Parteispenden

Während der Flick-Parteispenden-Affäre waren Großspenden von Banken und Industrie an politische Parteien ein intensiv diskutiertes Thema. Die Rede war von der "gekauften Republik". Später wurden die rechtlichen Grundlagen geändert, eine Veröffentlichungspflicht für Großspenden eingeführt und obendrein sind Parteispenden in bestimmtem Umfang steuerlich absetzbar. Seit - bis auf Spenden unter 10.000 Euro - scheinbar alles ordnungsgemäß veröffentlicht wird, regt sich kaum noch jemand darüber auf, dass Großkonzerne regelmäßig erhebliche erhebliche Summen an Parteien überweisen.

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