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Grünen-Führung fährt weiter große Limousinen

BMW-Parteispende mit 200 PS

Ungeachtet des Appells von Grünen-Fraktionschefin Renate Künast zum Umstieg auf schadstoffarme Autos aus Japan lässt sich die Führungsspitze ihrer Partei weiter mit großen Limousinen chauffieren. Wie der "Berliner "Tagesspiegel" berichtet, wurden die zwei rund 200 PS starken 530er Diesel-BMW den Grünen von dem bayerischen Autokonzern als Parteispende zur Verfügung gestellt. Künast hatte empfohlen, Hybrid-Autos des japanischen Herstellers Toyota zu kaufen.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Winfried Hermann, kritisierte das Verhalten seiner Parteispitze. "Wir müssen zusehen, dass wir in Sachen Umweltschutz vorbildlich sind. Das gilt auch für die Parteiführung", sagte er der Zeitung.

Der Grünen-Vorsitzende Reinhard Bütikofer sieht die Glaubwürdigkeit seiner Partei durch die Vorstands-Dienstwagen nicht beschädigt: "Ich verlange von anderen nicht mehr, als von mir selbst." Er gab aber zu, dass der Verbrauch der Karossen mit 8,5 Litern auf 100 Kilometer "deutlich über dem Durchschnitt" liege, "den wir insgesamt hinbekommen müssen". Der Parteichef forderte BMW auf, "sich anzustrengen, um energieeffizientere Autos auf die Straße zu stellen".