10 Jahre Zwischenlager
Atommüll des Atomkraftwerks Gundremmingen
"Regierende brachen alle Entsorgungsversprechen"
So hatten CSU-Politiker den aufgebrachten Bürgern im Jahr 2000 ein Endlager in Norddeutschland vorsprochen. Politiker von SPD und Grünen hatte beteuert, dass das Gundremminger Zwischenlager viel kleiner werden sollte als RWE und E.On dies beantragt hatten. Das Zwischenlager sei der Preis für den "Atomausstieg" und die Beendigung der irreführend Wiederaufbereitung genannten umweltschädlichen Plutoniumabtrennung. Weder das eine, noch das andere Versprechen wurde aber gehalten.
Atommüll-Entsorgung nicht in Sicht
"Heute müssen wir feststellen: Das Atomkraftwerk Gundremmingen hat seit Frühjahr 2000 weitere 500.000 Kilogramm tödlich strahlenden Atommüll erzeugt. Kein Kilo ist entsorgt", bemängelt Raimund Kamm vom Forum Zwischenlager. Und selbst der sehr langsame Atomausstieg werde nun von den Atomkonzernen wie auch von einer Mehrheit von CDU, CSU und FDP wieder in Frage gestellt. Eine Entsorgung des auch in Gundremmingen zwischengelagerten Atommülls sei nicht in Sicht.
Leere Versprechen, Geldspenden und Lustreisen
"Eingelullt von jahrzehntelangen leeren Entsorgungsversprechen, ruhig gestellt von weit über 100 Geldspenden des Atomkraftwerks an Schulen, Kindergärten und Vereine wie auch Lustreisen an Vorortpolitiker haben viele in Schwaben das Atommüllproblem verdrängt", kritisiert Raimund Kamm vom Forum Zwischenlager.
Kein atomares Endlager in Sicht
Laut Kamm hatten im März 2000 viele Menschen ungläubig zur Kenntnis genommen, dass es in keinem Land der Erde ein Endlager für verstrahlte Brennelemente gibt. Und der Salzstock in Gorleben werde sogar von Fachleuten des Staates wegen einer lückenhaften Sperrschicht als untauglich für den sicheren Einschluss des tödlich strahlenden Atommülls angesehen.
"Politiker plapperten dennoch die Propaganda der Konzerne nach"
"Aber maßgebliche Politiker plapperten dennoch auch im Jahr 2000 die Propaganda von RWE & Co nach, dass die Entsorgung technisch gelöst sei und in Gorleben schon bald ein Endlager zur Verfügung stehe", so Kamm. Alle Versuche, einen nach wissenschaftlichen Kriterien bestgeeigneten Platz für ein unterirdisches Endlager in Deutschland zu suchen, seien von den Atomkonzernen, die die dafür zurückgelegten 35 Milliarden Euro nicht ausgeben wollten, und den ihnen verbundenen Politikern blockiert, so der Atomkraftgegner.
Da Bestimmung und Bau eines Endlagers wenigstens drei Jahrzehnte brauchen, ist die Räumung des sogenannten Zwischenlagers Gundremmingen heute völlig ungewiß und schon auf nachfolgende Generationen verschoben.
"Tag für Tag droht bei einem Großunfall oder einem Anschlag das Gundremminger Zwischenlager ganze Landkreise zu verseuchen und für Jahrtausende unbewohnbar zu machen", so Kamm. Er findet es "empörend, dass im Jahr 2010, fünfzig Jahre nach Beginn der deutschen Atomstrom- und damit verbunden Atommüllproduktion, Politiker nicht für die bestmögliche Sicherung des Todesmülls sondern sogar für die Laufzeitverlängerung reden."
Anti-Atom-Bewegung macht mobil
Die Anti-Atom-Bewegung ist sichtlich genervt vom Vorhaben der schwarz-gelben Bundesregierung, die Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke nach der Landtagswahl in Norrhein-Westfalen verlängern zu wollen. Seit Wochen schon mobilisieren sie für neue Proteste.
Am 21. April 2010 wird es am Atomkraftwerk Neckarwestheim eine Demonstration geben. Drei Tage später wird vor dem atomaren Zwischenlager in Ahaus demonstriert. Außerdem wird am selben Tag das Atomkraftwerk Biblis mit einer Menschenkette "umzingelt".
