trinkwasser
Mehr als ein Lebenselexier
Wertvolles Trinkwasser durch Osmose Wasserfilter
Die Praxen von Schmerztherapeuten und Endokrinologen sind voll, Wartezeiten bis zu mehreren Monaten an der Tagesordnung. Doch was Betroffene selten im Zusammenhang mit ihrer Symptomatik erfahren, ist die Tatsache, dass Umweltgifte und Elektrosmog in Bezug auf die Beschwerden eine entscheidende Rolle spielen können sowie die Tatsache, dass Wasser als Entgiftungsmittel in der heute zur Verfügung stehenden Qualität kaum noch den erwünschten Anforderungen entspricht.
Atommüll-Lager
Trinkwasserbrunnen bei Asse werden überprüft
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) möchte offenbar die Öffentlichkeit beruhigen. Die Behörde überprüft künftig das Trinkwasser der Ortschaft Kissenbrück auf Radioaktivität aus dem nahe gelegenen Atommülllager Asse. Eine erste Probe sei in dieser Woche genommen worden, teilte das BfS am Freitag (30. Januar) mit. Zukünftig werde die Probe einmal monatlich von der Gemeinde selbst entnommen und dem Bundesamt übergeben. Die Untersuchungsergebnisse würden auf der Internetseite des BfS zur Asse veröffentlicht.
Umweltgesetzbuch
BUND warnt vor hohen Trinkwasserkosten
Die Umweltschutzorganisation BUND hält den derzeitigen Entwurf für das von der Bundesregierung geplante Umweltgesetzbuch (UGB) für "ungenügend". "Der UGB-Entwurf offenbart erhebliche Defizite im Naturschutz und erreicht nicht, den Arten- und Biotopschutz zu verbessern", sagte BUND-Vorsitzender Hubert Weiger der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Mängel im Entwurf könnten sogar dazu führen, "die Trinkwasserkosten für die Bürger zu verdoppeln oder zu verdreifachen". Weiger: "In Deutschland werden täglich über 100 Hektar freie Landschaft überbaut. Mit dem derzeitigen UGB-Entwurf wird es nicht gelingen, diesen Landverbrauch drastisch zu reduzieren." Das aber führe zum Verlust naturnaher Bereiche, mit deren Hilfe es möglich sei, sauberes Wasser zu gewinnen. Weiger warf der Bundesregierung vor, "meilenweit vom Ziel entfernt zu sein, den täglichen Landverbrauch in Deutschland auf 30 Hektar zu reduzieren".
UNEP
Töpfer fordert weltweit mehr Investitionen für sauberes Trinkwasser
Der Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP, Klaus Töpfer, fordert mehr Investitionen in die Aufbereitung von Trinkwasser . Ziel sei es, dass in den nächsten zehn Jahren die Hälfte aller Menschen weltweit einen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat, sagte Töpfer am Mittwoch im "Deutschlandradio" Kultur anlässlich der Welt-Wasserkonferenz in Stockholm. Gerade Asien komme hier gut voran. Aber auch in Afrika, wo es nach wie vor massive Probleme gebe, handele es sich nicht um eine "Wassermengen-Krise, sondern um eine Wasser-Investitionskrise und vor allem um eine administrative Krise im Umgang mit Wasser".
Baumsterben
Versauerung der Waldböden gefährdet Trinkwasser
Der Wald und seine Böden sind geschädigt wie noch nie. Die aktuellen Berichte über die rapide zunehmenden Waldschäden in den Bundesländern decken schonungslos auf, was Wissenschaftler und Forst-Experten schon länger beklagen: In unseren Waldböden ticken Zeitbomben mit verheerenden Wirkungen. Die zunehmenden Schadstoffe im Waldboden gefährden massiv den Trinkwasserspeicher Wald. Gleichzeitig lässt die Bereitschaft der Politik immer mehr nach, mit Bodenschutzkalkungen offensiv gegen die fortschreitende Versauerung der Waldböden vorzugehen.
