Jugendumweltzeitung informiert rund um's Wasser

Schreiben für die Umwelt

Die Berliner Jugendumweltzeitung Juckreiz feiert Jubiläum. Mit der am 15. April erscheinenden 34. Ausgabe engagieren sich Jugendliche nun schon 10 Jahre lang auf journalistischem Wege für die Umwelt. Passend zum diesjährigen "Jahr des Süßwassers" dreht sich im Schwerpunkt der Jubiläumsausgabe alles um das blaue Gold, berichtet die Redaktion. Die jungen AutorInnen machen auf Wasserknappheit und die drohende Privatisierung ebenso aufmerksam wie auf Kriege um Wasser und die ganz alltägliche Verschmutzung in den Industriestaaten. Auch wer sich immer schon fragte, warum in Berlins vor dem Wassersparen gewarnt wird, bekommt hier eine Antwort.

"Die meisten wissen gar nicht, dass vieles, was einfach mit dem Abwasser weggespült wird, beim nächsten Mal wieder aus dem Hahn fließt", berichtet Juckreiz-Redakteurin Mareike Auener. Dabei werde die Verschmutzung durch Chemikalien und Hormone zunehmend zum Problem.

Neu in der Zeitung ist eine Hintergrundrubrik zur Lebenshilfe. In der aktuellen Ausgabe finden die LeserInnen Informationen rund um die Immunschwächekrankeit Aids. Kontaktadressen zur Beratung und Hilfestellung runden das Thema ab.

Darüber hinaus setzt die Redaktion ihre Ökostrom-Kampagne fort. Wer der Umwelt und seinem Geldbeutel einen Gefallen tun will, kann der Bewag oder Atomstromanbietern den Rücken kehren und über den Juckreiz zum günstigeren, ökologischen Anbieter wechseln. Dazu gibt es 100 Kilowattstunden geschenkt.

Daneben sind auch weitere aktuelle umweltpolitische Themen vertreten, vom Dienstleistungsabkommen GATS bis zur Überfischung der Weltmeere.

Die Zeitung gibt es kostenlos in Bibliotheken, Schulen, Unis, Umweltämtern, Jugendfreizeitheimen und Bürgerberatungsstellen sowie gegen 1,44 Euro in Briefmarken beim Juckreiz, Postfach 21 21 10, 10514 Berlin. Infos zum Stromwechsel gibt es auch online.