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Keiner will ihr Kabelnetz

Angebote an Telekom sinken

Die Deutsche Telekom ist beim Verkauf ihres Kabelnetzes nicht vom Glück verfolgt. Nachdem ein lukrativer Deal mit dem US-Medienkonzern Liberty Media im Februar am Einspruch des Bundeskartellamtes gescheitert war, springen jetzt die verbliebenen Bieter ab. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am Donnerstag, berichtet, könne die Deutsche Telekom überhaupt nur mehr mit zwei ernsthaften Angeboten rechnen. Im Sommer waren dagegen noch fünf Interessenten-Gruppen im Rennen gewesen. Die Frist für die Abgabe der Gebote läuft Ende dieser Woche ab. Auch mit dem erhofften Verkaufspreis ist es seit Anfang des Jahres rapid bergab gegangen.

Liberty Media hatte noch 5,5 Mrd. Euro geboten. Die von den fünf Bieterkonsortien im August abgegebenen Offerte lagen immerhin noch zwischen zwei und drei Mrd. Euro, wie die Deutsche Telekom damals bekannt gegeben hatte. Jetzt sind nur noch zwei Bietergruppen an Bord, von denen eine, die Finanzinvestoren Goldman Sachs, Apax Partners und Providence Equity, laut FAZ-Informationen zwischen 1,5 und 1,6 Mrd. Euro bieten wird. Das zweite noch verbliebene Konsortium bilden erneut Liberty Media sowie die Finanzinvestoren Blackstone, Apollo und BFD Capital. Diese Gruppe bietet, wie die FAZ schreibt, allerdings ebenfalls deutlich weniger als von der Telekom erhofft.

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