Übersicht
- Indeed Kosten 2026 auf einen Blick
- Indeed für Arbeitgeber: Welche Kosten entstehen?
- Kann man bei Indeed kostenlos Stellenanzeigen schalten?
- Was kosten Sponsored Jobs bei Indeed?
- Was sind Premium Sponsored Jobs?
- Wie legt Indeed den Preis einer Stellenanzeige fest?
- Wenn Indeed kostenlos sein kann: Womit verdient Indeed Geld?
- Welche weiteren Kosten können Arbeitgeber bei Indeed haben?
- Was bekommen Arbeitgeber für einen Sponsored Job?
- Kosten pro Bewerbung sind wichtiger als der Anzeigenpreis
- Indeed oder Stepstone: Zwei unterschiedliche Preismodelle
- Welche Alternativen zu Indeed gibt es?
- Stellenangebote auf NGO-Online präsentieren
- Für wen kann Indeed sinnvoll sein?
- Rechtlicher Hinweis für Arbeitgeber: Stellenanzeigen diskriminierungsfrei formulieren
- Fazit: Was kostet Indeed tatsächlich?
- Häufige Fragen zu Indeed Kosten
- Quellen und Stand
Wer nach Indeed Kosten sucht, will meist keine theoretische Einführung in Recruiting, sondern eine konkrete Antwort: Kann eine Stellenanzeige kostenlos sein, wann entstehen Kosten und wie funktioniert das Budget bei Sponsored Jobs?
Die kurze Antwort mit Stand 4. September 2026: Arbeitgeber, die Stellen direkt bei Indeed veröffentlichen, können nach den aktuellen Anbieterinformationen grundsätzlich bis zu drei kostenlose Stellenanzeigen pro Kalendermonat schalten. Jede dieser Anzeigen kann bis zu 30 Tage aktiv bleiben. Daneben bietet Indeed kostenpflichtige Sponsored Jobs und Premium Sponsored Jobs an. Für diese nennt Indeed keinen allgemein gültigen Festpreis; das empfohlene beziehungsweise erforderliche Budget hängt unter anderem von Stelle, Standort, Wettbewerb und Bewerbermarkt ab.
Note
Transparenz & Stand: NGO-Online bietet Unternehmen selbst Möglichkeiten, Stellenangebote in einem redaktionellen Umfeld zu präsentieren. Dieser Beitrag ordnet öffentlich zugängliche Anbieterinformationen redaktionell ein. Preise, Konditionen und Leistungsmerkmale können sich ändern. Maßgeblich sind die Bedingungen des jeweiligen Anbieters zum Zeitpunkt der Buchung. Stand der Preisprüfung: 04.09.2026.
Indeed Kosten 2026 auf einen Blick
Das Indeed-Modell unterscheidet sich von klassischen Anzeigenpaketen mit einem festen Preis. Kostenlose Veröffentlichungen, Sponsored Jobs, Premium Sponsored Jobs und separate Sourcing-Produkte erfüllen unterschiedliche Zwecke und sollten deshalb nicht nur anhand eines einzelnen Eurobetrags verglichen werden.
| Angebot | Kosten laut Indeed | Laufzeit / Abrechnung | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Kostenlose Stellenanzeige | 0 € (unter Bedingungen) | bis zu 30 Tage | grundsätzlich bis zu 3 direkt auf Indeed veröffentlichte Anzeigen pro Kalendermonat |
| Sponsored Job | variabel | flexibles Budget | bessere Sichtbarkeit; Mindestbudget und Preis hängen von Markt- und Anzeigenfaktoren ab |
| Premium Sponsored Job | variabel; höher als Sponsored Job | flexibles Budget | zusätzliche Matching-, Branding- und Sichtbarkeitsfunktionen |
| Smart Sourcing Standard | 120 €/Monat oder 1.150 €/Jahr | Abonnement | 30 neue Kontakte pro Monat laut Indeed |
| Smart Sourcing Premium | 400 €/Monat oder 3.840 €/Jahr | Abonnement | 100 neue Kontakte pro Monat laut Indeed |
Note
Für kostenlose Stellenanzeigen gelten Nutzungsbedingungen, Qualitätsstandards und Einschränkungen. Bestimmte Arbeitgeber oder Stellenanzeigen können vom kostenlosen Angebot ausgeschlossen sein beziehungsweise als Sponsored Job erforderlich werden.
