strom Nachrichten & Informationen

Stromerzeugung Atomkraftwerke Rückblende

Atomstrom - Betreiberpläne des AKW Cattenom für mehr Radioakrivität in der Mosel kritisiert

Der Naturschutzbund NABU hat den Antrag der Betreiber des französischen Atomkraftwerks Cattenom auf veränderte Einleitungsgrenzwerte radioaktiver Abwässer in die Mosel scharf kritisiert. "Mit der scheinbaren Absenkung von Einleitungen betreibt die französische Atomindustrie reine Augenwischerei", sagte Ulrich Heintz, Landesvorsitzender des NABU Saarland. Im Zuge einer Genehmigung für den Einsatz neuer Brennelemente sei für Cattenom zwar die Absenkung der Einleitungsgrenzwerte einiger radioaktiver Elemente beantragt worden, für Tritium solle der Wert jedoch um 25 Prozent angehoben werden.

Strom | Stromverbrauch Nachrichten Rückblende I

Energie - Verordnung über Stromversorgung wird verschärft

Der Stromversorger darf künftig säumigen Zahlern möglicherweise den Strom 14 Tage nach einer Mahnung ohne weiteres abschalten. Das sieht nach Informationen des Bundes der Verbraucher der Entwurf einer Novelle zur Verordnung über die Stromversorgung von Haushalten vor, die noch nicht offiziell veröffentlicht wurde. Der Vorsitzende des Bundes, Aribert Peters, appelliert an die Umwelt- und Verbraucherverbände, konzertiert auf Änderungen im Entwurf zu dringen. Die bisherige Fassung benachteilige die privaten Stromverbraucher und räume den örtlichen Stromversorgern eine Reihe von Privilegien ein, die Kunden- und Bürgerechte beschneiden würden.

Ökostrom Nachrichten

Wettbewerbspolitik versus Umweltschutz | EU überprüft deutsche Regelung zur Förderung von Ökostrom

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti will wegen der deutschen Regelung zur Förderung von Ökostrom Mitte September voraussichtlich ein Beihilfeverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland einleiten. Die Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission überprüften seit einigen Wochen das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, meldete das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab.

Stromkosten sparen im Haushalt

Sparen Sie Ihr Geld täglich im Haushalt

Sparen Sie Ihr Geld täglich im Haushalt. Strom ist ein GeldfresserUnsere Stromkosten wachsen ständig. Dazu tragen wir unbewusst selber bei. Während wir versuchen mit neuen Geräten der Energieeffizienzklassen A und sogar A++ an allen Ecken und Enden zu sparen, verstecken sich in unserem Haushalt Stromfresser, gut getarnt und unentdeckt. Mit einigen praktischen Angewohnheiten lassen sich Kosten verursachende Lücken im Alltag decken. Hier sind 5 Tipps, wie Sie Ihre Stromfresser loswerden und in Zukunft weniger Stromkosten erhalten. Also los!

Energieberatung: Energieausweis – wer muss was?

Fakten-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale

Klarheit schaffen über die energetische Qualität eines Gebäudes und über die zu erwartenden Energiekosten – das soll der Energieausweis laut Energieeinsparverordnung (EnEV) leisten. Seit es ihn gibt, wird er jedoch auch heftig kritisiert, und über Rechte und Pflichten von Eigentümern, Käufern und Mietern gibt es zahlreiche Missverständnisse. Rainer Flegel, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen, erläutert die Eckpunkte.

Sorglos-Strom - Stromverträge am Telefon untergeschoben

Verbraucherzentrale warnt vor Praktiken

Vor unerlaubten Telefonanrufen des Stromanbieters „Sorglos-Strom“ warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Mitarbeiter des Unternehmens erklären am Telefon, dass man eine kommende Strompreiserhöhung wegen der steigenden Ökostromumlage verhindern könne. Man soll nur die Zählernummer mitteilen. Im Gegenzug soll es dann einen neuen Vertrag geben, der angeblich vor der Preiserhöhung schützt.

