schüler

Anzeige gegen unbekannt

Berliner Schüler müssen Mathe-Prüfung wiederholen

Rund 28.000 Berliner Schüler an 346 Schulen müssen ihre Mathematikarbeiten für den Mittleren Schulabschluss wiederholen. Im Laufe der am Mittwoch (11. Juni) abgelegten Prüfungen sei festgestellt worden, dass Jugendliche von fast einem Dutzend Schulen vorab in den Besitz der Aufgaben gekommen waren, teilte die Senatsbildungsverwaltung mit. Die Prüfungen werden am 23. Juni wiederholt.

621 Tote am Arbeitsplatz

2007 fast eine Million Arbeitsunfälle und 1,4 Millionen verunglückte Schüler

Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) stieg im vergangen Jahr die Zahl der Arbeitsunfälle um 1,2 Prozent auf 959.714. Die Zahl beruht auf Meldungen der Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger. Im Schnitt waren es 26,8 Unfälle pro 1000 Vollzeitbeschäftigte, so DGUV-Geschäftsführer Joachim Breuer am Dienstag (10. Juni) bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Berlin. Breuer zufolge gab es im vergangenen Jahr zudem 1,38 Millionen Schulunfälle, 2006 waren es 1,40 Millionen.

"Karriere-Truck" & "Eventmodule"

Bundeswehr wirbt vehement bei Schülern um Nachwuchs

Um ihren Personalbedarf zu decken, drängt die Bundeswehr massiv in die Öffentlichkeit. Über 700 Auftritte von Personalwerbern auf Marktplätzen, an Messen und in Schulen sind für dieses Jahr geplant. Vor allem die Bemühungen um Schüler an Gymnasien und Berufsschulen werden verstärkt. So sollen 2149 Schulen auf das militärische "Informationsangebot" aufmerksam gemacht werden. Im Vorjahr waren es 1257. Die Anschreiben an höhere Schulen sollen gar um das Drei- bis Siebenfache steigen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Links-Fraktion hervor.

"Französische Verhältnisse"

Schüler und Studenten protestieren in Frankfurt gegen Studiengebühren

Mehrere tausende Schüler und Studenten aus Hessen und anderen Bundesländern haben erneut gegen die Einführung von Studiengebühren protestiert. In Frankfurt am Main versammelten sie sich am Donnerstagnachmittag zu einem Sternmarsch durch die Innenstadt. Nach Auffassung des Vereins Übergebühr bleibt es nicht bei 500 Euro Studiengebühren pro Semester - zuzüglich des Semesterbeitrags, der in Frankfurt rund 250 Euro beträgt. "Hessen zeigt, wohin die Reise noch geht - dort sollen Master-Studierende ab Wintersemester 2010/11 und 'Nicht - EU/EWR - AusländerInnen' bis zu 1500 Euro zahlen." Studiengebühren verschärften die soziale Ausgrenzung im Bildungssystem massiv. "Wer keine reichen Eltern hat, muss sich verschulden und zahlt dabei wegen der Zinsen auch noch drauf." Zudem seien die Zeiten längst vorbei, in denen ein Studienabschluss Garant für einen "guten" Job gewesen sei. "Längst dominieren in vielen Tätigkeitsfeldern prekäre - schlechtbezahlte, ungesicherte - Arbeitsverhältnisse, auch für AkademikerInnen."

Ziel ist Netzwerk von Schulpartnerschaften

Arabisch-europäisches Schülerzeitungsprojekt auf Buchmesse

Schüler aus Deutschland und arabischen Ländern stellen auf der Buchmesse in Frankfurt am Main anlässlich des diesjährigen Schwerpunktes "Ehrengast arabische Welt" gemeinsame Schülerzeitungsprojekte vor. Am 9. Oktober berichten deutsche, jordanische, libanesische sowie tunesische Schüler und Lehrer über ihre Erfahrungen, teilte die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn mit, die das Projekt initiiert hat.

Natur Report

Viele Schüler glauben, Enten seien gelb

Eine entschreckende Entwicklung zeigt die am Dienstag in Düsseldorf vorgstellte Studie "Jugendreport Natur" der Universität Marburg und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW. Für viele Jugendliche in Deutschland ist die Natur zunehmend ein unbekanntes und langweiliges Feld. Nur jeder sechste Schüler interessiere sich für Pflanzen, mehr als 50 Prozent könnten sich nicht an ein Naturerlebnis erinnern. In der Vorgängerstudie von 1997 hatte noch jeder dritte angegeben, sich für Pflanzen zu interessieren.

