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spanien

<<ZUM (VER-)ZWEIFELN>>

Spanien: Zwangsräumungen und Gewaltenteilung | Politik, Banken und Recht

Zum verzeifeln - Spanien ZwangsräumungenEine Kolumne mit dem Namen „ZUM (VER-)ZWEIFELN“ handelt natürlich nicht nur vom philosophischen Zweifel und seinen Übertreibungen, sondern auch von der alltäglichen Verzweiflung der Menschen. Zum Beispiel der Menschen, die von einer eifrigen Polizei aus ihren Häusern (pardon: denen der Banken) geprügelt werden. In Spanien werden zurzeit etwa 500 Immobilien täglich zwangsweise geräumt. Was ich sowieso nicht verstanden habe, denn auch Polizisten sind „das Volk“. Warum sind sie so eifrig, warum machen sie nicht „Dienst nach Vorschrift“? 150.000 geleerte Immobilien monatlich – warum werden sie nicht einfach wieder besetzt? Niemand kann so viele Menschen bewachen. Aber nun kommt Bewegung in die Sache: Die „dritte Gewalt“ ist aufgewacht, denn die Politik hat versagt.

Pressemitteilung Attac Deutschland

Euro-Krise: Deutsche Regierung verschärft Krise durch massiven Druck auf Spanien

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der Bundesregierung vorgeworfen, die nächste Zuspitzung der Krise einzuleiten. "Die deutsche Regierung macht massiven Druck auf Spanien, Kredite aus dem so genannten Rettungsschirm zu beantragen, und macht zugleich klar, dass sie keine Ausnahmen bei den Auflagen akzeptiert. Wohin das führen kann, zeigt das Beispiel Griechenlands: in eine jahrelange, tiefe Rezession, eine Verschärfung der Schuldenkrise und soziale Probleme in einem Ausmaß, in dem sie Europa seit Jahrzehnten nicht erlebt hat", sagte Steffen Stierle von Attac Deutschland. Momentan wird spekuliert, ob die spanische Regierung vielleicht schon an diesem Wochenende Kredite beantragt. Diskutiert wird zurzeit zwar vor allem der so genannte kleine Rettungsschirm, der sich ausschließlich auf den Bankensektor bezieht. Laut Attac steht jedoch zu befürchten, dass das nur der Anfang ist.

Ab in den Urlaub mit trivago

Finca Mallorca und andere Schnäppchen

Urlaub im Sommer auf der wunderschönen Finca Mallorca Der Hotelpreisevergleich www.trivago.de stellt im trivago Reise-Kalender 2012 für jeden Monat ein Hotelschnäppchen zu einem Thema vor. Ob ein Städtetrip nach Barcelona im März, ein paar Tage entspannen auf einer mallorquinischen Finca im Sommer oder ein Abstecher auf das Münchner Oktoberfest Ende September - in diesen Hotels übernachten Reisende im Jahr 2012 und lassen sich kein Event entgehen.

Glycerin

Kontrolleure finden gepanschten Wein aus Spanien

Lebensmittelkontrolleure der Stadt Köln haben in einem Supermarkt des Handelskonzerns Rewe gepanschten spanischen Wein entdeckt. Das Produkt mit der Bezeichnung "Gran Reserva" war offenbar mit Glycerin versetzt, wie ein Sprecher des Ordnungsamtes am Mittwoch mitteilte. Nach dem Fund bei einer Routinekontrolle wurde der Wein für den Handel gesperrt.

Spanien

WWF kritisiert mangelhafte Ursachenbekämpfung bei Waldbränden

Spanien hat ein brennendes Problem. Im Schnitt lodern Jahr für Jahr 20.000 Walbrände auf, denen in den vergangenen 15 Jahren rund zwei Millionen Hektar Wald zum Opfer fielen. "Beim Löschen der Brände sind durchaus Fortschritte zu erkennen, doch bei der Bekämpfung der Ursachen treten die Behörden auf der Stelle". Zu diesem Ergebnis kommt der WWF Spanien in einer jetzt vorgestellten Studie. Die Naturschützer gehen davon aus, dass nur vier Prozent der Feuer natürliche Ursachen wie Blitzschlag haben. Die restlichen 96 Prozent gehen auf Fahrlässigkeit oder Brandstiftung zurück.