Strom - LEDs ziehen in Haushalte ein

VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

Ob Lichtemittierende Leuchtdiode (LED), Energiespar- oder Halogenlampe, das Angebot an Haushaltslampen in den Geschäften ist groß. „Daher sollte man sich im Vorfeld gut überlegen, welches Leuchtmittel sich für den gewünschten Einsatzbereich am besten eignet“, so Monika Pinzel, Umweltberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB). LEDs beispielsweise zahlen sich besonders bei langer Brenndauer aus. Denn die Leuchtdioden erzeugen Licht besonders effizient und sind extrem langlebig. Allerdings gibt es bei diesen Beleuchtungsmitteln auch große Qualitätsunterschiede. Die Umweltberaterin empfiehlt deshalb, sich vor dem Kauf mit Hilfe von Testberichten zu informieren: „Die lange Lebensdauer, mit der Leuchtdioden punkten, wird von manchen minderwertigen Produkten nicht erreicht“. Vergleichende Tests hat Stiftung Warentest im letzten Jahr veröffentlicht.

Strom sparen - Hohe Kosten – geringe Wirkung

Raumklimageräte verbrauchen viel Strom und schaffen oft kaum Abkühlung

Mit Beginn des kalendarischen Sommeranfangs am 21. Juni steigen in der Regel auch die Temperaturen. Diese können in den eigenen vier Wänden jedoch schnell zur Belastungsprobe werden. Bei intensiver Sonneneinstrahlung kann die Innentemperatur auf über 35 Grad steigen. Spätestens dann locken viele Bau- und Elektromärkte mit Raumklimageräten zu niedrigen Preisen. „Wer sich für den Kauf eines Raumklimagerätes entscheidet, sollte genau hinsehen. Einige Geräte halten nicht das, was die Werbung verspricht und treiben mit ihrem hohen Verbrauch die Stromkosten in die Höhe“, informiert Juliane Dorn, Leiterin der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. Im laufenden Betrieb zählen Klimageräte zu den größten Stromfressern im Haushalt. „Für ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 1.000 Watt kostet jede Betriebsstunde im Durchschnitt in Sachsen 28 Cent bei meist bescheidenem Kühleffekt.“ Im Laufe eines Sommers können so ca. 200 Euro zusätzliche Stromkosten zusammenkommen.

Geld sparen: Tipps zum Energie sparen durch erneuerbare Energien

Ratgeber Geld

Geld sparen durch klugen EnerergieverbrauchDas Thema Energiesparen ist in der heutigen Zeit, in der die Energiekosten nahezu explodieren, ein überaus wichtiges Thema. Aber auch die viel zu hohen Treibhausgaswerte machen das Energiesparen zwingend notwendig. Die meiste Energie wird dabei innerhalb der eigenen vier Wände verbraucht. Energie einzusparen schont aber natürlich nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel.

Solarenergie-Förderverein Deutschland: Neue PV-Vergütung | Solarzähler ablesen

Solarenergie-Förderverein Deutschland

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland hält das vielfach anerkannte Ziel der Klimaschützer, eine Erhöhung der Erdoberflächentemperatur bis um 2 Grad zu akzeptieren für eine leichtfertige Fehlentscheidung. Unterstützung erhält der SFV durch Hans-Josef Fell (energiepolitischer Sprecher der Grünen). Er schreibt in seinem Rundbrief vom 31.10.2012: "Der verheerende Sturm an der Ostküste der USA zeigt in aller Eindrücklichkeit, dass bereits die Erderwärmung von 0,8 Grad Celsius (vorindustriellem Niveau) bereits heute Auswirkungen angenommen hat, die in zunehmende Katastrophen münden. Wie werden die Stürme, Überschwemmungen und Hitzeperioden wohl aussehen, wenn die Erde sich auf 2 Grad Celsius aufgeheizt hat? Stürme wie „Sandy“, aber auch die vielen Dürren - gerade auch in den USA - zeigen, dass das vielfach anerkannte 2 Grad Ziel verantwortungslos ist. Entgegen der Rhetorik selbst von vielen Klimaschützern, wird die Welt bei 2 Grad Celsius Erderwärmung sehr wohl irreversible Schäden ertragen müssen.

Strom: Heizungspumpe – Stromfresser im Keller?

