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Ausstellung in Berlin zeigt eindrucksvolle Gletscherveränderungen im Treibhaus

Fotos zum Klimawandel

Die Aktion Klimaschutz zeigt mit der Ausstellung "Gletscher im Treibhaus - eine fotografische Zeitreise in die alpine Eiswelt" wie der Klimawandel am Rückgang der Gletscher sichtbar wird und was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Vom 2. Dezember 2002 bis 14. Januar 2003 werden im Foyer des Fernsehturms am Berliner Alexanderplatz auf 28 Bildtafeln bekannte Alpengletscher in ihrem Zustand vor einhundert Jahren und heute sowie praktische Energiespartipps zu sehen sein. Danach soll die Schau in anderen Bundesländern zu sehen sein.

Gletscherforscher stellen bereits seit einiger Zeit einen Rückgang der Gletscher fest. Alleine in den letzten dreißig Jahren ist ein Viertel des Alpeneises verschwunden. Wie sehr die Alpen bereits heute betroffen sind, macht "Gletscher im Treibhaus" mit eindrucksvollen Fotos sichtbar.

Die Ausstellung wird präsentiert von der Aktion Klimaschutz, einer Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit freundlicher Unterstützung des Bundesumweltministeriums und der Deutschen Bahn AG. "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Als ich Mitte des Jahres die ersten Fotos dieser Ausstellung in einigen Medien gesehen habe, war ich sofort elektrisiert. Ich bin fest überzeugt, dass die Menschen gerne etwas für die Erhaltung unserer Alpen tun wollen", begründet Stephan Kohler, Geschäftsführer der dena, das Engagement für die Ausstellung. Wie ein klimaschützendes Verhalten im Alltag aussehen kann, das zeigt die Aktion Klimaschutz.

Sie motiviert und informiert, wie jeder zu Hause und unterwegs durch Energiesparen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Praktische und einfache Tipps zum alltäglichen Klimaschutz erhalten die Besucher anhand von Informationstafeln und mit der Klimabroschüre der Aktion Klimaschutz.

Erstellt wurde die Ausstellung "Gletscher im Treibhaus" von der Gesellschaft für ökologische Forschung e.V., München. Die Forscher haben alte Gletscherfotografien von Anfang des letzten Jahrhundert recherchiert und aktuelle Vergleichsfotos gemacht. Wolfgang Zängl, der zusammen mit Sylvia Hamberger und zahlreichen Kollegen über ein Jahrzehnt die Alpengletscher und ihren Wandel immer wieder fotografierte, freut sich über das rege Interesse an den Bildern: "Gletscherfotografie ist zeitaufwändig, da die Gletscher jedes Jahr nur zwei bis drei Monate schneefrei fotografiert werden können. Und die sich schnell ändernden Wetterverhältnisse machen jeden Aufstieg zum Glückspiel."

Mit der Ausstellung will die Gesellschaft für ökologische Forschung e.V. in München die kritische Auseinandersetzung mit den Folgen der Industriegesellschaft fördern. Finanziell unterstützt wurde die Fotoerstellung von Greenpeace.

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