Ernährung
Sudan soll schnelle Hilfe bekommen
Nach Ansicht des WFP-Exekutivdirektors, James Morris, gibt es "nur wenige Plätze auf der Erde, die in einer so verzweifelten humanitären Lage sind wie in Darfur". Um möglichst rasch umfangreiche Mengen an Nahrungsmitteln in die Region zu bringen, benötige das WFP mindestens 200 Millionen US-Dollar statt der bisher von den Regierungen zugesagten 59.7 Millionen US-Dollar.
Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Welthungerhilfe, wies darauf hin, dass ihre Organisation überdies damit begonnen habe, 90 Tonnen Saatgut auszugeben, um die Felder noch rechtzeitig vor der Regenzeit bestellen zu können. Sie appellierte gemeinsam mit Morris an die sudanesische Regierung, die Unterstützung der marodierenden Milizen in Darfur sofort zu stoppen. Erst gestern habe es wieder Kämpfe zwischen den Milizen und den Rebellen gegeben.
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Am 04. Jun. 2004 unter:
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