So entstehen bei Indeed Kosten: Unter bestimmten Voraussetzungen können Arbeitgeber kostenlos starten; für zusätzliche Sichtbarkeit stehen Sponsored Jobs mit flexiblem Budget zur Verfügung. Stand: 04.09.2026.
Indeed für Arbeitgeber: Welche Kosten entstehen?
Für Arbeitgeber gibt es bei Indeed nicht den einen pauschalen Preis. Entscheidend ist, wie eine Stelle veröffentlicht und welche zusätzliche Reichweite oder Recruiting-Funktion gebucht wird.
Wer eine Stelle direkt auf Indeed einstellt und die Voraussetzungen für eine kostenlose Anzeige erfüllt, kann zunächst ohne Anzeigenbudget starten. Wer die Sichtbarkeit erhöhen möchte oder eine Anzeige schalten muss, die Indeed als Sponsored Job einstuft, wechselt in ein kostenpflichtiges Modell.
Für Unternehmen ist deshalb die Frage „Was kostet Indeed?“ nur dann sinnvoll zu beantworten, wenn zugleich geklärt wird:
- Wird die Stelle direkt auf Indeed veröffentlicht?
- Ist eine kostenlose Veröffentlichung für diese Anzeige verfügbar?
- Soll die Stelle zusätzlich gesponsert werden?
- Wie stark ist der Wettbewerb für Jobtitel und Standort?
- Wie schnell soll die Stelle besetzt werden?
- Werden zusätzliche Sourcing-Produkte benötigt?
Genau diese Faktoren machen den Vergleich mit einem klassischen Festpreis-Modell schwieriger – aber auch aussagekräftiger.
Kann man bei Indeed kostenlos Stellenanzeigen schalten?
Ja – viele Arbeitgeber können bei Indeed kostenlos Stellenanzeigen schalten, allerdings nicht unbegrenzt und nicht in jedem Fall.
Indeed nennt seit dem 10. Dezember 2025 folgende Grundregel: Arbeitgeber, die Stellenanzeigen direkt auf Indeed veröffentlichen, können pro Kalendermonat bis zu drei kostenlose Anzeigen schalten. Eine solche Anzeige kann jeweils bis zu 30 Tage aktiv bleiben.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Stellenanzeige immer kostenlos veröffentlicht werden kann.
Indeed weist ausdrücklich darauf hin, dass Nutzungsbedingungen, Qualitätsstandards und weitere Beschränkungen gelten. Das kostenlose Angebot gilt nach den aktuellen Anbieterangaben unter anderem nicht für Online-Jobseiten und Personaldienstleister. Darüber hinaus kann Indeed bestimmte Anzeigen als „Nur Sponsored Jobs“ einstufen.
Als mögliche Fälle nennt Indeed unter anderem bestimmte aus Datenfeeds, Bewerbermanagementsystemen oder Karrierewebsites übernommene Anzeigen sowie weitere Stellenarten, für die eine Premiumschaltung verlangt werden kann.
Warning
„Kostenlos“ bedeutet deshalb nicht „für jede Anzeige garantiert kostenlos“. Arbeitgeber sollten vor Veröffentlichung prüfen, welche Option Indeed für die konkrete Stelle tatsächlich anbietet. Die Anzeige- und Kontobedingungen zum Zeitpunkt der Schaltung sind maßgeblich.
Was passiert nach drei kostenlosen Anzeigen?
Ist das monatliche Kontingent ausgeschöpft, können zusätzliche Stellen nach den aktuellen Indeed-Informationen als Sponsored Jobs veröffentlicht werden. Arbeitgeber können außerdem bestehende Anzeigen auf Sponsored Jobs umstellen, wenn sie zusätzliche Sichtbarkeit wünschen.