Studierendenanzahl steigt

Fast drei Viertel der Schulabgänger wollen studieren

Nach kontinuierlichem Rückgang in den 90er Jahren ist die Studierbereitschaft der studienberechtigten Schulabgänger wieder erheblich angestiegen. Nahezu drei Viertel (73 Prozent) haben sich "sicher" für einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss als Ziel der beruflichen Qualifizierung entschieden. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern sehr groß: Zwischen dem Land mit der höchsten und dem mit der niedrigsten Studierneigung liegen 19 Prozentpunkte. Dies sind die Ergebnisse der von der Hochschul-Informations-System GmbH Hannover durchgeführten Befragung.

Wettstreit der Argumente

Debattier-Weltmeisterschaft für Schüler in Stuttgart

Stuttgart ist im Februar Gastgeber der 16. Debattier-Weltmeisterschaft. Damit findet diese erstmals in einem nicht-englischsprachigen Land statt. Rund 150 Schüler aus 29 Ländern der Erde treten in zehn Runden in einen Wettstreit der Argumente ein, teilten die Veranstalter am Montag mit. Debattiert wird ausschließlich auf Englisch. Favoriten sind die Teams aus England, Australien und Neuseeland. Deutschland möchte nach den Worten der Vorsitzenden der Debating Society Germany, Angelika Höness, das beste nicht-englischsprachige Team werden. Die Mannschaft aus Wales habe man immerhin schon zweimal schlagen können.

"Benimm-Bausteine" im Saarland

Schüler stehen Benehmens-Unterricht gespalten gegenüber

Ab dem nächsten Schuljahr kommen Schüler aus dem Saarland in den Genuss von "Benimm-Bausteinen", die ihnen nach Ansicht der Initiatoren Anstand und Benehmen beibringen sollen. zedTM, die mit über fünf Millionen Nutzern größte SMS-Jugend-Community in Deutschland, hat nun 10.000 User per SMS aufgefordert, ihre Meinung zur Einführung von Benimmkursen abzugeben. Das Ergebnis falle knapp aus: 49 Prozent der Antworten seien eindeutig für den "Schul-Knigge", so das Ergebnis.

Lesen

Schüler küren den kleinen Hobbit

Die größte Schülerjury Deutschlands ermittelte die Buchfavoriten von jugendlichen Lesern. 100.000 Mädchen und Jungen, die sich an der Initiative "Schnapp dir ein Buch!" beteiligt, die von der Stiftung Lesen in Mainz und der Coca-Cola GmbH in Essen initiiert wurde. Gesucht waren die Lieblingsbücher von Schülern der Klassen 3 und 4 beziehungsweise 5 bis 7, so die Stiftung. Gewinner war „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien.

Schüler sollen lesen lernen

Pilotprojekt "Zeitschriften in die Schulen" gestartet

Im Unterricht an den baden-württembergischen Schulen werden seit Mittwoch Zeitschriften vom Jugendmagazin bis zu Spezialtiteln gewälzt. Kultusministerin Annette Schavan (CDU) startete in Stuttgart gemeinsam mit der Stiftung Lesen und der Stiftung Presse-Grosso das Pilotprojekt "Zeitschriften in die Schulen". Die Schüler sollen damit vor dem Hintergrund des schlechten Abschneidens Deutschlands bei der Bildungsstudie PISA stärker an das Lesen herangeführt werden. Die Stiftungen planen, das Projekt im nächsten Schuljahr auf das gesamte Bundesgebiet auszudehnen.

"Die Zeit" bietet Lesehilfe

Literarischer Kanon für Schüler

Mit einem literarischen Kanon für Schüler will die Wochenzeitung "Die Zeit" jungen Lesern und ihren Lehrern eine Lesehilfe an die Hand geben. Dafür seien aus mehr als 300 Titeln 50 Bücher ausgewählt worden, teilte das Blatt am Freitag in Hamburg mit. Nach langen Diskussionen habe sich die achtköpfige Jury dafür entschieden, keine lebenden Autoren in das Verzeichnis aufzunehmen. Begründung: Erst nach einer gewissen Zeit könne sich zeigen, ob ein literarisches Werk zum Bestand gehört.

Lohn für Balkan-Einsatz

"Schüler Helfen Leben" erhält Friedenspreis

Die Organisation "Schüler Helfen Leben" bekommt in diesem Jahr den Jugendpreis des Westfälischen Friedenspreises. Damit solle die Versöhnungsarbeit der Schüler auf dem Balkan gewürdigt werden, teilte die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) als Preisstifterin am Freitag in Münster mit. Am 8. Juni wird "Schüler Helfen leben" gemeinsam mit der zweiten Trägerin des Friedenspreises 2002, der UN-Chefanklägerin Carla del Ponte, ausgezeichnet. Das Preisgeld von 50 000 Euro wird je zur Hälfte geteilt.