Subventionen umschichten
"Innovationsgipfel" soll klare Worte bringen
Neben Umschichtungen sei eine durchgreifende Neuausrichtung der Forschungsausgaben erforderlich. Ziele der geförderten Forschung müssten geschlossene Stoffkreisläufe, langlebige und ökologisch erzeugte Waren, zukunftsfähige Mobilitätsangebote und Ressourcen schonende Dienstleistungen sein. Materialverschwendung und Wegwerfmentalität hätten keine Zukunft. Zu mehr Nachhaltigkeit in allen Bereichen trügen vor allem jene Innovationen bei, die aus einer effizienten und umweltgerechten Wirtschaft kämen. Dringend auf die Agenda gehöre auch die Weiterentwicklung der Ökosteuer.
"Die Bundesregierung hat eines ihrer besten Innovationsinstrumente aus der Hand gegeben: Die Ökosteuer. Wer ihre Weiterentwicklung ad acta legt, blockiert viele Neuheiten in der Energiespartechnik." so Angelika Zahrnt, BUND-Vorsitzende. Die Ökosteuer senke die Lohnnebenkosten, schaffe neue Arbeitsplätze und mache das Verschwenden von Öl, Gas und Strom teuer. Für sparsamere Autos stiegen die Marktchancen, umweltfreundliche Verkehrsmittel gewännen größere Anteile.
Die Erfolgsgeschichte der erneuerbaren Energien, deren Erschließung bereits 130 000 Menschen Arbeit gebe, könne auf die Bereiche Mobilität und Umwelt übertragen werden. Die aussichtsreichsten Arbeitsplatzpotentiale der Zukunft lägen im Klimaschutz und in der Verkehrswende, im naturnahen Tourismus und in einer ökologisch produzierenden Landwirtschaft. Schröder dürfe Innovationen nicht auf rein technische Neuerungen oder Effizienzsteigerungen verengen. Auch in vielen sozialen Bereichen gebe es Innovationsbedarf.
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Am 14. Jan. 2004 unter:
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« Künstlicher Nebel nicht geeignet gegen Terror
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