Damit eignet sich die kostenlose Option vor allem als möglicher Einstieg. Ob sie für eine schwer zu besetzende Stelle genügend Reichweite erzeugt, lässt sich nicht allein aus dem Anzeigenpreis ableiten.
Was kosten Sponsored Jobs bei Indeed?
Für einen Sponsored Job veröffentlicht Indeed keinen allgemein gültigen Pauschalpreis, der für jede Stelle identisch wäre.
Stattdessen empfiehlt das System ein Budget anhand der konkreten Anzeige. Nach Indeed spielen dabei unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:
- Jobtitel,
- Standort,
- Stellenbeschreibung,
- Zahl verfügbarer Jobsuchender,
- Wettbewerb durch ähnliche priorisierte Stellenanzeigen,
- gewünschter Recruiting-Zeitraum,
- gewählter Sponsored-Job-Plan.
Das von Indeed empfohlene Budget muss nicht zwingend übernommen werden. Arbeitgeber können einen anderen Betrag festlegen, sofern dieser das für die konkrete Anzeige angezeigte Mindestbudget erreicht.
Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einer Stellenanzeige mit festem Listenpreis: Der tatsächliche Aufwand kann von Vakanz zu Vakanz unterschiedlich sein.
Wann rechnet Indeed Sponsored Jobs ab?
Indeed beschreibt die Rechnungsstellung aktuell so: Eine Rechnung wird jeweils am ersten Tag eines Monats oder beim Erreichen von 500 Euro Kontoausgaben erstellt – je nachdem, was zuerst eintritt.
Auf der Rechnung werden die im vorherigen Abrechnungszeitraum entstandenen Ausgaben für Interaktionen mit Jobsuchenden ausgewiesen. Indeed nennt dabei beispielsweise Klicks oder begonnene Bewerbungen.
Ein allgemeiner Satz wie „ein Klick kostet bei Indeed X Euro“ wäre deshalb nicht seriös. Der konkrete Preis hängt vom jeweiligen Markt, der Stelle und dem gewählten Modell ab.
Wie legt Indeed den Preis einer Stellenanzeige fest?
Das Preisprinzip lässt sich vereinfacht so beschreiben:
Je stärker die gewünschte Sichtbarkeit und je anspruchsvoller der konkrete Bewerbermarkt, desto relevanter wird das für die einzelne Anzeige vorgeschlagene Budget.
Indeed nennt insbesondere Wettbewerbsfähigkeit, verfügbare Jobsuchende und Recruiting-Zeitraum als Einflussfaktoren. Der Mindestpreis wird Arbeitgebern auf der jeweiligen Seite zur Premiumschaltung angezeigt.
Deshalb lässt sich eine Suchanfrage wie „Indeed Stellenanzeige Kosten“ nicht mit einem einzigen dauerhaft gültigen Listenpreis beantworten.
Für die Budgetplanung sollte ein Unternehmen vielmehr vor der Schaltung dokumentieren:
- welches Budget Indeed für die konkrete Stelle vorschlägt,
- welche Interaktionen oder Bewerbungen damit erreicht werden,
- wie viele davon die Mindestanforderungen der Stelle erfüllen,
- ob daraus Vorstellungsgespräche und Einstellungen entstehen.
Erst dadurch wird aus einem Anzeigenpreis eine belastbare Recruiting-Kennzahl.
Wenn Indeed kostenlos sein kann: Womit verdient Indeed Geld?
Die Frage liegt nahe: Wenn Stellenanzeigen unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos veröffentlicht werden können, wo entstehen die kostenpflichtigen Leistungen?
Indeed bietet Arbeitgebern neben kostenlosen Anzeigen mehrere kostenpflichtige Produkte und Zusatzleistungen an. Dazu gehören insbesondere Sponsored Jobs, Premium Sponsored Jobs und Indeed Smart Sourcing.
Sponsored Jobs monetarisieren zusätzliche Sichtbarkeit und Interaktionen rund um eine Stellenanzeige. Premium Sponsored Jobs erweitern diese Produktlogik um zusätzliche Matching- und Branding-Funktionen.
