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Massentierproduktion einer der Hauptschuldigen am Waldsterben

Naturschutz

Schädliche Stickstoffemissionen stammen zur Hälfte aus der landwirtschaftlichen Tierproduktion, so Umweltschützer von „Robin Wood“. Die zuständige Verbraucherschutzministerin Künast habe den Zusammenhang zwischen Maassentierhaltung und Waldsterben bislang nicht in den Vordergrund gerückt. Dabei wäre dies ein weiteres starkes Argument für die dringende Ökologisierung der Landwirtschaft.

Nachdem der Schwefelausstoß in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich reduziert wurde, sind die Stickstoffemissionen zum Hauptfaktor geworden, der das Waldökosystem belastet. Etwa 1,6 Millionen Tonnen Stickoxide aus dem Straßenverkehr und 0,6 Millionen Tonnen der Stickstoffverbindung Ammoniak aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung würden jährlich in die Luft emittiert, so „Robin Wood“. Doch diese Art der Mengenangaben lassen den Anteil der Viehwirtschaft an den Schadstoffemissionen gering erscheinen. Tatsächlich aber trage die Landwirtschaft mit 48 Prozent mehr Stickstoff in die Atmosphäre als der Verkehrsbereich mit knapp 32 Prozent.

In die Berechnung dürfe nur der eigentlich schadauslösende Stickstoffanteil der Verbindungen Ammoniak und Stickoxid einfließen. Diese Darstellung sei im Landwirtschaftsministerium bislang nicht gewollt gewesen, erklärt ein „Robin Wood“-Sprecher.

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