VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

Strom - LEDs ziehen in Haushalte ein

Ob Lichtemittierende Leuchtdiode (LED), Energiespar- oder Halogenlampe, das Angebot an Haushaltslampen in den Geschäften ist groß. „Daher sollte man sich im Vorfeld gut überlegen, welches Leuchtmittel sich für den gewünschten Einsatzbereich am besten eignet“, so Monika Pinzel, Umweltberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB). LEDs beispielsweise zahlen sich besonders bei langer Brenndauer aus. Denn die Leuchtdioden erzeugen Licht besonders effizient und sind extrem langlebig. Allerdings gibt es bei diesen Beleuchtungsmitteln auch große Qualitätsunterschiede. Die Umweltberaterin empfiehlt deshalb, sich vor dem Kauf mit Hilfe von Testberichten zu informieren: „Die lange Lebensdauer, mit der Leuchtdioden punkten, wird von manchen minderwertigen Produkten nicht erreicht“. Vergleichende Tests hat Stiftung Warentest im letzten Jahr veröffentlicht.

foodwatch e.V.

Pferdefleisch-Skandal: NRW verschleiert mögliche Gesundheitsgefahren

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den Behörden in Nordrhein-Westfalen vorgeworfen, im jüngsten Pferdefleisch-Fall die Öffentlichkeit über mögliche Gesundheitsgefahren zu täuschen. In den Niederlanden erklärt die Lebensmittelüberwachungsbehörde, dass die verdächtigen Fleisch-Lieferungen nach Deutschland "nicht für den menschlichen Verzehr geeignet" seien und "die Lebensmittelsicherheit nicht garantiert" werden könne. Die Ware sei nicht rückverfolgbar und könne nicht deklariertes Pferdefleisch enthalten. Wie das Fleisch beschaffen ist und wie viel in Deutschland im Umlauf ist, ist völlig unklar. Dennoch behaupten die Behörden in NRW bis heute, es gebe "keine Hinweise" auf Gesundheitsgefahren. In der vergangenen Woche hatte das Landesverbraucherministerium in Düsseldorf alle Risiken sogar kategorisch ausgeschlossen und erklärt: "Eine Gesundheitsgefahr hat zu keiner Zeit bestanden."

Fragwürdige Interessengemeinschaft

Infinus-Anleger: Coswiger Verein kein rettender Strohhalm

Nach jedem Anlageskandal schießen sie wie Pilze auch dem Boden: Schutz- und Interessengemeinschaften, die den Betroffenen Hilfe suggerieren. So werden derzeit Anleger der Dresdner Infinus-Gruppe von einer „Interessengemeinschaft der Anleger und Gläubiger der Infinus-Gruppe e.V.“ aus Coswig kontaktiert. In dieser Gemeinschaft haben sich unter anderem ehemalige Vermittler zusammengeschlossen. „Dies ruft bei einigen der angeschriebenen Verbraucher zu Recht Misstrauen hervor“, meint Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.

Grüne Hamburg zum aktuellen Zeitgeschehen:

Hamburg braucht ein wirksames Kinderschutzsystem

Die Bürgerschaft beschließt heute auf Initiative von CDU, FDP und Grünen die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zum Fall Yagmur. Die Grünen versprechen sich vom PUA mehr Klarheit und Transparenz über die Hintergründe, die zum Tod der Dreijährigen im Dezember führten. Ausgehend von den Fehlern wollen die Grünen konkrete Verbesserungen für den Kinderschutz in Hamburg erarbeiten. Christiane Blömeke, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Yagmurs Tod hat uns gezeigt: Hamburg ist nicht in der Lage, seine Kinder zu schützen. Das ist die Ausgangssituation für den Untersuchungsausschuss. Das Handeln und das Unterlassen aller Stellen im Fall Yagmur muss jetzt schonungslos analysiert werden. Der Bericht der Sozialbehörde hat diese Analyse leider nicht geleistet. Wichtige Schnittstellen zwischen dem Jugendhilfesystem und der Justiz klammert der Bericht sogar aus. Der Untersuchungsausschuss wird auch benötigt, weil der Senat mauert und wichtige Akten, zum Beispiel die aus den Jugendämtern, zurückhält. Der Senat legt den Sozialdatenschutz so eng aus, dass die Bürgerschaft ihre Kontrollpflicht nicht wahrnehmen kann.