VerbraucherService Bayern informiert

Je mehr die Stromkosten steigen, desto mehr zahlt sich ein sparsames Verhalten aus. Seit diesem Jahr können Verbraucher der Stromrechnung entnehmen, ob sie im Vergleich zu Haushalten gleicher Größe viel oder wenig Strom benötigen. Stephanie Ertl, Umweltberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. empfiehlt: „Wenn Ihr Verbrauchswert deutlich höher liegt, sollten Sie den Ursachen auf den Grund gehen.“ So können etwa ineffiziente Dauerläufer die Stromkosten spürbar in die Höhe treiben. Die Expertin nennt ein Beispiel: „Mit Beginn der Heizperiode sind Heizungspumpen oft rund um die Uhr in Einsatz. Bei einer herkömmlichen, ungeregelten Pumpe können Stromkosten von bis zu 130 Euro jährlich entstehen.“ Dagegen sind es bei einer hocheffizienten Pumpe weniger als 30 Euro im Jahr.

Strom: Energiearmut wachsendes Problem auch in Rheinland-Pfalz

Umfrage der Verbraucherzentrale bei Energieversorgern zeigt Handlungsbedarf

Hochgerechnet 36.800 Haushalten in Rheinland-Pfalz wurde 2011 aufgrund von Zahlungsproblemen zeitweise der Strom abgestellt. Die Zahl der insgesamt verschickten Mahnungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent erhöht. Sperrandrohungen haben nur leicht um 1 Prozent zugenommen, aber die Zahl der tatsächlich durchgeführten Sperrungen hat sich mit 8 Prozent deutlich erhöht. Es ist also weniger Haushalten gelungen, eine Stromsperre abzuwenden. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zum Thema Energieschulden bei den rheinland-pfälzischen Grundversorgern. Von 58 angeschriebenen Versorgern haben 67 Prozent den mehrseitigen Fragebogen ausgefüllt. Fast drei Viertel der Versorger, die geantwortet haben, bezeichnen das Thema Energieschulden und Zahlungsverzug in den letzten Jahres als zunehmendes Problem. „Um Zahlungsrückständen und Energiesperren entgegen zu wirken, ist ein Bündel an Maßnahmen erforderlich“, so Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sie fordert von der Bundes- und Landespolitik, tragfähige Lösungen in Angriff zu nehmen. Vor dem Hintergrund von bundesweit geschätzt über 700.000 Stromsperren im letzten Jahr duldet dies keinen Aufschub.

Atomkraftwerke adè: jetzt auf erneuerbare Energien umsteigen

Umsteig auf Ökostrom

Die Energiewende. Die Facebookgrupe setzt sich ein für die Erneuerbare Energien Sind Sie gegen Atomkraft? Und beziehen noch keinen Ökostrom? Dann nutzen Sie Ihre Verbrauchermacht und wechseln Sie jetzt! So können Sie mit einer äußerst unkomplizierten Tat extrem wirkungsvoll gegen Atomkraft stimmen. Tag für Tag unterstützen Sie mit Ihrem Geld die richtigen Anbieter, anstatt unbewusst in die Tasche der Atomlobby zu zahlen. Diese investieren ihre Erlöse nämlich in den Ausbau sauberer Energieerzeugung.

Frauen wechseln zu Ökostrom

Nicht nur am Internationalen Frauentag:

Wenn Frauen (und Männer) zu Ökostrom wechseln, zählen Umweltschutz und die Ablehnung von Atomenergie zu ihren wichtigsten Motiven. Frauen wollen dabei stärker als Konsumentin Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen, während Männer eher die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern fördern wollen. Stromwechsel-Trainings stellen dabei eine erfolgreiche Strategie dar, um die Entscheidung für grünen Strom und somit konkretes Handeln zu unterstützen. Dies zeigt ein Forschungsprojekt von LIFE e. V. / genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit und der Freien Universität Berlin (FU Berlin), das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde.

Energie sparen - nicht nur am Energiespartag

Umwelttipp anlässlich des internationalen Energiespartag am 5. März.

