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Germanwatch klagt Vattenfall Europe als Klimasünder an

Schwarze Schafe im Klimaschutz

GERMANWATCH-Vorstandsmitglied Klaus Milke erklärte den Konzern Vattenfall Europe zum Klimasünder des Monats. "Seit zehn Jahren führen wir einen intensiven Dialog mit Politik und Wirtschaft zum globalen Treibhauseffekt - ab jetzt werden wir alle die sich unverantwortlich verhalten, beim Namen nennen. Regelmäßig werden wir ab jetzt einen "Klimasünder des Monats" bekannt geben. Dies kann ein Land, ein Unternehmen oder eine Einzelperson sein".

Für den ersten Klimasünder begründete Milke die Wahl: "Vattenfall hat, indem es mit HEW, Bewag, LAUBAG und VEAG zu Vattenfall Europe fusionierte, in großem Stil in den mit Abstand klimaunverträglichsten Energieträger, Braunkohle, investiert.“ Zudem sei Vattenfall Europe auch gegen den Emissionshandel, bei dem es wenigstens anderswo erbrachte Klimagasreduktionen honorieren würde. Es kümmere sich auch zuwenig um Erneuerbare Energien. Auf den GERMANWATCH-Vorschlag zu einem Dialog, schliesslich, habe der Vorstandsvorsitzende der HEW noch nicht einmal reagiert."

Angesichts des großen Kohlendioxid-Austoßes des Konzerns fordert GERMANWATCH, dass sich Vattenfall und andere Großverursacher an dem vorgeschlagenen Fonds für Klimaopfer finanziell beteiligen. "Der jeweilige Ausstoß von Kohlendioxid sollte ein wichtiges Kriterium dafür sein, wieviel die Unternehmen einzahlen," erläutert Milke das Prinzip . "Es ist zwar Zufall, dass ausgerechnet Ostdeutschland so stark von der Flut getroffen ist. Aber es sollte doch zu denken geben, ob die ostdeutsche Energiezukunft tatsächlich so stark wie geplant auf Braunkohle basieren sollte".

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