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KZV warnt vor Einsparungen im Gesundheitswesen

Laut KZV ist die Jobmaschine NR.1 in Gefahr

Als fehlgeleitet und für die Arbeitsmarkt-Zukunft Deutschlands gefährlich bezeichnet die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin (KZV) die im Vorfeld der diesjährigen Bundestagswahl geführten gesundheitspolitischen Debatten und Ziele. Das Gesundheitswesen hierzulande sei mit seinen über 4 Millionen Menschen längst Jobmaschine Nr. 1 geworden und damit im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen zu einem Stabilitätsfaktor für den Standort Deutschland. Die niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte beispielsweise seien Arbeitgeber für rund eine Millionen Menschen in Deutschland. Allein in den deutschen Zahnarztpraxen gebe es mehr Arbeitsplätze als bei BMW, AUDI und bei VIAG zusammen. Allein in Berlin gäben die niedergelassenen Zahnärzte über 14.000 Menschen Arbeit.

Der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt sei in 20 Jahren (1980 - 2000) von 5,84 % auf 6,22 % fast konstant geblieben, und das obwohl gleichzeitig der gesamte medizinische Fortschritt und die demographische Entwicklung mitfinanziert worden sei.

Die KZV wolle daher die gesundheitspolitische Diskussion in der heissen Phase des Wahlkampfes mit einer Veröffentlichung neu positionieren oder zumindest die Inhalte so verbreiten, dass die Entscheidungsträger an den Daten nicht vorbeidiskutieren können.

Es müsse ein Umdenken stattfinden, wenn Kürzungen und Restriktionen im Gesundheitsbereich automatisch als positiv betrachtet würden, nur weil sie auf den ersten oberflächlichen Blick Einsparungen bieten - das System sei aber komplexer, Folgen müssten über den Bereich Gesundheitswesen hinaus betrachtet werden.

Die Folgen wären selbst bei einem Verlust von wenigen Prozent der (zahn)ärztlichen Arbeitsplätze ein hoher Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Deutschland!"

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