Technik
Neuartiger Ölnebelabscheider verbessert Arbeitsschutz in Metallindustrie
In etwa 200.000 Betrieben der metallverarbeitenden Industrie werden in Deutschland Kühlschmierstoffe eingesetzt. Firmenchef Jakob Handte: "Unverzichtbar, denn viele Produkte wären sonst nicht in dem hohen Maße an Qualität und Genauigkeit herstellbar wie sie für leistungsfähige Technologien notwendig sind." 78.000 Tonnen Kühlschmierstoffe würden jährlich in Deutschland verbraucht, davon gelangten im Mittel 20 Prozent in die Umwelt - folglich 15.000 Tonnen im Jahre 2002.n Natürlich sind beim Umgang mit diesen Stoffen technische Regeln zu beachten. Und natürlich sind die Unternehmen verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen so zu treffen, dass die Atemluft der Arbeiter frei von gesundheitsgefährlichen Stoffen ist. Brickwedde: "Aber die geforderten Grenzwerte konnten oft nicht eingehalten werden. Insbesondere die Abscheidung sehr kleiner Partikel gelang nur mit überdimensionierter Technik und führte zu einer erheblichen Kostenmehrbelastung."n Dem setzt die Firma Jakob Handte & Co. nach umfangreichen Praxis- und Laborversuchen die komplette Neukonstruktion eines erneuerbaren Ölnebelabscheiders entgegen. Nicht nur, dass jetzt sogar die Kleinstteilchen mit einem Durchmesser bis zu 0,6 Tausendstel Millimeter mit einem hohen Prozentsatz ausgefiltert werden können, während vorher Teilchen kleiner als eineinhalb Tausendstel Millimeter nur unzureichend erfasst wurden. n Handte: "Es gelingt auch, mehr Öl als zuvor in den Kreislauf der Kühlschmierstoffe zurückzuführen. Bezogen auf 100 Werkzeugmaschinen können 1,4 Tonnen nicht wassermischbarer Kühlschmierstoff eingespart werden." Brickwedde: "Neben einer positiven ökologischen auch eine sehr gute ökonomische Bilanz, aus der sich ein sehr großes Potenzial für die Summe an Werkzeugmaschinen in den Betrieben ableiten lässt."
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Am 10. Mär. 2004 unter:
arbeitStichworte:
« Gemeinsam gegen Umweltzerstörungen auf Mallorca
Trotz Verbots Schutz von Schrumpel-Tomate durch Europäisches Patentamt »
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