Ernährung

Paprika aus Spanien überdurchschnittlich mit Pestiziden belastet

Gemüsepaprika ist nach wie vor in vielen Fällen mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Nach einer am Montag in Stuttgart veröffentlichten Untersuchung der baden-württembergischen Lebensmittelüberwachung wurden von insgesamt 74 Proben aus konventionellem Anbau 34 Prozent wegen Überschreitung der erlaubten Rückstandshöchstmengen beanstandet. Bei Paprika aus ökologischem Anbau enthielten von 18 untersuchten Proben nur 2 überhöhte Werte.

Naturschutz

Giftköder in Spanien bedrohen seltene Tierarten europaweit

Während sich das klassische Tourismusland Spanien auf der internationalen Tourismusbörse in Berlin wieder gastfreundlich präsentierte, ist Iberien für viele Tiere überhaupt nicht gastlich, weil diese durch Giftköder bedroht sind. Darauf hat jetzt die internationale Umweltstiftung Euronatur hingewiesen. Es könne den Menschen in Deutschland und anderen Ländern nicht egal sein, wie man in Spanien mit dem Thema Natur umginge, da auch viele Zugvögel aus anderen Regionen Europas - darunter etwa Rot- und Schwarzmilan - von der unseligen Praxis der Auslegung von Giftködern betroffen seien.

Verstöße gegen Abfallrahmenrichtlinie

EU-Kommission leitet Verfahren gegen Griechenland und Spanien wegen Giftmüll ein

Die Europäische Kommission hat gegen Griechenland und Spanien Vertragsverletzungsverfahren wegen Nichterfüllung der EU-Vorschriften über allgemeine Abfallbewirtschaftung, gefährliche Abfälle und Abfalldeponien eingeleitet. Die Kommission hat Griechenland bereits ein erstes Mahnschreiben übermittelt, da es einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes aus dem Jahr 2002 nicht nachgekommen ist. Danach hatte es Griechenland versäumt, der Kommission ausführliche Informationen über die Bewirtschaftung seiner gefährlichen Abfälle vorzulegen.

"Prestige"-Katastrophe

Sechs Monate nach Tankerunglück vor Spanien ist die Gefahr nicht vorbei

Auch sechs Monate nach dem Untergang des Öltankers "Prestige" steigen täglich ein bis zwei Tonnen Schweröl aus dem Wrack vor der Nordwestküste Spaniens auf. Und obwohl an Teilen der galicischen Küste die Mehrzahl der Fische mit Öl belastet ist, hat die Regierung in Madrid die Fischerei wieder freigegeben. Bis zu 35.000 Tonnen Schweröl werden noch im Rumpf der "Prestige" vermutet.

Naturschutz

Spanische Dorfbewohner kämpfen gegen Staudamm

Mehrere Tausend Menschen haben in der nordspanischen Kleinstadt Agoiz gegen den umstrittensten Staudamm der iberischen Halbinsel demonstriert. Das berichtete der Deutschlandfunk. Der Staudamm bei dem baskischen Dorf Itoiz sei fertig und solle alsbald bis zur vollen Höhe geflutet werden, wenn es nach dem Willen der Regionalregierung von Navarra und der Zentralregierung in Madrid gehe. Itoiz und neun weitere Dörfer, 1000 Hektar Wald und Ackerflächen würden unter der riesigen Wasserfläche verschwinden. Unter anderem drei Naturschutzgebiete und zwei Vogelschutzzonen würden zum Teil geflutet. In den Tälern, die zu den Pyrenäen gehören, siedeln fast 100 Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind.

Prestige

Proteste gegen Vertuschung der "Prestige"-Folgen in Spanien

Mehr als 100.000 Menschen haben am vergangenen Wochenende in Madrid protestiert. Die Menschen wollten mit der Demonstration auf mangelhafte Informationspolitik ihrer Regierung aufmerksam machen. Sie forderten die Verantwortlichen auf, die Konsequenzen des Tankerunglücks vor drei Montaten zu tragen. Nach der Havarie des Öltankers „Prestige“ übernehme niemand die Verantwortung für die Katastrophe, so der sozialistische Oppositionsführer José Luis Rodriguez Zapatero. Zu den Protesten hatte die Bewegung „Nunca Mais“ („Nie wieder“) aufgerufen.