Smart Sourcing ist dagegen ein separates Produkt für die aktive Kandidatensuche. Arbeitgeber können damit passende Profile suchen und kontaktieren.
Diese Produktübersicht erklärt, wo Indeed kostenpflichtige Arbeitgeberleistungen anbietet. Sie ist ausdrücklich keine vollständige Aussage über die gesamte Umsatzstruktur des Unternehmens.
Welche weiteren Kosten können Arbeitgeber bei Indeed haben?
Indeed Smart Sourcing
Indeed Smart Sourcing ist von der klassischen Stellenanzeige zu unterscheiden. Das Produkt dient der aktiven Suche und Kontaktaufnahme mit Kandidat*innen.
Nach der am 4. September 2026 geprüften Indeed-Produktinformation gelten derzeit:
- Standard: 120 Euro pro Monat oder 1.150 Euro pro Jahr; 30 neue Kontakte pro Monat.
- Premium: 400 Euro pro Monat oder 3.840 Euro pro Jahr; 100 neue Kontakte pro Monat.
Zusätzliche Kontakte können nach Anbieterangaben gesondert berechnet werden. Preise und Leistungsumfang können sich ändern.
Für ein Unternehmen kann Smart Sourcing dann interessant werden, wenn eine Stellenanzeige allein nicht genügend geeignete Bewerbungen erzeugt oder Kandidat*innen aktiv angesprochen werden sollen.
Was bekommen Arbeitgeber für einen Sponsored Job?
Bei Sponsored Jobs geht es nicht nur darum, dass eine Stellenanzeige „online“ ist. Indeed beschreibt das Produkt vor allem als Instrument für zusätzliche Sichtbarkeit und messbare Recruiting-Aktivität.
Zu den von Indeed genannten Funktionen gehören je nach Produkt unter anderem:
- priorisierte Sichtbarkeit gegenüber kostenlosen Anzeigen,
- Ausspielung im Feed von Jobsuchenden,
- Analytics zu Impressions, Klicks und Bewerbungen,
- Funktionen zur Kommunikation mit Kandidat*innen,
- bei Premium zusätzliche Matching- und Branding-Funktionen.
Ob diese Leistungen ihren Preis wert sind, hängt von der konkreten Stelle ab. Ein Unternehmen, das für eine leicht zu besetzende Position bereits genügend qualifizierte Bewerbungen über eine kostenlose Anzeige erhält, hat eine andere Ausgangslage als ein Arbeitgeber mit einer schwer besetzbaren Spezialistenstelle.
Kosten pro Bewerbung sind wichtiger als der Anzeigenpreis
Ein niedriger Anzeigenpreis ist nicht automatisch wirtschaftlich – und ein höheres Budget ist nicht automatisch teuer.
Für Arbeitgeber sind mindestens vier Kennzahlen hilfreicher:
- Kosten pro Bewerbung
- Anzeigen- und Recruitingkosten geteilt durch alle eingegangenen Bewerbungen.
- Kosten pro qualifizierter Bewerbung
- Kosten geteilt durch Bewerbungen, die die definierten Mindestanforderungen tatsächlich erfüllen.
- Cost per Hire
- Gesamte zurechenbare Recruitingkosten geteilt durch die Zahl der Einstellungen.
- Time-to-Fill
- Zeit vom Start der Personalsuche bis zur erfolgreichen Besetzung.
Ein einfaches Beispiel zeigt den Unterschied: Eine kostenlose Anzeige mit 30 unpassenden Bewerbungen kann intern mehr Aufwand verursachen als eine kostenpflichtige Kampagne mit wenigen, aber qualifizierten Kandidat*innen. Umgekehrt wäre es unnötig, ein hohes Budget einzusetzen, wenn eine kostenlose Veröffentlichung bereits ausreichend passende Bewerbungen liefert.
Deshalb sollte nicht die Frage „Welche Jobbörse ist am billigsten?“ im Mittelpunkt stehen, sondern:
Welcher Recruiting-Kanal liefert für diese konkrete Stelle passende Bewerbungen zu vertretbaren Gesamtkosten?