Water safety plan der WHO
Weltweiter Schutz der Quellen und Ressourcen für gesundes Trinkwasser
Alle Menschen mit gesundheitlich einwandfreiem Wasser zur versorgen, ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine dauerhafte Herausforderung. Dies gilt gleichermaßen sowohl für zentrale Versorgungen als auch für Hausbrunnen, Kleinanlagen und die Notwasserversorgung im Katastrophenfall. Zu oft würden Trinkwasserverunreinigungen erst festgestellt, wenn Menschen bereits an ihnen erkrankt oder gar gestorben seien.
Trinkwasser
Neue Umweltkarte für Deutschland zeigt Überschreitung der Blei-Grenzwerte
23 700 Wasserproben hat die STIFTUNG WARENTEST in den vergangenen zehn Jahren auf Schwermetalle untersucht. Und aus den Ergebnissen jetzt aktuell eine Umweltkarte zum Thema Blei im Trinkwasser erstellt. Ergebnis: In vielen Regionen Deutschlands ist das Problem noch nicht gelöst. Das gilt besonders für Ballungsregionen Nord- und Ostdeutschlands. Hier wiesen jeweils mehr als fünf Prozent der eingesandten und analysierten Wasserproben einen Bleianteil über dem aktuell geltenden Grenzwert auf.
Verbraucherschutz
Hygienemängel bei Trinkwasserspendern
Nach Mitteilung des Staatssekretärs im Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz Karl-Winfried Seif kommt es bei den inzwischen sehr beliebten und weit verbreitet aufgestellten Trinkwasserspendern (Galonen - Watercoolern) in etwa 20 Prozent der Fälle zu hygienischen Mängeln. Untersuchungen, durchgeführt vom Staatlichen Untersuchungsamt Hessen (SUAH) in Kassel, haben ergeben, dass von 113 Trinkwasserproben aus derartigen Trinkwasserspendern alleine 22 Proben (ca. 20 %) zu beanstanden waren. Grund für die Beanstandungen sind erhöhte Keimzahlen bzw. das Vorhandensein von Fäkalindikatorkeimen in dem dargebotenen Wasser.
Kommunale Wasserversorgung
Preisexplosion bei Trinkwasser vor allem im Osten erwartet
Dieser Sommer könnte der letzte mit noch relativ moderaten Wasserpreisen sein. Fehlplanungen der Kommunen vor allem in den neuen Bundesländern treiben die Versorgungskosten in die Höhe. Preissteigerungen von bis zu 50 Prozent in den nächsten Jahren schließt ein Sprecher des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) nicht mehr aus, wie das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO in seiner nächsten Ausgabe am Montag den 9. August berichtet.
Bonner Studie zu Natur- und Trinkwasserschutz
Bundesamt will Bewusstsein für Naturschutz und Gesundheit stärken
Zwischen Natur und menschlicher Gesundheit bestehen vielfältige Bezüge. Ohne Natur ist menschliches Leben nicht möglich. Die Natur stellt beispielsweise Wasser und Nahrung bereit, dient der Erholung oder sogar der Behandlung von Krankheiten - wie zahlreiche Heilkräuter beweisen.Dennoch ist der Schutz menschlicher Gesundheit als Themenfeld des Naturschutzes in Deutschland bislang weitestgehend unbearbeitet geblieben. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun einen wichtigen Schritt zur Überwindung der bestehenden Defizite geleistet. Am Beispiel des Trinkwasserschutzes untersuchten sie konkrete Synergiepotenziale zum Naturschutz. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat die Ergebnisse jetzt publiziert.