LKA Sachsen-Anhalt warnt:

Sachsen-Anhalt - Betrugsmasche mit vorgetäuschten Gewinnversprechen

Ältere Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts sind in den zurückliegenden Wochen zunehmend Opfer von Betrugshandlungen am Telefon geworden. Dabei gehen die Täter außerordentlich facettenreich vor. Eines jedoch gleicht sich in allen Fällen: den potentiellen Opfern werden hohe Gewinne als Geld- oder Sachpreise versprochen. Für die Auszahlung werden dann Gebühren als Vorleistungen eingefordert, die in vielen Fällen auch tatsächlich von den Betroffenen gezahlt werden. Wer steckt hinter dieser Masche? Warum funktioniert diese Art von Betrug so häufig? Die Betrugsmasche mit telefonischen Gewinnversprechen ist kein sachsen-anhaltinisches Phänomen sondern bundesweit bekannt. Häufig agieren die Täter aus Call-Centern in der Türkei. Sie geben sich vielfach als Amtspersonen, z. B. als Rechtsanwälte oder Notare mit Sitz in Deutschland aus und erzeugen bei ihren Opfern somit große Glaubwürdigkeit. Dabei verschleiern sie ihre Identität; laut angezeigter Rufnummer scheinen sie einen Anschluss in Deutschland zu nutzen, obwohl sie in Wirklichkeit vom Ausland her anrufen. Den Opfern wird suggeriert, sie hätten bei einem Gewinnspiel teilgenommen und der Anrufer müsse nur noch entsprechende Gebühren, Steuern oder andere Kosten einfordern, damit es zur Auszahlung des Gewinns kommt. Eine Verrechnung mit dem Gewinn sei nicht möglich.

Initiative "Moorburgtrasse stoppen!"

Aurubis AG - mehr Unternehmensverantwortung gefordert

„Der Verhaltenskodex von Aurubis weist keinerlei Bezüge zu Menschenrechts- oder ILO-Normen auf“, sagte Bernd Moritz, Vorstandsmitglied des Dachverbands Kritischer Aktionäre. Beim Abschluss langfristiger Verträge strebe die Aurubis AG lediglich Erklärungen ihrer Lieferanten an, dass von ihnen geliefertes Material unter Einhaltung der geltenden Gesetze, Rechtsvorschriften, Statuten oder Anforderungen des Herkunftslands produziert und/oder exportiert worden sei und dass sie durch die UN auferlegte Sanktionen oder Handelsrestriktionen sowie UN-Konventionen in Bezug auf Menschenrechte, Umweltschutz und Sicherheit einhalten würden. „Solche Erklärungen anzustreben, genügt nicht“, betonte Moritz. „Sie müssen verpflichtende Voraussetzung eines Vertragsanschlusses werden."

Darf das Atomwaffenlager Büchel blockiert werden?

Grundrechte: Verwaltungsgericht Koblenz entscheidet über Aufruf zur Sitzblockade

Das Verwaltungsgericht Koblenz verhandelt am Donnerstag, 27.02.2014, 09:45 Uhr (Deinhardpassage, 1, Sitzungssaal A021), über eine Klage des Heidelberger Atomwaffengegners Hermann Theisen, der auch Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ist (DFG-VK). Theisen hatte für Mai 2013 eine Kundgebung vor dem Hauptbahnhof Koblenz angemeldet und dabei angekündigt, einen Blockadeaufruf zu verteilen. Mit dem Aufruf wollte er für die im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisieren und zugleich an die rechtswidrige Verurteilungspraxis von gewaltfreien Sitzblockierern in den 1980er Jahren erinnern.

Internationales Camp will Kraefte zum Stopp der Atomwirtschaft sammeln

Anti-Atom-Netzwerke entwickeln sich rund um die Ostsee

Anti-Atom-Aktivist*innen werden sich im August 2014 versammeln, um die Kämpfe gegen gefährliche atomare Entwicklungen rund um die Ostsee zu staerken. Vom 9.-16. August sind Aktivist*innen und die interessierte Oeffentlichkeit zu einem internationalen Sommercamp nahe Kiel in Norddeutschland eingeladen, um von den Gefahren der Atomkraft zu erfahren, Skillsharing fuer Kampagnenarbeit und Aktionen zu betreiben, zur Entwicklung internationaler Netzwerke und zur Vorbereitung und Durchfuehrung von oeffentlichen Aktionen gegen die Atomwirtschaft. Das Camp wird von verschiedenen Gruppen und Aktivist*innen aus verschiedenen Teilen der BRD vorbereitet. Das ATOMIC THREATS IN THE BALTIC SEA REGION Netzwerk/projekt laedt Aktivist*innen, Gruppen und alle Interessierten rund um die Ostsee ein, dieses internationale Camp zu besuchen, um Anti-Atom-Kaempfe zu unterstuetzen.

