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Die Welt Zeitung

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DIE WELT ist eine der bedeutendsten überregionalen Tageszeitungen Deutschlands – gegründet 1946, seit 1953 im Axel Springer Verlag. Sie steht für eine bürgerlich-konservative, wirtschaftsliberale Haltung und gilt als Qualitätsmedium mit klarer politischer Ausrichtung. Auf dieser Seite findest du alles Wichtige: wie du Die Welt online lesen kannst, welche politische Linie sie verfolgt und was sie von anderen großen Tageszeitungen unterscheidet.

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Die Tageszeitung "DIE WELT" hat eine bewegte Geschichte:

Die Welt (Eigenschreibweise: DIE WELT) ist eine deutsche überregionale Tageszeitung der Axel Springer AG. Von den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs in der Britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet, erschien sie erstmals am 2. April 1946 und wurde 1953 von Axel Springer übernommen.

Das Blatt wird dem bürgerlich-konservativen Spektrum zugerechnet. Wirtschaftspolitisch ist sie deutlich wirtschaftsliberal eingestellt. Die Welt beinhaltet tägliche Regionalausgaben in Berlin und Hamburg, 1997 bis 2002 auch in Bremen und 2002 kurzzeitig in Bayern. Die Zentralredaktion von Welt und Welt am Sonntag befindet sich in Berlin. Hier wird ebenfalls die Berliner Morgenpost erstellt. Ab 2002 wurde die Zusammenlegung der drei Redaktionen umgesetzt.

Die Welt wird in 130 Ländern verkauft und erscheint im Nordischen Format. Ihre Hauptkonkurrentinnen sind die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Rundschau.

Die Welt ist Gründungsmitglied der European Dailies Alliance (EDA), in der sie zur Zeit mit den ausländischen Tageszeitungen Daily Telegraph, Le Figaro und ABC in der internationalen Berichterstattung redaktionell zusammenarbeitet und kooperiert.

Politische Ausrichtung der Zeitung "Die Welt"

Die Zeitung "Die Welt" positioniert sich traditionell im bürgerlich-konservativen Spektrum der deutschen Medienlandschaft. Besonders deutlich wird die politische Ausrichtung durch Kommentare, Leitartikel und die Auswahl gesellschaftspolitischer Themen, die häufig wirtschaftsfreundliche, liberale und konservative Standpunkte vertreten. Gleichzeitig versteht sich "Die Welt" als meinungsstarkes Qualitätsmedium, das auch innerhalb der konservativen Linie eine differenzierte Diskussion ermöglicht. Die Verbindung aus wirtschaftsliberalen Positionen und wertkonservativen Ansätzen prägt bis heute die politische Identität der Zeitung.

Im Vergleich zu anderen großen Tageszeitungen in Deutschland verfolgt "Die Welt" eine klar erkennbare weltpolitische Perspektive, die sich an marktwirtschaftlichen Prinzipien, transatlantischer Partnerschaft und einer offenen, aber kritischen Berichterstattung orientiert. Gerade in Zeiten globaler Umbrüche spiegelt sich in der Berichterstattung der Zeitung eine grundsätzliche Unterstützung westlicher Demokratien wider, verbunden mit einer Betonung individueller Freiheitsrechte und einer marktorientierten Wirtschaftsordnung.

Ist die Welt rechts? Eine Einordnung

Die Frage „Ist die Welt rechts?" wird häufig gestellt. Die Antwort ist differenziert: Die Welt ist nicht rechtsextrem und auch nicht populistisch im Sinne der AfD oder vergleichbarer Parteien. Sie vertritt klar marktwirtschaftliche, westlich-demokratische Positionen und unterstützt die transatlantische Allianz. In migrationspolitischen Debatten oder wirtschaftspolitischen Fragen nimmt sie jedoch Positionen ein, die Kritiker als „rechts der Mitte" einordnen.