Hilfsaktion Ölkatastrophe

Unterstützung für junge Freiwillige gegen die Ölpest an der spanischen Küste

In der spanischen Provinz Galizien sind Freiwillige noch immer mit der Bekämpfung der Ölkatastrophe beschäftigt, die der Tanker "Prestige" Verursacht hat. Wieder und wieder säubern Freiwillige dieselben Strände, da ständig neues Öl angespült wird. Die Jugend Umwelt Projektwerkstatt (JUP!) Bad Oldesloe startet im Februar eine Hilfsaktion für die Bekämpfung der Ölkatastrophe in Spanien. Fünfzig freiwillige Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet, vorwiegend Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres, werden der spanischen "Sociedad Espanola Ornithologica" dabei helfen, die Strände von den Vögeln zu säubern, die der Ölpest zum Opfer gefallen sind.

Ölpest in Spanien

Greenpeace fordert Aus für Schrott-Tanker wie "Prestige" und "Byzantio"

15 Greenpeace-Aktivisten protestierten am Donnerstag erneut gegen die Gefährdung der Meere durch den Uralt-Tanker "Byzantio". Im Hafen von Rotterdam kletterten einige der Umweltschützer auf das 26 Jahre alte Schiff und brachten dort ein Banner an mit der Aufschrift "Hazard" (Gefahr). Von Schlauchbooten aus malten andere die gleiche Warnung auf die Bordwand, um das Schiff als schwimmende Zeitbombe zu kennzeichnen.

Krieg gegen den Irak

US-Armee nutzt Spanien und Portugal als Militärbasen gegen den Irak

Während die UN-Waffeninspektoren medienwirksam im Irak unterwegs sind, bereitet die US-Armee in aller Stille auch von Spanien aus Militärschläge gegen das Regime von Saddam Hussein vor. Die spanische Regierung hat den Amerikanern gestattet, Militärstützpunkte auf ihrem Territorium für militärische Schläge gegen den internationalen Terrorismus zu nutzen. Dabei handelt es sich um die Marinebasis in Rota bei Cadiz in Südspanien und um den Luftwaffenstützpunkt in Moron bei Sevilla.

Tankerunglück

Schlechtes Wetter behindert Aufräumarbeiten in Spanien

Das schlechte Wetter vor der spanischen Küste behindert die Säuberungsarbeiten an der spanischen Küste. Alle Ölbekämpfungsschiffe vor Ort hätten die Arbeit eingestellt, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven am Dienstag. Durch den hohen Wellengang bestehe die Gefahr, dass die Maschinen zur Ölaufnahme beschädigt würden. In Abstimmung mit den spanischen Behörden lägen die Schiffe nun vor der Küste und warteten auf bessere Wetterbedingungen. Allerdings seien die Wettervorhersagen mit bis zu acht Windstärken eher negativ. Der mit 77 000 Tonnen Öl beladene Tanker "Prestige" war am 19. November vor Nordwestspanien leckgeschlagen und gesunken. Umweltverbände berichten, dass das Öl langsam aus dem Schiffsinneren austritt.

77 Prozent in USA, Spanien und Deutschland

Windenergie weiterhin mit großen Zuwächsen

Insgesamt 6.824 Megawatt (MW) Windleistung sind auf dem Globus im vergangenen Jahr neu ans Netz gegangen. Der Hauptwachstumsmarkt ist nach einer Erhebung des dänischen Projektierungsbüros BTM-Consult nach wie vor Europa mit 4.527 MW, gefolgt von den USA (1.635 MW) und Asien (551 MW), teilt die internationale Fachmesse WindEnergy mit. Derzeit gingen rund 77 Prozent der Weltmarktleistung auf die drei Windmärkte Deutschland, USA und Spanien zurück. Hier werden jährlich 5.312 Megawatt produziert.

Kartellrecht

DaimlerChrysler muss Geldbuße zahlen

Der Automobilkonzern DaimlerChrysler muss nach einer Entscheidung der Europäischen Kommission wegen Behinderung grenzüberschreitender Autoverkäufe eine Geldbuße von 71,82 Millionen Euro (140 Millionen Mark) zahlen. Der Konzern habe gegen europäisches Kartellrecht verstoßen, indem er seine Kunden daran gehindert habe, Mercedes-Fahrzeuge billiger im EU-Ausland zu kaufen und anschließend in ihr Heimatland zu reimportieren, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. DaimlerChrysler kündigte unterdessen Rechtsmittel gegen die Entscheidung an.