Hans-Josef Fell zur aktuellen Lage

China investiert erstmals mehr in Erneuerbare Energien als in Kohlekraft

China investiert erstmals mehr in Erneuerbare Energien als in KohlekraftIm letzten Jahr hat China alle Rekorde gebrochen und über 12 GW an Solarenergie-Kapazitäten zugebaut. Dies ist mehr als jemals ein Land in einem Jahr in Solarkraft investiert hat. Bloomberg New Energy Finance schätzt, dass es sogar 14 GW sein könnten. Damit hat China seine Solarkapazitäten verdoppelt und will dieses Jahr weitere 14 GW zubauen. Insgesamt wurden 2013 in China etwa 57 GW an Erneuerbare-Energien-Kapazitäten errichtet. Die Investitionen in Kohle sind somit weit abgeschlagen (39,7 GW neu installierte Leistung). China hat endlich verstanden, dass die Kohleabhängigkeit in eine Sackgasse führt und will so schnell wie möglich davon weg. In besonders smogbelasteten Regionen gibt es sogar ein Neubauverbot für Kohlekraftwerke.

ECA Watch Österreich/ECA Watch Austria

Andritz AG erhält Publikumspreis Schandfleck 2013

Gestern Abend wurde der Andritz AG der Publikumspreis des „Schandfleck 2013“ wegen ihrer Beteiligung am ökologisch und sozial problematischen Staudamm-Projekt Xayaburi in Laos, sowie den Staudämmen Belo Monte in Brasilien und Ilisu in der Türkei, verliehen. Anfang der Woche hat das Unternehmen bereits einen weiteren Vertrag für die Teilnahme an einem zerstörerischen Mega-Projekt gezeichnet: einer gigantische Zellstofffabrik im Regenwaldgebiet der indonesischen Insel Sumatra. Diese neue Projektbeteiligung unterstreicht, dass Andritz den Negativ-Preis völlig zurecht bekommen hat, denn das Unternehmen beteiligt sich fortlaufend an ökologisch und menschenrechtlich verheerenden Projekten weltweit.*

Die schönsten Events entlang der Top Trails of Germany

Wandern in Deutschland 2014

Erlebnis-Wandern 2014: Auch in diesem Jahr finden entlang der deutschen Spitzenwanderwege wieder zahlreiche spannende Veranstaltungen statt. Die schönsten auf einen Blick:

ADFC verstärkt Arbeit für touristische Qualität

Wertvolle Tipps für Radtouristen – Radrouten und Regionen

Die ADFC-Qualitätsradrouten und die ADFC-RadReiseRegionen geben Radtouristen wertvolle Entscheidungshilfen – Radrouten und Regionen, die sich mit der ADFC-Auszeichnung schmücken, sind lohnende Ziele, die sich besonders um die Bedürfnisse von Radurlaubern kümmern. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat die Anforderungen an Routen und Regionen jetzt erhöht: So müssen die touristischen Organisationen in Zukunft einen Qualitätsbeauftragten ausbilden lassen, um die Qualität von Infrastruktur und Service zu kontrollieren. Zudem wurden die Marketingaktivitäten ausgeweitet. Radtouristen profitieren so von beständig geprüfter Qualität, die Routen und Regionen werden von mehr potentiellen Gästen besser wahrgenommen.

Verbraucherzentrale startet neues Online-Angebot

Strom sparen - Energiecheck zum Selbermachen

Mit einem neuen online-Energiecheck der Verbraucherzentrale können Hausbesitzer und Mieter schnell ermitteln, ob ihr Energieverbrauch hoch oder niedrig ist und wie viel Kosten sie sparen können. „Die allermeisten Menschen wissen nicht auf Anhieb, wie viel Energie sie verbrauchen“, weiß Hans Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale. „Wer aber wissen will, was er einsparen kann, muss seinen aktuellen Verbrauch kennen“. Der neue „Energiecheck zum Selbermachen“ der Verbraucherzentrale zeigt Hausbesitzern und Mietern nach der Eingabe einiger weniger Daten, wie ihr Verbrauch an Strom und Energie für Heizung und Warmwasser zu bewerten ist. Zu finden ist er unter www.energieberatung-rlp.de/energiecheck.

