolitik in der Öffentlichkeit hervorgerufen worden sei, "ist verheerend", sagte der Präsident des Deutschen Atomforums, Walter Hohlefelder, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Dadurch habe die Kernenergie in Deutschland einen starken Rückschlag erlitten. Das Mitglied im Vorstand von E.On-Energie sagte aber auch: "Wegen verfehlter Öffentlichkeitsarbeit legt man keine Anlage still, sie ist auch kein Grund für ein Festhalten am Ausstieg aus der Kernenergie."
Nach schweren Verstößen
Entlassener EnBW-Reaktorchef kritisierte AKW-Sicherheit
Der frühere Reaktorchef des Atomkraftwerks Neckarwestheim, Eberhard Grauf, hat einem Zeitungsbericht zufolge vor seiner Entlassung die Sicherheit der Kernkraftwerke der Energie Baden-Württemberg (EnBW) massiv kritisiert. Dies belegten interne Dokumente, heißt es in einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung". Bisher habe das für die Atomaufsicht zuständige Umweltministerium in Stuttgart behauptet, dies habe bei der Entlassung keine Rolle gespielt. EnBW war wegen massiver Verstöße gegen elementarste Sicherheitsvorschriften in seinen Atomkraftwerken in die Kritik gekommen.
Atomenergie
Harmlosigkeit des Generatorschadens im AKW Gundremmingen bezweifelt
Seit wenigen Tagen teilen die Betreiber des AKW Gundremmingen mit, dass der Block C des AKW Gundremmingen seit dem 05.08.04 stillstehe. Ein Schaden am Generator erfordere einen Austausch des Bauteils. Eine Gefahr für Personal und für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, so die Pressesprecherin des AKW, Frau Simone Rusch. Die Ulmer Ärzteinitiative bezweifelt diese Darstellung. Ein defekter Generator könne nach ihrer Meinung die Turbine zerstören und damit zum Austreten riesiger Mengen radioaktiven Dampfes führen.
Atomkraftwerke
Noch viel mehr Störungen im Akw Gundremmingen
Am Freitag, 13. August 04, hat das AKW Gundremmingen auf seiner Homepage berichtet, daß der Block C am 5.8. wieder abgeschaltet werden mußte. Allerdings verheimlicht das AKW, daß diese Probleme schon tagelang vorher auftraten. Die Hintergründe bleiben im Dunkeln. Die Energiewende atomkraftfreies Schwaben e.V. vermutet, man habe in Gundremmingen den Überblick über die Störungen verloren. Denn im Juli und August geschahen noch wesentlich mehr meldepflichtige Ereignisse.
Atomkraftwerke
Bürgerinitiativen gegen längere AKW-Laufzeiten und für Sofortausstieg
Die Bürgerinitiativen an den Standorten der deutschen Atomanlagen haben sich jetzt bei einer bundesweiten Standortkonferenz in Göttingen ohne wenn und aber gegen längere Laufzeiten der Atomkraftwerke ausgesprochen; entsprechende Vorschläge für Laufzeiten bis zu 50 Jahren wurden in der jüngsten Zeit aus den Reihen der Atomindustrie und der Union diskutiert. Statt dessen fordern die Bürgerinitiativen an den Standorten der Atomkraftwerke, Uranfabriken, Atom-Forschungszentren und Atommüll-Lager weiterhin die sofortige Stillegung aller Atomanlagen und das Verbot von Atomtransporten.
"Tour de France" am 24. April
Protestaktionen nach Pannenserie im AKW Fessenheim
Die bedrohliche Pannenserie im französischen Atomkraftwerk Fessenheim (F) am Oberrhein von dem auch die deutsche EnBW ihren Strom bezieht, setzt sich fort. Bei der Beschreibung des "neuen" Problems spricht der Betreiber wieder einmal gezielt in Rätseln: Es handelt sich beim Ausfall eines Filtersystems der Belüftung um eine "schlechte Planung" beim Betrieb des Reaktors 2. Dieser "Qualitätsmangel" sei Grund für die Einstufung I auf der Skala gewesen. "Ich kann nicht mehr dazu sagen", sagte die Sprecherin des AKW Fessenheim. Der BUND Freiburg gibt sich damit nicht zufrieden.
AKW Fessenheim
Zwei Störfälle im Atomkraftwerk - Sieben Mitarbeiter "leicht" verstrahlt
Das altersschwache AKW Fessenheim bringt sich wieder einmal selber in Erinnerung. Nachdem vor wenigen Tagen die Pressesprecherin des AKW stolz verkündete, dass das AKW mit 100 Millionen Euro "nachgerüstet" wurde, zeigte sich laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt wieder einmal, dass die Betreiber eher versuchen, das nicht reparierbare Atomkraftwerk "neu zu schminken".
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