Der Boden versauert
Weniger Schutz für Wald und Trinkwasser
In Deutschland wird für den nachhaltigen Schutz des Trinkwassers und des Bodens immer weniger getan. Statt der dringend nötigen 300.000 Hektar Wald erhalten im Jahr 2003 bundesweit nur noch 70.000 Hektar eine zwingend erforderliche Bodenschutzkalkung, kritisiert die Düngekalk-Hauptgemeinschaft. Damit schreite die Versauerung der Waldböden weiter voran. Deutschlands Bäume verhungerten von unten, weil die Böden durch anhaltende Schadstoffeinträge von oben weiter versauern würden. Von fast sieben Millionen Hektar zu kalkendem Wald seien nur eine Million Hektar mit Kalk behandelt worden.
Bundestag debattiert
Kritik an geplanter Liberalisierung des Trinkwassers
Die geplante Liberalisierung des Trinkwassersektors stößt auf breiten Protest. Aus Anlass der am heutigen Donnerstag stattfindenden Bundestagsdebatte über die nächste Konferenz der Welthandelsorganisation WTO im September in Cancún (Mexiko) haben verschiedene Organissationen verlangt, dass die Europäische Union ihre Forderungen in diesem Bereich zurückzieht. Die EU hatte im Rahmen der laufenden Neuverhandlung des Dienstleistungsabkommens GATS mit Einverständnis der Bundesregierung von 72 WTO-Mitgliedern die Öffnung der Trinkwasserversorgung für Privatunternehmen gefordert. Sollten die betroffenen Staaten den Wünschen der EU nachgeben, müssten sie auf wichtige staatliche Regulierungen wie Preisobergrenzen, gestaffelte Tarife, Quersubventionierungen oder Auflagen zum Anschluss der Armenviertel verzichten.
Trinkwasserverordnung
Regenwasser für Garten, Spülung und Waschmaschine erlaubt
Durch in Kraft treten der Trinkwasserverordnung zum 01.01.2003 hat sich gezeigt, dass sowohl aus den Reihen der Wasserversorger als auch der Gesundheitsämter sowie verschiedener Verwaltungsinstanzen, Falschinformationen zum Thema Wäsche waschen mit Regenwasser verbreitet werden. Die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) ruft alle zuständigen Stellen der Bundesregierung, der Landesregierungen, der Gesundheitsämter, der Handwerkskammern und in den Kommunen auf, klarzustellen, dass Wäsche waschen mit Regenwasser in der eigenen Verantwortlichkeit des Verbrauchers erlaubt ist.
Wasserqualität
Untersuchung von Trinkwasser privatisiert
Laut Beschluss des Brandenburgischen Gesundheitsministeriums (MASGF) soll die amtliche Trinkwasser-Untersuchung jetzt privatwirtschaftlich arbeitenden Labors übergeben und damit aus der Landeshoheit entlassen werden. Hintergrund ist das Haushaltssicherungsgesetz (HsichG) 2003. Eine Überprüfung der Labore erfolgt nur noch durch eine von den Untersuchungsstellen unabhängige Stelle. Die Grüne Liga Berlin kritisiert die Entscheidung als „auf die Spitze getriebene Privatisierung“.
Hygienisches Wasser
WHO novelliert Trinkwasser-Leitlinien
Oft gelangen Stoffen oder Krankheitserreger sehr plötzlich und in großen Mengen in Trinkwasser-Versorgungssysteme, wie zum Beispiel bei ergiebigen Niederschlägen. Die Analysen des Wassers seien aber oft langwierig, bemängelt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Viele Ergebnisse lägen erst nach Stunden oder gar Tagen vor. Das belastete Wasser wäre dann schon bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Deshalb sei die Vorsorge und Vermeidungsstrategien besonders wichtig. Um die Sicherheit des Trinkwassers festzustellen und zu überwachen, habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Leitlinien für eine Reihe von Stoffen und Indikatoren für Krankheitserreger entwickelt, die im Wasser vorkommen können.