Basis ist ein Unimog 1300 L

Mercedes-Benz: Mit dem Unimog um die Welt

Weltreise auf unbestimmte Zeit. Viel Komfort im umgebauten Mercedes Unimog. Ein TraumStuttgart - Seit April 2013 ist ein Mercedes-Benz Unimog 1300 L das neue, fahrende Zuhause von Jennifer (36) und Peter Glas (41). Ihre auf unbestimmte Zeit angelegte Hochzeitsreise unternehmen sie so in ihrem eigenen "Haus" - dem "Glaarkshouse". Der Name setzt sich aus den Nachnamen der beiden Abenteurer - Glas und Parks, der Mädchenname von Jennifer - zusammen.

André Große zum Thema Kfz-Versicherungsrechner

Kfz-Versicherungsrechner zeigt Sparpotenziale auf

Sparen wie der Fuchs mit einem Online-KfZ-VersicherungsrechnerEin Kfz-Versicherungsrechner hilft Fahrzeugbesitzern, effektiv Kosten bei Ihrer Autopolice zu sparen. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten hilft der Vergleichsrechner, Einsparpotenziale innerhalb weniger Sekunden aufzuzeigen. Eine Umfrage hat gezeigt, dass viele Autofahrer sich gar nicht darüber im Klaren sind, wie viel bares Geld sie bei der Wahl der richtigen Versicherung Jahr für Jahr einsparen könnten. „Zwischen den Versicherern bestehen nicht nur Unterschiede in der Beitragsstruktur. Jeder, der bis zu 850 Euro pro Jahren sparen möchte, sollte sich die Versicherungen auch darauf hin anschauen, welche speziellen beitragssenkenden Klauseln diese anbieten.“ So André Große, Betreiber der neuen Vergleichsplattform VersicherungsRechner24.info. „Deshalb finden Autofahrer bei uns nicht nur TüV-geprüfte Vergleichsformulare, sondern auch einen kostenlosen Report zum erfolgreichen Versicherungswechsel.“

Wordpress EasyOptinSlider - die Lösung für Ihre Liste

Listenaufbau - Die Königsdisziplin im Onlinemarketing

Marketing im Internet geht noch immer viel über die Email-Liste. Im Onlinemarketing ist der Listenaufbau KING bei Google guter Inhalt Social Media Plattformen rund um Twitter, Facebook und Co. werden in der heutigen Zeit gerne zu Kommunikations- und inzwischen auch Marketingzwecken genutzt. Trotzdem ist ein umfassendes Email-Marketing beispielsweise rund um einen regelmäßigen Newsletterversand nach wie vor ein effektives und erfolgversprechendes Marketing-Instrument. Allerdings müssen dabei zahlreiche rechtliche Stolpersteine beachtet und umschifft werden. Wenn Sie sich aber an die gesetzlichen Vorschriften halten, zudem besonderen Wert auf einen Mehrwert bietenden Inhalt legen und bestimmte Formen einhalten, können Sie durch ein zielgruppenorientiertes und professionell umgesetztes Marketing dieser Art neue Kundenkreise erschließen bzw. bestimmte Artikel oder Leistungen verkaufsfördernd präsentieren.

Hans-Josef Fell zur aktuellen Lage

Die Welt hat ein Rohstoffproblem, nicht nur bei seltenen Erden

Die Metalle der Seltenen Erden sind in der 3. Nebengruppe des PeriodensystemsJeder Staat und jeder Technologie-Konzern auf der Welt ist auf der Suche nach mineralischen Rohstoffen. Seltene-Erde-Metalle wie Platin, Coltan, Indium sind die Schlüsselrohstoffe, aus denen unsere Handys, Tablets und Computer gefertigt werden. Obwohl nur geringste Mengen für Hochtechnologiegeräte gebraucht werden, sind sie oftmals Ursache für Krisen und Auseinandersetzungen in ärmeren Ländern. Auch das rohstoffarme Deutschland ist auf diese seltenen Rohstoffe angewiesen und kämpft im internationalen Wettbewerb um Anteile. Die reine Beschaffungspolitik der letzten Bundesregierung führt letztendlich tiefer in die Probleme und wird am Ende zum Scheitern verurteilt sein.

