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unabhängige Autoren mit eigener Meinung

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Der Fluch der individuellen Freiheit

Freiheit, die ich meine

Freiheit, es lohnt sich für diese einzutreten! Es gibt extreme Ängste vor den Extremen der Islamisten. Und es gibt außerordentliche Ängste vor den Auswüchsen des Turbokapitalismus. In jedem Fall verengt Angst menschliche Sichtweisen und beschränkt den Blick auf besonders verdächtige Subjekte. Darüber hinaus engen Vorurteile Denkweisen ein und beschränken die Fähigkeit, Realitäten vielseitig und damit objektiver zu beurteilen. Vorurteile und Ängste gemeinsam schaffen somit eine begrenzte und angstbesetzte Zukunft, in der vor allem die Freiheiten des Denkens und des Sehens gefährdet sind. Doch sieht das der moderne deutsche Angsthase? Freiheiten jedenfalls wollen sich viele freiheitsliebende Mitteleuropäer keinesfalls mehr nehmen lassen, sind sie doch froh, der lästigen sozialen Kontrolle neidvoller Mitbürger entkommen zu sein. Mutig verteidigen sie vor allem ihre individuelle Freiheit, auch zum Preis zunehmender Vereinsamung in einer anonymen Massengesellschaft. Und das obwohl das Sozialwesen Mensch vor allem eine allergrößte Angst plagt: aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden .

Nicht jeder braucht Deutsch

Migration: Migranten und der deutsche Rhein

Die Migration ist Karl Feldkamp wichtig! Zunächst scheinen sie nicht viel gemeinsam zu haben, die Migranten und der deutsche Rhein. Immerhin aber haben beide ihre Quelle im Ausland. Für manchen sogenannten Ausländer war der Beginn in Deutschland möglicherweise ein Reinfall. Und für den deutschesten aller Flüsse ist es noch immer der Rheinfall. Viele Migranten werden wohl bis zum ihrem Tod in Deutschland bleiben. Der Rhein fließt weiter in die Niederlande, um dort in der Nordsee, auch Mordsee genannt, sein Ende zu finden. Mancher Migrant fand seine (M)Nordsee, die auch deutsche Strände und Ufer hat, in Deutschlands Arbeitsstätten, in denen er als Arbeiter seine Gesundheit ließ. Vergleiche soll man nicht überstrapazieren. Schließlich sind auch nicht alle Deutschen Rheinländer so wie nicht alle Rheinländer deutschen Blutes sind. Und das deutsche Blut wird erstaunlicher Weise nicht in der deutschen sondern in der Nationalhymne des Auch-Rheinlandes Niederlande besungen.

Wer und wo ist Gauck?

Joachim Gauck: Wo steckt denn unser Bundespräsident?

Karl Feldkamp - Gedanken zu Machtmenschen wie Christian Wulff Da hat doch kürzlich, wenn ich mich recht erinnere, die Bundesversammlung unter großem Aufgebot von politischen und anderen Größen einen neuen Bundespräsidenten gewählt. Der Vorgänger, ein Schnäppchenjäger, der zu den Reichen und Schönen gehören wollte, war salamitaktierend über zu viele Geldfreund- und Urlaubsbekanntschaften gestolpert und muss jetzt mit seiner Frau darüber Bücher schreiben, um zu mehr Geld als nur dem knappen Ehrensold zu kommen. So sollte in seinem zweiten Anlauf jetzt endlich ein Pastor aus der ehemaligen DDR, einer mit höherer, ja göttlicher Moral, dem Bundespräsidentenamt das notwendige Ansehen zurückbringen. Doch wo ist er denn jetzt? Der Super-Gauck? Er wird doch nicht etwa Beziehungsprobleme in seiner wilden Ehe mit der First Lady haben? Aber das überlassen wir dann doch lieber den Vermutungen der Regenbogen-Presse.

Alte an die Macht…

Letzte Rettung Senioren | Alte an die Macht

Karl Feldkamp - mit Würde alt werden. Oder Alte an die Macht Mancher meiner in die Jahre gekommenen Altersgenossen glaubt nur deswegen in unerträglichen Zeiten zu leben, weil er sich und seine Hilf- und Tatenlosigkeit kaum ertragen kann. Bekanntlich ist es einfacher, eigenes Missbefinden – wie etwa Einsamkeit -. von sich weg auf die Verhältnisse zu schieben. Zum Beispiel auf Computer- und Internetauswüchse, die fühlbare persönliche Kontakte und echte zwischenmenschliche Kommunikation verhindern. Und diese E-Books – natürlich wieder mal Denglisch – die sich nicht einmal mehr wie Papier anfühlen. Doch die Papierbuch-Bestseller richten sich ausnahmlos nach Verkaufszahlen und kaum noch nach dem schriftstellerischen Können der Autoren. Kein Wunder, dass es keine tiefgründige Literatur mehr gibt und der Nachwuchs allmählich verblödet. Niveauverlust allüberall. Seichte Comedians verbreiten im Fernsehen geistlose Albernheiten. Für geistvolle Kabarettisten, die es zu Hüschs Zeiten noch allenthalben gab, interessieren sich allenfalls noch ergraute Theater-Besucher.