Am 5. März ist der Internationale Energiespartag. Energiesparen ist ein besonders wichtiges Dauerthema. Gefragt ist dabei der Einfallsreichtum jedes Einzelnen. Sparen bedeutet zum einen Vermeiden unnötigen Energieverbrauchs, zum andern bedarfsgerechter und effizienter Einsatz der benötigten Energie.

Erneuerbaren Energien Schuld an Strompreiserhöhungen

Bei mir werden Erneuerbare Energien groß geschrieben!

Steigt sie oder steigt sie nicht? Gemeint ist die EEG-Umlage und die Spekulationen darum. In den letzten Wochen wurden gerade aus dem Umfeld von EEG-Kritikern deutliche Steigerungen prognostiziert. Diese sind jetzt aber ausgebleiben. Die Umlage steigt zwar, aber nur an der zweiten Stelle hinterm Komma (von 3,53 auf 3,592 Cent je kWh). Viel zu wenig, als dass man das EEG wegen zu hoher Kosten in Frage stellen sollte.

Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

Was sie als Kunde wissen sollten!

2000 – dieses Jahr läutete im Energiesektor ein neues Zeitalter ein, denn mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches das Stromeinspeisungsgesetz ablöste, rückte die ökologische Energiegewinnung stärker ins Zentrum des Interesses. Und mit ihr auch die Photovoltaikanlage.

Strom um jeden Preis - Energiestrategie umdenken

Manipulationsvorwürfe durch GRÜNE LIGA

Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert vom Brandenburgischen Wirtschaftsminister eine Überarbeitung der Studie zur Energiestrategie und eine öffentliche Debatte zu deren Inhalten. Dies machte der Verband heute in einem Schreiben an den Minister Ralf Christoffers deutlich. "Das uns vorliegende Gutachten ist an mehreren Stellen zugunsten des Energieträgers Braunkohle manipuliert worden. Wir fordern die Landesregierung auf, das Gutachten zu einer sachlichen Diskussionsgrundlage zu überarbeiten und dann allen gesellschaftlichen Kräften eine angemessene Möglichkeit zur Stellungnahme einzuräumen, BEVOR das Kabinett entscheidet." sagt René Schuster, Vertreter der Umweltverbände im Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg. "Fest steht jedoch bereits jetzt, dass das Land bei Neubau eines konventionellen Kohlekraftwerkes am Standort Jänschwalde seine für 2030 festgeschriebenen Klimaziele in einem unverantwortbaren Maße verfehlen würde."

Bürger begehren Stromnetz

Warendorfer Initiative will Energie-Infrastruktur in kommunaler Hand

Die Debatte über den zukünftigen energiepolitischen Kurs der Republik lässt auch die Zahl der kommunalen Bürgerbegehren zum Thema wachsen. In den vergangenen Monaten waren bereits Begehren gegen eine Beteiligung der Aachener Stadtwerke an einem Kohlekraftwerk in Krefeld und für den Ausstieg von Bielefeld aus dem Atomkraftwerk Grohnde gestartet worden. Seit dem vergangenen Wochenende sammelt laut der Initiative „Mehr Demokratie“ eine Bürgerinitiative in Warendorf Unterschriften für eine Übernahme des lokalen Stromnetzes durch die kommunale Hand.

Energie aus Atomkraft

Jahrzehntelange Atomgefahr

Zeichen setzen -Stopp für die Engergie aus AtomkraftAls eine "undemokratische, skandalöse Fehlentscheidung" bezeichnet die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW den für morgen erwarteten Bundestagsbeschluss über die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. "Die Entscheidung ist zutiefst undemokratisch, weil die Bevölkerung mehrheitlich strikt dagegen ist, weil sie gegenüber den Bundestagsabgeordneten nur per Fraktionszwang durchgesetzt werden kann, weil das Gesetzgebungsverfahren ohne die Beteiligung des Bundesrates verfassungswidrig ist und weil aller Erfahrung nach die Atomindustrie beteiligte Spitzenpolitiker für ihre Dienste später reich belohnen wird", kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Die Bundesrepublik Deutschland verkommt immer mehr zum Selbstbedienungsladen für einflussreiche, finanzstarke Interessengruppen."