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Moorschutz
Artenschützer wollen Torf aus den Gärten verbannen
Nach Auffassung der Artenschutzorganisation WWF ist der Gartenbau zum größten Teil dafür verantwortlich, dass 60 Prozent der ursprünglichen Moorflächen in Europa durch Entwässerung und Torfabbau vernichtet worden seien. In Deutschland seien nur noch rund fünf Prozent der einstigen Hochmoorflächen natürlich. Angesichts dieses drastischen Schwunds empfiehlt die Organisation, beim Düngen auf Torf zu verzichten und Kompost aus dem eigenen Garten zu verwenden. Viele der Moorbewohner würden in der Roten Liste der bedrohten Arten geführt. Der Sonnentau zum Beispiel gelte in Deutschland als gefährdet. Die Pflanze werde zwar durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt, doch finde die Pflanze immer weniger Platz in ihrer natürlichen Umgebung.
Gefahren im Alltag
Giftige Pflanzen im Garten können für Kinder gefährlich sein
Goldregen, Engelstrompete und Herbstzeitlose - viele Pflanzen tragen schöne Namen und sehen auch noch hübsch aus. Für Kinder können sie im Garten aber gefährlich sein. Besonders die Kleinsten nehmen gern bunte Früchte, grüne Blätter oder duftende Blüten in den Mund. Bei den meisten Pflanzen macht das nichts, bei einigen kann es aber zu ernsthaften Vergiftungen kommen - dazu gehören beispielsweise die berüchtigten Tollkirschen. Deshalb sollten sich Eltern und Gartenbesitzer informieren, rät die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit (BAG).
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