Karl Feldkamp

Globalisierung: Globale Orgasmen

Karl Feldkamp - Gedanken zur GlobalisierungWahrscheinlich treibt mich mein männlicher Größenwahn, Zusammenhänge zwischen Globalisierung und Orgasmen herzustellen. Doch zunächst bitte ich die werten Leser um Geduld. Verzögerte Orgasmen sind bekanntlich explosiver. Und um Missverständnissen vorzubeugen, weise ich in aller Deutlichkeit darauf hin, dass ich vom Orgasmus nur als Metapher Gebrauch mache. Bekanntlich trägt das menschliche Auge entscheidend zum sinnlichen Genuss bei. Ist von Globalisierung die Rede, wendet sich daher der verschämt eingeschränkte Blick des Möchte-gern-Weltgewandten automatisch vom Einzelmenschen ab und wird übergangslos zum ehrenwerten und zugleich gierig grenzenlosen Weitblick, der unbedingt über den bescheidenen eigenen Horizont hinausreichen will. Das umgehend gering geschätzte Individuum nehmen derartige „global players“ allenfalls noch im Bezug zum Wesentlichen, zum großen Ganzen wahr.

Das Wort zum Sonntag

Kapitalsucht | Droge Geld verdienen

Karl Feldkamp - Das Wort zum Sonntag Glaubt man kapitalistischen Ideologen, ist die Diktatur des Proletariats längstens unrühmliche Geschichte und nur die des Kapitals hat noch uneingeschränkt Zukunft. Nun habe ich weder vor, eine wirtschafts- oder finanzwissenschaftliche Abhandlung zu schreiben, noch werde ich historische Beweise anführen oder absolut haltbare politische oder gar politikwissenschaftliche Thesen aufstellen.

Machthabers Ohnmacht

Über Ohnmacht, Gesellschaft und Politik

Karl Feldkamp - Gedanken zum Alt werden Manchmal scheinen sich alle Varianten menschlichen Verhaltens nahezu ausschließlich zwischen Macht und Ohnmacht abzuspielen. Dabei gilt Macht über Andere zwar nicht unbedingt als moralisch einwandfrei, aber Macht über sich selbst nahezu immer als tugendhaft und erstrebenswert. Ohnmacht, hingegen, gleicht jenem todesähnlichen Zustand, der das Leben beinahe vollkommen einschränkt und bis auf die fehlende Bewusstlosigkeit alle Symptome mit der körperlichen Ohnmacht teilt.

Junge beanspruchen die Definitionshoheit

Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt

Karl Feldkamp - Gedanken zum Alt werden Die Frauen haben sich in Deutschland inzwischen weitgehend emanzipiert, jedenfalls die jüngeren. Wir Alten, ob nun weiblichen oder männlichen Geschlechts, haben das offenbar noch vor uns. Despektierlich müssen wir uns Seniorinnen und Senioren nennen lassen. Das erzeugt keineswegs gehobenes Selbstvertrauen, zumal wir selbst kaum auf die Idee gekommen wären, uns so zu bezeichnen.

Am Presse-Pranger

Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln

Karl Feldkamp - Gedanken zu Machtmenschen wie Christian Wulff Da rufen uns Bundespräsidenten-Parteifreunde auf, ihrem Christian Wulff schlichte menschliche Fehler einfach zu verzeihen. Schließlich habe er sich so ungeheuer anrührend zu entschuldigen gewusst. Was wolle dieses Volk der Kritikaster und Bedenkenträger denn noch mehr? Ja, unser derzeit noch erster Mann im Staat, menschelt über die Maßen. Schon allein dadurch müsste er sich doch zum absoluten Sympathie-Träger aufschwingen. So ein Mensch kann doch nicht einfach sein Amt verlassen. Wäre doch irgendwie feige. Wie sicherlich seine guten Bezahl-Freunde meinen, sollte sich der Bürger viel mehr über die sensationsgeilen Medien empören, die jede Kleinigkeit aus der hannoverschen Vergangenheit dieses ungewöhnlich gewinnenden Schwiegermutterschwarms an das gegenwärtige Licht der Öffentlichkeit zerren. Recht haben sie.