Indeed oder Stepstone: Zwei unterschiedliche Preismodelle
Indeed und Stepstone erfüllen denselben grundsätzlichen Bedarf – Arbeitgeber möchten offene Stellen sichtbar machen und passende Bewerber erreichen. Die Produkt- und Preislogik unterscheidet sich jedoch.
| Kriterium | Indeed | Stepstone |
|---|---|---|
| Kostenloser Einstieg | unter Bedingungen bis zu 3 direkt veröffentlichte Anzeigen pro Monat möglich | kostenlose Erstellung und bestimmte Recruit-Funktionen; Veröffentlichung auf Stepstone ist davon zu unterscheiden |
| Kostenpflichtige Anzeigen | Sponsored Jobs mit flexiblem, markt- und anzeigenabhängigem Budget | unter anderem Paket-/Abo-Modelle und Einzelanzeigen |
| Preisvergleich | konkrete Kosten hängen von Stelle, Markt und Budget ab | konkrete Kosten hängen vom gewählten Produkt ab |
| Sinnvolle Kennzahl | Kosten pro qualifizierter Bewerbung / Einstellung | Kosten pro qualifizierter Bewerbung / Einstellung |
Die Modelle sind deshalb nicht 1:1 anhand eines einzelnen Anzeigenpreises vergleichbar.
Die aktuellen Stepstone-Angebote und Konditionen haben wir separat im Beitrag Stepstone Kosten: Was kostet eine Stellenanzeige? eingeordnet.
Einen ausführlichen Vergleich Indeed oder Stepstone sollte eine eigene Seite übernehmen. So bleibt die Suchintention dieses Artikels klar auf Indeed-Kosten und Arbeitgeberfragen ausgerichtet.
Welche Alternativen zu Indeed gibt es?
Bundesagentur für Arbeit
Die Bundesagentur für Arbeit bietet Arbeitgebern eine eigene Jobsuche und Unterstützung bei der Personalsuche. Für Unternehmen mit begrenztem Budget kann dieser Kanal deshalb Teil des Recruiting-Mixes sein.
NGO-Online begleitet die Entwicklung der staatlichen Arbeitsvermittlung und der Online-Jobbörsen seit vielen Jahren. Einen historischen Blick bietet unser Beitrag zur Bundesanstalt für Arbeit.
Eigene Website, Google und Arbeitgeberinhalte
Eine offene Position kann zusätzlich über die eigene Karrierewebsite, Suchmaschinen, Fachinhalte und Unternehmenskommunikation sichtbar gemacht werden.
Das ist keine klassische Jobbörse. Es kann jedoch sinnvoll sein, die konkrete Vakanz mit langfristiger Arbeitgeber- und Markenbekanntheit zu verbinden. Dazu passt auch unser Beitrag zu Personal Branding und Markenbildung.
Stellenangebote auf NGO-Online präsentieren
NGO-Online verfolgt bei Stellenangeboten einen redaktionellen Ansatz. Unternehmen können sich an uns wenden, wenn sie eine offene Position in einem thematisch passenden Umfeld präsentieren und die Stelle mit zusätzlicher Unternehmens- und Inhaltssichtbarkeit verbinden möchten.
Wir behaupten bewusst nicht, eine klassische Jobbörse wie Indeed, Stepstone oder die Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit eins zu eins zu ersetzen. Je nach Recruiting-Ziel kann eine redaktionelle Präsentation ein zusätzlicher Kanal innerhalb eines breiteren Recruiting-Mixes sein.
Stelle sichtbar machen – nicht nur einstellen
Sie möchten ein Stellenangebot auf NGO-Online präsentieren und mit einem passenden redaktionellen Umfeld verbinden? Sprechen Sie uns an. Wir prüfen gemeinsam, welche Darstellung zur Stelle und zum Unternehmen passt.
Für wen kann Indeed sinnvoll sein?
Eine pauschale Aussage wie „Indeed lohnt sich immer“ oder „Indeed ist die günstigste Jobbörse“ wäre nicht seriös.