Im Vergleich: Die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel gelten als linksliberal, die FAZ als liberal-konservativ – Die Welt positioniert sich ähnlich wie die FAZ, teils mit noch stärkerem wirtschaftsliberalem Akzent.

Häufige Fragen zur politischen Ausrichtung von "Die Welt"

Welche politische Richtung hat die Zeitung "Die Welt"?

Die Zeitung "Die Welt" wird traditionell dem bürgerlich-konservativen Spektrum zugeordnet. Sie vertritt wirtschaftsliberale und wertkonservative Positionen und legt in ihrer Berichterstattung Wert auf Meinungsvielfalt innerhalb westlicher demokratischer Grundwerte.

Ist "Die Welt" politisch neutral?

Obwohl "Die Welt" journalistische Objektivität anstrebt, ist eine klare Ausrichtung im wirtschaftsliberalen und konservativen Bereich erkennbar. Diese politische Prägung spiegelt sich insbesondere in Kommentaren und Leitartikeln wider.

Welche weltpolitischen Standpunkte vertritt "Die Welt"?

In der Außenpolitik unterstützt "Die Welt" traditionell die westlichen Demokratien, transatlantische Beziehungen und eine marktwirtschaftlich orientierte Globalisierung. Kritische Berichte über autoritäre Regime und die Betonung von Freiheitsrechten gehören zum festen Bestandteil der Berichterstattung.

Wer liest die Welt?

Die Leserschaft der Welt ist überdurchschnittlich gebildet und einkommensstark. Laut Studien zählen Führungskräfte, Unternehmer, Akademiker und politisch interessierte Bürger zur Kernzielgruppe. Die Welt erreicht damit ein ähnliches Publikum wie die FAZ – mit einem Schwerpunkt auf wirtschaftspolitisch aktiven Lesern.

Faktencheck

  • Gründung: 1946 in Hamburg, Britische Besatzungszone, von den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs.
  • Übernahme: 1953 durch Axel Springer, prägte die Ausrichtung bis heute.
  • Politische Ausrichtung: Bürgerlich-konservativ, wirtschaftsliberal.
  • Regionalausgaben: Berlin, Hamburg, ehemals Bremen, kurzzeitig Bayern.
  • Zentralredaktion: Berlin, auch für „Welt am Sonntag" und „Berliner Morgenpost".
  • Internationalität: Verkauf in 130 Ländern, Nordisches Format.
  • Konkurrenz: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau.
  • Verkaufte Auflage: Ca. 107.000 Exemplare Print (Stand 2023), digitale Reichweite stark wachsend.
  • European Dailies Alliance (EDA): Gründungsmitglied, Kooperation mit „Daily Telegraph", „Le Figaro", „ABC".
Umfassende Informationen zur Tageszeitung "DIE WELT"
AttributBeschreibung
Politische AusrichtungKonservativ-liberal, mit einem Fokus auf wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Themen
AuflageCa. 107.000 Exemplare Print (2023); digitale Reichweite: 100–150 Mio. Visits/Monat
ErscheinungsweiseTäglich von Montag bis Samstag, ergänzt durch digitale Inhalte auf welt.de und in der App
Online-ReichweiteZwischen 100 und 150 Millionen Visits pro Monat
BezahlmodellFreemium: ausgewählte Artikel kostenlos, Premium-Inhalte via Welt+ Abonnement
Redaktioneller StandortHauptredaktion Berlin, Axel-Springer-Straße 65, 10969 Berlin
Verlag & HerausgeberAxel Springer SE, einer der größten Medienkonzerne Europas
VerbreitungsgebietBundesweit, international via digitale Ausgabe
GründungsgeschichteGegründet 2. April 1946 von britischen Besatzungsbehörden in Hamburg, 1953 von Axel Springer übernommen
Historische BedeutungWichtige Stimme des Westens im Kalten Krieg, prägende Rolle beim Wiederaufbau der deutschen Presselandschaft
Besondere Formate„WELT am Sonntag", „WELT TV" (Nachrichtensender), Podcasts, Video-Formate, E-Paper
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