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Radaropfer-Anwalt: Ministerium setzt auf "biologische Lösung"

Radaropfer-Anwalt:

Der Berliner Rechtsanwalt Remo Klinger wirft dem Verteidigungsministerium vor, die Entschädigung strahlengeschädigter Bundeswehrsoldaten zu verzögern. "Wir haben den Eindruck, dass das Ministerium auf eine biologische Lösung setzt", sagte Klinger der in Dresden erscheinenden "Sächsischen Zeitung". Der Rechtsanwalt vertritt ehemalige Techniker der Bundeswehr, die sich in den 60er und 70er Jahren wegen fehlender Schutzmaßnahmen schwere Gesundheitsschäden, überwiegend Krebsleiden, zugezogen hatten. Klinger betonte, das durchschnittliche Sterbealter in diesen Fällen liege bei 40 Jahren.

Der Rechtsanwalt fügte hinzu, ihm lägen Unterlagen aus den 50er Jahren vor, aus denen hervorgehe, dass die Verantwortlichen vor der gefährlichen Strahlenbelastung gewarnt worden seien. In alten Briefen der Bundeswehr stehe eindeutig, dass mit Spätschäden gerechnet werden müsse.

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