Die kostenlose Veröffentlichung kann für Arbeitgeber interessant sein, die eine begrenzte Zahl von Stellen direkt auf Indeed veröffentlichen und zunächst testen möchten, welche Resonanz entsteht.
Sponsored Jobs können in Betracht kommen, wenn zusätzliche Sichtbarkeit gewünscht wird, die kostenlose Reichweite nicht ausreicht oder Indeed für die konkrete Anzeige eine Premiumschaltung verlangt.
Premium Sponsored Jobs adressieren Arbeitgeber, die zusätzliche Matching-, Branding- und Einladungsfunktionen nutzen möchten.
Smart Sourcing ist wiederum ein anderes Werkzeug: Es richtet sich an Unternehmen, die Kandidat*innen aktiv suchen und direkt kontaktieren wollen.
Die wirtschaftlich sinnvollste Kombination hängt deshalb von Vakanz, Zielgruppe, Standort, Wettbewerb, internen Recruiting-Ressourcen und Besetzungsdruck ab.
Rechtlicher Hinweis für Arbeitgeber: Stellenanzeigen diskriminierungsfrei formulieren
Unabhängig davon, ob eine Stelle kostenlos oder kostenpflichtig auf Indeed, Stepstone, NGO-Online oder einem anderen Kanal veröffentlicht wird, müssen Arbeitgeber die rechtlichen Anforderungen an Stellenausschreibungen beachten.
Nach § 11 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) darf ein Arbeitsplatz nicht unter Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ausgeschrieben werden. Das AGG schützt unter anderem vor Benachteiligungen wegen ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.
Arbeitgeber sollten deshalb die gesamte Anzeige prüfen – nicht nur den Stellentitel, sondern auch Anforderungen, Formulierungen und gegebenenfalls die Bildsprache.
Bei rechtlich sensiblen Einzelfällen empfiehlt sich eine fachkundige arbeitsrechtliche Prüfung.
Auch Vergleiche zwischen Recruiting-Anbietern sollten sachlich bleiben. § 6 UWG stellt bei vergleichender Werbung unter anderem darauf ab, dass Vergleiche objektiv, relevant und nachprüfbar sind und Wettbewerber nicht herabgesetzt oder verunglimpft werden.
Fazit: Was kostet Indeed tatsächlich?
Indeed kann für Arbeitgeber 0 Euro kosten, wenn eine Stelle die Voraussetzungen für eine kostenlose Veröffentlichung erfüllt. Nach den aktuellen Anbieterinformationen können direkt auf Indeed veröffentlichende Arbeitgeber grundsätzlich bis zu drei kostenlose Stellenanzeigen pro Kalendermonat schalten; jede kann bis zu 30 Tage aktiv bleiben.
Sobald zusätzliche Reichweite benötigt wird oder eine Stelle als Sponsored Job geschaltet werden muss, gibt es keinen für alle Arbeitgeber identischen Pauschalpreis. Das Budget hängt von der konkreten Anzeige, dem Markt und der gewählten Produktstufe ab.
Für Unternehmen ist deshalb nicht nur der Anzeigenpreis entscheidend. Sinnvoller ist es, kostenlose und bezahlte Kanäle anhand von qualifizierten Bewerbungen, Cost per Hire und Besetzungsdauer zu vergleichen.
Indeed kann dabei ein Baustein sein – neben Stepstone, der Bundesagentur für Arbeit, Social Recruiting, Active Sourcing, der eigenen Website und zusätzlicher redaktioneller Sichtbarkeit.
Häufige Fragen zu Indeed Kosten
Was kostet Indeed für Arbeitgeber?
Indeed kann für Arbeitgeber kostenlos sein. Arbeitgeber, die Stellen direkt auf Indeed veröffentlichen, können nach den aktuellen Anbieterinformationen grundsätzlich bis zu drei kostenlose Stellenanzeigen pro Kalendermonat schalten. Für Sponsored Jobs und Premium Sponsored Jobs entstehen variable Kosten.
Was kostet eine Stellenanzeige bei Indeed?