Im Norden der Republik ist am 24. April 2010 eine große Aktions- und Menschenkette geplant. Zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und quer durch Hamburg soll auf rund 120 Kilometern mit einem breiten Bündnis ein starkes Zeichen für das Ende der Atomkraft und eine Energiewende gesetzt werden.
Qualitätsseiten im Intenet: Abseits vom Thema Atommüll stelle ich ihnen die Seite über mac os x vor. Ich bin sicher dann klappt es auch mit ihrem Nachbarn :)
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihr freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- 211.000 Menschen ohne Krankenversicherung
- Arbeitslosen soll zügig alles Geld gestrichen werden können
- Keine Steuer für Flugbenzin und Kohleverstromung - Steuer für Biosprit kommt
- Gewerkschaft kritisiert Schließung von Güterverkehrs-Knotenpunkten der Bahn
- Sarkozy für Renaissance der Atomenergie
- Unflätige Äußerung erlaubt keine fristlose Kündigung
- Merkel spricht von Energieeffizienz und Wettbewerb
- Demonstration in Bielefeld gegen Überwachung
- Kritik an Gabriel wegen zu geringer Anstrengungen für die Solarenergie
- Solarenergie-Förderverein verärgert über Solarzeitschrift
- Kritik am erneuten Anstieg der deutschen Rüstungsexporte
- Seit Kriegsbeginn schon zehn getötete Journalisten
- Haftung für Manager verschärft
- Verbraucherzentrale verklagt Quelle Bank wegen unbestellter Kreditkarten
- Keine Tierprodukte aus Massentierhaltung für die Festtagstafel
- Amerika setzt Bodentruppen ein - Kritik an Militarisierung der Außenpolitik
- Erneuerbare Energien sollen 2020 fast 50% des deutschen Strombedarfs decken
- Deutsche Auto-Hersteller verweigern sich Innovationen
- Über ein Viertel der Studenten brechen ihr Studium ab
- Linkspartei kritisiert Manager-Versicherung für Peter Hartz
- GEW gegen weitere Senkung der Mindeststundenzahl an Gymnasien
- Ab 2003 19,5 Prozent Beitragssatz für die gesetzliche Rente
- Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen in Hamburg unterzeichnet
- Gold, Silber, Bronze
- Tipps für Heuschnupfenopfer
- Umweltmesse Solar Energy eröffnet - Boombranche Photovoltaik
- Analphabeten in Deutschland
- Kritiker sehen viele Schlupflöcher beim Verbot von Tierversuchen in der Kosmetik
- Klimawandel soll erhebliche Kosten verursachen
- Buch "Todestanz - Sex und Aids in Afrika" erklärt Hintergründe der Ausbreitung
- Bayer will Monopol auf Gen-Saaten durchsetzen
- Erklärung für Immunität gegen HIV
- Hundt fordert Reform der Kranken- und Pflegeversicherung
- Rauchen beschleunigt den Verfall des Gehirns
- Krankenkassen sparen an künstlicher Nahrung für krebskranke Kinder
- Journalistenverband thematisiert Einschränkung der Pressefreiheit in Deutschland
- Bahn-Chef Grube startet Stuttgart 21
- Unternehmen zahlt Kindergeld
- Windkraft-Studie ist Schauplatz eines beispiellosen Machtkampfes
- Telekom verkauft Call-Center an Bertelsmann-Dienstleistungsunternehmen Arvato
- Greenpeace testet Mais auf Gentechnik
- Andrea Ypsilanti wirbt für Solidarische Moderne
- Gesundheit in ärmeren Ländern steht auf dem Spiel
- Geld sparen mit Klimaschutz - Bessere Energieeffizienz von Bürogebäuden
- Gentechnik erhöht laut Studie Pestizidverbrauch
- Linke fordert Rücknahme der "Riester-Privatisierung der Rente"
- Blüm wirft Privatversicherern Betrug bei der Altersvorsorge vor
- Handy-Verbot im Auto ist sinnvoll
- Kapitalisten diskutieren Kapitalismus-Kritik
- Harte Auseinandersetzungen um die zukünftige Energiepolitik
