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China wird Medienzensur vorgeworfen

Technik aus Frankreich

Nach Darstellung der Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" verschärft China seine Kontrollen im Radiobereich. Die chinesische Regierung würde seit Ende Juni den Sender "Sound of Hope" stören. Dieser sei nun ähnlich wie zuvor "Radio Free Asia" und "Voice of America" wiederholt nicht zu empfangen. Die chinesische Regierung bediene sich dabei der Technik einer französischen Firma.

Die Kontrollen von Internet und Radio würden verschärft, meint Reporter ohne Grenzen. Die Nutzer dieser Medien erhielten nur noch das Recht auf staatlich kontrollierte Informationen.

Nach Angaben von Reporter ohne Grenzen wird "Sound of Hope" in San Francisco produziert. Er strahle vier Stunden am Tag von Sendemasten außerhalb des Landes Nachrichten und Kulturprogramme in China aus. Seit Ende Juni werde er in vielen chinesischen Städten, etwa in Dalian, Fuzhou und Xinjiang, massiv gestört. Auf Geheiß von Nationalem Sicherheitsbüro und Geheimdienst würden die Programme mit Musik oder Sendungen der chinesischen "Central Radio Station" übertönt. Mal seien nur einige Sätze von "Sound of Hope" zu hören, oft könne der Sender gar nicht empfangen werden.

Bereits im vergangenen Oktober seien andere Radiosender gestört worden: "Voice of Tibet", "BBC World Service", "Voice of America" und "Radio Free Asia".

Mit Sendestationen, Antennen und weiterer Ausstattung von der französischen Firma "Thalès" habe die chinesische Regierung ihre Störsender verbessert. So könnten mittlerweile kurzwellige Ausstrahlungen aus Europa und Zentralasien verhindert werden.

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