Eine kostenlose Indeed-Stellenanzeige kostet 0 Euro, sofern die konkrete Anzeige für das kostenlose Angebot zugelassen ist. Sponsored Jobs haben keinen allgemein gültigen Festpreis; Indeed zeigt ein von Stelle und Markt abhängiges Budget beziehungsweise Mindestbudget an.
Ist Indeed kostenlos für Arbeitgeber?
Teilweise. Bis zu drei direkt veröffentlichte Stellenanzeigen pro Kalendermonat können unter den geltenden Bedingungen kostenlos sein. Bestimmte Arbeitgeber und Anzeigen sind ausgeschlossen oder können als Sponsored Job erforderlich sein.
Wie lange ist eine kostenlose Indeed-Stellenanzeige online?
Indeed nennt für die kostenlosen, direkt veröffentlichten Anzeigen eine mögliche Laufzeit von bis zu 30 Tagen.
Wie werden Sponsored Jobs abgerechnet?
Indeed rechnet laut aktueller Preisübersicht Ausgaben für Interaktionen mit Jobsuchenden ab und nennt dabei beispielsweise Klicks oder begonnene Bewerbungen. Eine Rechnung wird nach Anbieterangaben am ersten Tag eines Monats oder beim Erreichen von 500 Euro Kontoausgaben erstellt – je nachdem, was zuerst eintritt.
Was kostet Indeed Smart Sourcing?
Indeed nennt derzeit 120 Euro monatlich beziehungsweise 1.150 Euro jährlich für das Standardabo und 400 Euro monatlich beziehungsweise 3.840 Euro jährlich für Premium. Die Angebote können sich ändern.
Ist Indeed günstiger als Stepstone?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Indeed und Stepstone verwenden unterschiedliche Produkt- und Preismodelle. Ein sinnvoller Vergleich berücksichtigt nicht nur den Anzeigenpreis, sondern Laufzeit, Reichweite, Bewerberqualität, internen Aufwand und Kosten pro Einstellung.
Kann eine Stellenanzeige auf NGO-Online präsentiert werden?
Unternehmen können NGO-Online ansprechen, wenn sie eine offene Position in einem redaktionellen Umfeld präsentieren möchten. Welche Form sinnvoll ist, hängt von Stelle, Unternehmen und gewünschter Sichtbarkeit ab.
Quellen und Stand
Die Preis-, Produkt- und Rechtsangaben wurden am 4. September 2026 anhand öffentlich zugänglicher Primärquellen geprüft.
- Indeed Deutschland: „Preismodell von Indeed – Kosten für Stellenanzeigen“ (de.indeed.com/recruiting/preise)
- Indeed Deutschland: „Kostenlose Stellenanzeigen schalten“ (de.indeed.com/recruiting/stellenanzeige-aufgeben)
- Indeed Deutschland: „Kostenlose Stellenanzeigen und Sponsored Jobs bei Indeed im Vergleich“ (Indeed Recruiting-Ressourcen)
- Indeed Deutschland: „Sponsored Jobs“ / „Premium Sponsored Jobs“ (Indeed Recruiting)
- Indeed Deutschland: „So finden Sie Kandidat*innen bei Indeed“ – zuletzt aktualisiert am 29.04.2026
- Indeed Deutschland: „Indeed Smart Sourcing“
- Stepstone Deutschland: „Stellenanzeige aufgeben“ und „All Jobs“
- Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet: §§ 1 und 11 AGG
- Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet: § 6 UWG
Redaktioneller Hinweis: Marken- und Produktnamen dienen ausschließlich der Identifikation und sachlichen Einordnung der jeweiligen Angebote. NGO-Online steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu Indeed oder Stepstone, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Anbieterangaben zu Reichweite, Leistungssteigerungen oder Matching-Ergebnissen sind keine eigenen Messungen von NGO-Online.

Social Recruiting
Nicht jede gesuchte Fachkraft besucht aktiv eine Jobbörse. Social Recruiting versucht deshalb, potenzielle Bewerber über soziale Netzwerke und zielgruppengerechte Inhalte zu erreichen.
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