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Programmwettbewerb zur Bauakademie startet

Baukultur

Im Herzen Berlins und am ursprünglichen Standort soll die Bauakademie Karl Friedrich Schinkels wiedererrichtet werden. Das Bundesbauministerium gibt heute unter dem Motto „So viel Schinkel wie möglich“ den Startschuss für den Programmwettbewerb. In dem Wettbewerb sollen Ideen für die künftige Nutzung und ein möglichst flexibles Raumprogramm entwickelt werden. Die Nationale Bauakademie soll mit Bundesmitteln in Höhe von 62 Millionen Euro wiedererrichtet und im Jahr 2023 eröffnet werden.

Interdisziplinärer Wettbewerb richtet sich an Architekten, Ingenieure, Stadtplaner, Ausstellungsgestalter und Veranstaltungsagenturen

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Mit der Nationalen Bauakademie wollen wir einen Ort schaffen, an dem die verschiedenen Aspekte des nachhaltigen Planens und Bauens und der Stadtentwicklung dargestellt und in einer lebhaften gesellschaftlichen Diskussion weiterentwickelt werden. Schinkels rekonstruierte Akademie darf keine bloße Kopie des Originals werden, sondern muss eine Denk- und Kreativfabrik sein, die Wissenschaft und Kunst, Forschung und Lehre, Theorie und Praxis unter einem Dach zusammenführt.“

Die heute vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) veröffentlichte Ausschreibung des Programmwettbewerbs richtet sich sowohl an Architekten, Ingenieure und Stadtplaner als auch an Ausstellungsgestalter und Veranstaltungsagenturen, die möglichst als Teams zusammenarbeiten sollen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen im Anschluss in einen offenen Realisierungswettbewerb einfließen. Baubeginn könnte dann ab 2021 sein.

Über die architektonische Gestaltung und künftige Nutzung wurde in den vergangenen Monaten in drei Dialogforen mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern öffentlich diskutiert. Die Ergebnisse der Foren sind eine wichtige Grundlage für den Programmwettbewerb. Die Nationale Bauakademie will nicht in Konkurrenz zu bestehenden Architekturinstitutionen treten, sondern versteht sich als Teil eines Netzwerks von Architekturzentren und -museen in Berlin, in Deutschland und weltweit. Dieser Anspruch führte auch zur Zusammenstellung der international besetzten Jury.

Jury-Preisrichter:

  • Giovanna Borasi, Architektin, Canadian Centre of Architecture,

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Montreal • Nikolaj Sveistrup, Architekturvermittler, Danish Architecture Center, Kopenhagen • Eva Franch I Gilabert, Architektin, Storefront for Art and Architecture, New York • Barbara Ettinger-Brinckmann, Architektin und Präsidentin der Bundesarchitektenkammer e. V. • Hans-Ulrich Kammeyer, Bauingenieur und Präsident der Bundesingenieurkammer • Prof. Dr. Elisabeth Merk, Architektin, Stadtbaurätin und Präsidentin der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, München • Heiner Farwick, Architekt und Präsident des BDA, Berlin • Prof. Dr. Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt, Berlin • Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Land Berlin • Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMUB

Weitere Termine: Ausgabe der Unterlagen für den Programmwettbewerb 16.10.2017 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 26.01.2018 Entscheidung der Jury des Programmwettbewerbs März 2018 Realisierungswettbewerb 2018 Planung, Bauvorbereitung, Ausschreibung 2019 Baudurchführung, Ausstattung 2020 - 2022 Eröffnung / Inbetriebnahme 2023

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