england

Konzentration

Briten verlassen 2009 Osnabrück

Die britischen Streitkräfte geben den Stationierungsstandort Osnabrück auf. Ab Jahresbeginn 2009 sollen die dortigen Kasernen geschlossen werden und etwa 2450 Soldaten aus der Stadt abziehen, wie das Hauptquartier der britischen Streitkräfte am Montag in Mönchengladbach mitteilte. Zudem würden rund 200 britische Mitglieder des zivilen Unterstützungsstabes mit ihren Familien abgezogen.

Reaktion auf deutschen Angriffskrieg

Britischer Botschafter bei Gedenkveranstaltung zur Bombardierung Pforzheims

Erneut wurde in Deutschland einer Städtebombardierung am Ende des von der deutschen Wehrmacht begonnenen 2. Weltkrieges gedacht. Am Abend des 23. Februar 1945 hatten 367 Bomber der Royal Air Force zwischen 19.50 und 20.12 Uhr die süddeutsche Stadt Pforzheim angegriffen und die Innenstadt in Schutt und Asche gelegt. Der Bombenhagel erzeugte einen Feuersturm, der das alte Stadtzentrum völlig zerstörte. Nach Angaben des britischen Botschafters Sir Peter Torry wurde ein drei Kilometer langer und anderthalb Kilometer breiter Streifen der Stadt ein Opfer der Flammen. 83 Prozent der bebauten Fläche Pforzheims seien zerstört worden. "Mehr als 17 600 Einwohner Pforzheims verloren ihr Leben", sagte Torry. Das sei jeder vierte der damaligen Einwohner gewesen. Manche Schätzungen gehen von mindestens 20 000 Todesopfern aus.

Briten vor Militärgericht

Soldaten sollen Iraker misshandelt haben

Drei in Celle stationierte britische Soldaten stehen ab heute vor einem Osnabrücker Militärgericht. Ihnen wird vorgeworfen, während des Irak-Krieges festgenommene Zivilisten misshandelt zu haben. Der Prozess könne drei bis vier Wochen dauern, sagte Mike Whitehurst, Sprecher der britischen Streitkräfte in Deutschland.

Irak-Krieg

Deutsche Militärhistoriker prophezeien Niederlage der Briten und Amerikanern

Noch nie in der Geschichte der Kriege sei, so Militärhistoriker, eine Großstadt wie Bagdad militärisch von einer Invasionsarmee erobert worden. Für die Alliierten im Irak gäbe es nur zwei Möglichkeiten, Badgad oder auch Basra zu erobern: Die Städte völlig zu verwüsten oder sie auszuhungern. Basra gilt schon jetzt als militärisches Ziel. Das heißt: Straßenkampf. Und der könne letztlich nicht gewonnen werden.

Brite soll in NASA- Netzwerk eingedrungen sein

US-Behörden beschuldigen Briten des "größten militärischen Hacks"

Ein 36-jähriger Brite soll in 92 Netzwerke des US-Militärs und der NASA eingedrungen sein. Wie die New York Times berichtet, haben US-Behörden in Virginia und New Jersey jetzt in acht Fällen Anklage gegen den arbeitslosen Systemadministrator Gary McKinnon erhoben. Dem Briten wird vorgeworfen, in zwölf Monaten insgesamt mit seinen Hacks über 900.000 Dollar Schaden verursacht zu haben. Einer seiner angeblichen Angriffe kurz nach dem 11. September 2001 führte zur Abschaltung eines militärischen Netzwerkes für mehrere Tage.

Großbritannien

Königin segnet Klonverbot menschlicher Embryonen ab

Elizabeth II. hat das per Eilverfahren beantragte Klonverbot menschlicher Embryonen zu Fortpflanzungszwecken abgesegnet. Bereits vergangene Woche wurde das Gesetz vom britischen Oberhaus gebilligt. Dem zufolge wird reproduktives Klonen mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet. Nach wie vor erlaubt ist das so genannte therapeutische Klonen, so ein ABC-Bericht.

Großbritannien

Labour-Partei hat britische Unterhauswahlen gewonnen

Die Labour-Partei von Premierminister Blair hat die britischen Unterhauswahlen gewonnen. Nach Auszählung von 629 Wahlkreisen kommt Labour auf 412 Mandate im 659 Sitze zählenden Parlament von Westminster. Auf die Konservativen unter Oppositionsführer Hague entfallen danach 161 Sitze. Die Liberaldemokraten liegen in 46 Wahlkreisen vorne. Landesweit kommt die Labour-Partei damit auf einen Stimmenanteil von etwa 43 Prozent. Die Wahlbeteiiligung lag bei nur rund 60 Prozent.

Mobilfunk

Regulierungsbehörde genehmigt Zusammenarbeit bei UMTS

Die deutschen Mobilfunkunternehmen dürfen bei der Nutzung von UMTS-Netzen unter bestimmten Bedingungen kooperieren. Wie der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, am Dienstag mitteilte, sei eine gemeinsame Nutzung von Grundstücken, Masten, Antennen, Kabeln und Basisstationen nach den Vergabebedingungen zulässig. Die Netzbetreiber versprechen sich von dieser Auslegung erhebliche Einsparungen.