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Sechs Hauptforderungen an Bayer

Gegen Kinderarbeit

Bayer soll aktiv werden gegen Kinderarbeit bei seinen Zulieferern, fordern Germanwatch, die Coordination gegen Bayer-Gefahren, die deutsche Sektion des Global March against Child Labour, die indischen MV-Stiftung, die Indien Komitees der Niederlande, der International Labor Rights Fund (USA), Amnesty International Niederlande, FNV Mondiaal (Niederlande), Hivos (Niederlande) und Novib/Oxfam Niederlande. Sie haben sechs Hauptforderungen formuliert:

Sie umfassen die Umsetzung eines Aktionsplans, der bewirken soll, dass es keine Kinderarbeit mehr in der Baumwollindustrie gibt, sowie dass jedes Kind zur Schule geht. Dabei sollten die Konzerne eng mit Regierung und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen arbeiten.

Außerdem sollen faire Preise an die Baumwollfarmer gezahlt werden, damit sie erwachsene Arbeiter anstellen und diesen wenigstens den offiziellen Mindestlohn zahlen können. Ebenso sollen Frauen und Männer gleich bezahlt werden.

Wichtig sei es zusätzlich, dass jegliche Form von Schuldknechtschaft in der indischen Baumwollsaatgutproduktion abgeschafft werde.

Weiterhin sollen Schutzanzüge und -ausrüstung für die Arbeit mit Pestiziden sowie Trainingskurse für Farmer zur sicheren Handhabung von Pestiziden zur Verfügung gestellt werden.

Es sollen zudem die Rechte der Arbeiter zur Bildung von Gewerkschaften und zu gemeinsamen Tarifverhandlungen respektiert werden.

Schlussendlich sei es unabdingbar, dass die Umsetzung dieser Forderungen öffentlich dargelegt und von unabhängigen Beobachtern überprüft werde.

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