Flussausbau nach der Flut

Fischer: "Stoibers Donaupläne sind unsinnig"

Außenminister Joschka Fischer (Grüne) fordert vom bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) Konsequenzen aus dem jüngsten Hochwasser. Fischer kritisierte am Montag auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg, trotz dieser Katastrophe halte Stoiber an der Kanalisierung der Donau fest. Der Grünen-Politiker fügte hinzu: "Ich appelliere an die Staatsregierung, endlich ihre ökologische Vernunft einzuschalten und dieses unsinnige Projekt einzustellen."

Fischer warf zugleich dem Kanzlerkandidaten der Union eine "Kompetenzlücke" in seinem Team vor. So habe Stoiber niemanden für den Umweltschutz. Die Grünen seien die einzige Partei, die nachhaltiges Wirtschaften wirklich ernst nähmen. Fischer betonte: "Jeder Holzbauer weiß, dass Wirtschaften eine Generationenaufgabe ist."

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