Systematische Verharmlosung der Folgen von Fukushima

Leben in Japan nach der Atomkatastrophe

Systematische Verharmlosung der Folgen von Fukushima.  Das Leben in Japan hat sich verändertAuch drei Jahre nach der Atomkatastrophe halten das Verschweigen, Vertuschen und Verdrängen der offiziellen japanischen Stellen an. Die Geheimhaltung der unbequemen Wahrheiten ist durch das neue japanische Geheimhaltungsgesetz sogar noch einfacher und umfangreicher geworden. Die Vertuschung beginnt bereits mit den amtlichen Mess-Stationen. Sie rechnen die Umgebungsstrahlung systematisch herunter. „Über 80 Prozent der 3.141 offiziellen Messstationen zeigen zu geringe Ortsdosis-Werte an, häufig nur die Hälfte bis zu zwei Drittel des wahren Wertes“, berichtet der Umweltjournalist Alexander Neureuter über seine Recherchen vor Ort. Das japanische Umweltministerium hat inzwischen eingeräumt, dass seine Geräte einen Konstruktionsfehler aufweisen: Um den Messsensor des Geräts herum wurden Blei-Akkus zur Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung angeordnet. Blei jedoch ist eines der für Strahlung undurchdringlichsten Materialien.

Für mehr Transparenz im Netz

Das Impressum im Internet

Die neue Broschüre „Das Impressum im Internet“ der E-Commerce-Verbindungsstelle informiert Verbraucher und Unternehmer über die gesetzlichen Anforderungen an die Anbieterkennzeichnung im Internet und zeigt die Vorteile eines vollständigen Impressums auf. Sie haben ein Produkt vermeintlich auf einer deutschen Seite erworben, doch nach ersten Lieferschwierigkeiten zeigt sich, der Händler sitzt im Ausland? Internetadressen unter der Top-Level-Domain „.de“ sagen nichts über die Herkunft des Anbieters aus. Dieser könnte seinen Sitz auch in China, Schweiz, den USA oder einem anderen Land haben. Um herauszufinden, welche Firma hinter einem Internetauftritt tatsächlich steckt, wo diese Ihren Sitz hat und wie man den Anbieter kontaktieren kann, aber auch, mit welcher fremden Rechtsordnung man es möglicherweise zu tun hat, lohnt sich ein Blick ins Impressum. Online-Anbieter sind verpflichtet, ein vollständiges Impressum zu veröffentlichen. Wenn der Anbieter seinen Sitz in einem EU-Mitgliedsstaat hat, kann sich der Verbraucher auf europaweit überwiegend einheitliche Verbraucherrechte berufen.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln zum Thema

Krankenversicherung: Bloß nicht zurück auf Null

Wenn die gesetzlichen Krankenkassen künftig einen lohnabhängigen Zusatzbeitrag erheben, droht das Preissignal der Zusatzprämien auf der Strecke zu bleiben. Doch dieses Signal ist dringend notwendig, damit sich Kassen und Leistungsanbieter weiterhin um eine hochwertige und effiziente Versorgung bemühen. Die aktuelle Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen ist kompliziert: Abhängig Beschäftigte und ihre Arbeitgeber zahlen jeweils zur Hälfte den einheitlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent, Arbeitnehmer müssen zudem einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent entrichten. Die kompletten Beiträge fließen an den Gesundheitsfonds und werden dort – nach der Risikostruktur der Versicherten der Krankenkassen gewichtet – an AOK und Co. ausgeschüttet. Die Idee hinter dem aktuellen System: Die Mitglieder leisten einen Beitrag, der von der Höhe ihres Verdienstes abhängt. Die Kassen erhalten dagegen einen Betrag, der sich an der Höhe des versicherten Risikos orientiert. Durch dieses Konstrukt lohnt es sich für einzelne Krankenkassen nicht, neben möglichst gesunden Mitgliedern vorrangig gut verdienende anzuwerben. Reicht einer Kasse das Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht aus, muss sie eine zusätzliche Prämie erheben. So sind die Krankenkassen angehalten, möglichst wirtschaftlich zu arbeiten.