iF Design Award
Wasserkegel soll Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern sichern
Ein neu entwickeltes Gerät soll helfen, die schlechte Trinkwasserversorgung von Entwicklungsländern mit klimatischen Extrembedingungen zu verbessern. Stephan Augustin (36) entwickelte zusammen mit ZELTEC Engineering GmbH (Köln) den "Watercone". Seine Funktionsweise ist einfach: Der Kegel wird auf möglichst feuchten Boden gestellt. Durch die Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser, kondensiert, und die Wassertropfen laufen an der Innenseite des Kegels herab in eine Auffang-Rinne. Pro Tag können bis zu 1,5 Liter frisches Trinkwasser gewonnen werden. Watercones sind völlig mobil und eignen sich besonders für Überschwemmungsgebiete, wie zum Beispiel in Bangladesch. Denn Watercones können auch auf ruhigem Wasser schwimmen und Trinkwasser produzieren. Der Watercone hat die bauchige Form eines Kegels, ist transparent.
Trinkwasser soll nicht teurer werden
Anhebung der Bemessungsgrenze für den Rentenbeitrag möglich
Trinkwasser soll nach Plänen der SPD nicht teurer werden. Die in den Koalitionsverhandlungen mit den Grünen erörterte Überlegung, die Mehrwertsteuer auf Leitungswasser von 7 auf 16 Prozent zu erhöhen, werde nicht weiterverfolgt, sagte der designierte SPD-Generalsekretär Olaf Scholz am Montag nach einer Sitzung des SPD-Präsidiums in Berlin. Die SPD halte an ihrem Ziel fest, keine Steuern zu erhöhen. Allerdings sollten Steuerschlupflöcher gestopft werden. Trinkwasser gehöre nicht dazu, unterstrich Scholz. Noch im Tagesverlauf wollte die Koalitionsrunde über Einsparungen in Höhe von zehn Milliarden Euro entscheiden.
Tag des Wassers
BUND warnt vor Privatisierung der Wasserversorgung in Deutschland
Die Versorgung mit Trinkwasser ist weltweit noch immer eines der größten Probleme. Darauf soll der Internationale Tag des Wassers am Freitag aufmerksam machen. Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) haben mehr als 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Verseuchtes Wasser ist dem Bundesumweltministerium in Berlin zufolge für die hohe Kindersterblichkeit in den Entwicklungsländern verantwortlich. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht die Trinkwasserversorgung vor allem durch Bestrebungen gefährdet, mit dem Wasser profitable Geschäfte machen zu wollen. Da sich Privatunternehmen zunehmend an kommunalen Wasserwerken beteiligten, drohe bei schärferer Konkurrenz eine Vernachlässigung des Ressourcenschutzes und die Minderung der Wasserqualität. Das Recht auf Zugang zum Trinkwasser müsse überall als öffentlich-rechtliche Dienstleistung gewährleistet werden. Eine Privatisierung der Wasserressourcen und die Liberalisierung des Wassermarktes führe nur zur Qualitätsminderung und höheren Preisen.
Katastrophenhilfe für Kongo
Deutsche Welthungerhilfe verteilt Nahrungsmittel und Trinkwasser
Die Deutsche Welthungerhilfe verteilt seit Dienstag Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser in der Stadt Goma. An zentralen Verteilungsstellen erhalten die bedürftigen Menschen Bohnen, Öl, Zucker, Salz und Seife. Etwa 3.000 Familien bekommen dadurch in den nächsten Tagen eine erste Überlebenshilfe. Der größte Teil der Nahrungsmittel wird im Hinterland von Goma lokal aufgekauft und per LKW in die Stadt transportiert. Parallel dazu stellt die Deutsche Welthungerhilfe sauberes Trinkwasser für die Menschen bereit. Zwei Tanklastzüge mit mehr als 30.000 Liter Kapazität stehen in der Stadt bereit. Das Wasser wird aus dem Kivusee entnommen und mit Chlor versetzt. Etwa 60.000 Menschen können seit Mittwoch morgen sauberes Trinkwasser bekommen.
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