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Handy Ratgeber - Tipps um Elektrosmog zu vermeiden

Ist Elektrosmog eine unterschätzte Gefahr?

Was ist dran am Elektrosmog? Vor 30 Jahren redete noch niemand von Elektrosmog. Was ist passiert, dass wir von allen Seiten darauf aufmerksam gemacht werden? Ist er harmlos oder wirklich so gefährlich, wie vielfach behauptet wird?

Wo kam der Elektrosmog plötzlich her?

Anfang der 90iger Jahre wurden auf der Funkausstellung Berlin die ersten Handys vorgestellt. Bis dahin war dieser Luxus für teures Geld nur wenigen Auserwählten vorbehalten, welche die klobigen Kästen im Auto spazieren fuhren. Die Anschaffung und der Gebrauch der Funktelefone waren so kostspielig, dass kein Privatmann auf die Idee gekommen wäre, sich Derartiges als Spielzeug zuzulegen. Auch die Computeranlagen waren mit weit über 30.000,-DM Anfang der achtziger Jahre nur für einige Firmen interessant. Dann ging alles ganz schnell. Besonders wir Älteren kamen mit der Entwicklung kaum noch mit, die uns ab 1992 regelrecht überrollte. Heute sind in jedem Haushalt mindestens ein Computer mit DSL-Anschluss und ein Handy vorhanden, manchmal sogar mehrere. Von sämtlichen anderen elektronischen Geräten will ich gar nicht erst reden. Auch nicht davon, dass wir nicht mehr lebens- und handlungsfähig wären, wenn der Strom ausfallen würde. In diesem Artikel soll es nur um die gesundheitlichen Auswirkungen gehen.

Wie wirkt Elektrizität auf den Körper?

In jeder Zelle finden pro Sekunde unvorstellbar viele Stoffwechselvorgänge statt. Es ist bekannt, dass jede Zelle eine elektrische Spannung besitzt, die durch die Mineralien Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium beeinflusst wird. Alle Zellen und Organe besitzen eine eigene Frequenz. Die Prostata: 1,79 GHz, die Leber: 1,85 GHz, die Galle: 1,87GHz, das Herz: 1,918 GHz und die Nieren: 1,98 GHz. Damit liegen sie alle im Bereich der E-Netze (1,8 GHz), aber vor allem der breitbandigen UMTS-Frequenzen(1,98 bis 2,2 GHz). Somit wird erklärlich, dass diese Schwingungen in den Steuerungsmechanismus der Zellen eingreifen.

Welche Folgen können daraus entstehen?

Den Eingriff in ihren natürlichen Rhythmus werden die Zellen nicht ungestraft hinnehmen. Wir spüren dies anfangs, indem wir nervös, unruhig und aggressiv werden. Verglichen mit dem Auftreten von Krankheiten und Symptomen, die gar nicht richtig zuzuordnen sind, empfinden wir Schlafstörungen noch als kleineres Übel. Schließlich können wir uns ja nachts an den Computer oder Fernseher setzen, um uns von der bleiernen Müdigkeit abzulenken, die wir trotzdem verspüren. Man kann sich vorstellen, dass die Zellen dies auf Dauer nicht aushalten können und Schaden erleiden, indem sie im schlimmsten Fall entarten. Wir können nur hoffen, dass unser Körper dieser Gewalteinwirkung noch lange standhält.

Wie können wir den Körper dabei unterstützen?

Am besten wäre es, einen Baubiologen zu Rate zu ziehen, der Ihnen vor Ort zeigt, wo die Schwachstellen in Ihrer Wohnung liegen. Aber auch ohne intensive Beratung kann man einiges tun. Vor allem nachts sollte der Körper die Chance haben, sich zu erholen.

  • Es sollten alle Stecker gezogen werden, außer vom Kühlschrank natürlich. Solange ein ausgeschaltetes Gerät noch am Stromnetz hängt, strahlt es.
  • Ein Elektroinstallateur kann einen Zwischenschalter vor dem Sicherungskasten anbringen, der automatisch den Stromkreis unterbricht, sobald die letzte Lampe gelöscht wird.
  • Funk- und Elektrowecker, Fernseher, PC und sonstige Elektronik haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.
  • Vermeiden Sie Babyphone, kabellose Kopfhörer, Heizdecken, Funktastaturen und dergleichen.
  • Wasserbetten meiden und kein Metall im Bett oder in Bettnähe benutzen.
  • Vorsicht ist vor Federkernmatratzen geboten, weil sie direkt an die Schwingungsfelder ankoppeln.
  • Dauergespräche möglichst von einem altmodischen, verkabelten Festnetzapparat führen.

Trotzdem haben wir kaum eine Chance, dem elektrischen Feuerwerk zu entgehen. Wir sollten dem Körper deshalb genügend Schlaf, eine gesunde Ernährung und viel Aufenthalt in der freien Natur, weit ab von den Antennen der Mobilfunkanbieter gönnen. Natürlich sollten wir bei derartigen Ausflügen das Handy zuhause lassen oder zumindest abschalten.

Gastbeitrag von Sabine P. Sonnenberg