Offener Vollzug
Drohender Jobverlust muss bei Strafvollzug berücksichtigt werden
Dem Beschluss lag die Verfassungsbeschwerde eines Klägers zugrunde, der vom Landgericht Hamburg zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden war. Er hatte beantragt, ihn von vornherein in den offenen Vollzug zu laden, da er ansonsten seinen festen Arbeitsplatz verliere. Die Staatsanwaltschaft hatte dies abgelehnt. Eine Beschwerde dagegen und ein Antrag auf gerichtliche Entscheidung blieben ohne Erfolg.
In Hamburg war es bislang Praxis, die Eignung für den offenen Vollzug erst innerhalb des geschlossenen Vollzuges zu überprüfen. Die Hansestadt hat aber inzwischen aufgrund der Verfassungsbeschwerde eine Regelung auf den Weg gebracht, die Ausnahmen ermöglicht.
Die Karlsruher Verfassungsrichter sahen sich deshalb nicht zu einer konkreten Entscheidung über die Beschwerde veranlasst. Die Rügen des Klägers seien jedoch an sich "begründet" gewesen, stellte der Zweite Senat fest.
Um grundrechtlich geschützten Resozialisierungsinteressen gerecht zu werden, könne von den Vollstreckungsplänen der Länder abgewichen werden, heißt es in dem Beschluss. Dies gelte insbesondere bei einem drohenden Jobverlust.
Grundsätzlich erklärten die Richter, dass der offene Vollzug für geeignete Gefangene die Regelvollzugsform sei, sofern keine Flucht- oder Missbrauchsgefahr bestehe. (AZ: 2 BvR 725/07)
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 15. Okt. 2007 unter:
arbeitStichworte:
« Patientenverband befürchtet Ärztemangel - Ministerium nicht
Stillgelegter Reaktor Rheinsberg kommt nach Lubmin »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- DIE LINKE im Führungschaos | Parteitag Göttingen 2012 Hintergrundbericht
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
