British Columbia
Flächennutzungspläne für Kanadas Küstenregenwälder
In den frühen 1990er Jahren machten Umweltgruppen auf den hohen Schutzwert der Küstenregenwälder aufmerksam und forderten die Forstindustrie und ihre internationalen Kunden zu Schutzmaßnahmen für die von ihnen als "Great Bear Rainforest" apostrophierten Waldgebiete auf.
Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) feiert die jetzigen Flächennutzungspläne als "Meilenstein in den Nachhaltigkeitsbemühungen Kanadas". Die Ratifizierung der Flächennutzungspläne zeige, dass Industrie und Umweltgruppen zu gemeinsamen Lösungen kommen können, sagte VDP-Präsident Bernd Rettig. Das Ergebnis zeige, das Ökonomie und Ökologie nicht im Widerspruch zueinander stünden. Auch für den Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger ist dies "ein großer Erfolg für die jahrelangen Nachhaltigkeitsbemühungen der Verleger und der Papierindustrie".
Die beiden Wirtschaftsverbände hatten den seit 1997 laufenden Einigungsprozess intensiv begleitet, bei dem "ein Ausgleich zwischen den Forderungen der Umweltgruppen nach Ausweisung großer Schutzgebiete, den wirtschaftlichen Interessen der Forstindustrie und dem Mitspracherecht der kanadischen Ureinwohner" gesucht worden sei.
British Columbia sei ein bedeutender Lieferant von Zellstoff für in Deutschland hergestelltes Zeitschriftenpapier. Die Central und North Coast von British Columbia seien das letzte Stück temperierten Küstenregenwaldes auf der Erde. Die Artenschutzorganisation WWF, bekannt für zahlreiche Industriekooperationen, hatte das rund 64.000 Quadratkilometer umfassende Gebiet unter die 200 wichtigsten Regionen zum Schutz der Artenvielfalt eingereiht.
Hohe Niederschlagsmengen, milde Temperaturen und unzugängliches Gelände hätten "eine Landschaft mit den ältesten Wäldern der nördlichen Hemisphäre geschaffen. Einige der ältesten und größten Bäume der Welt finden sich hier." Der Küstenregenwald sei Heimat für eine Vielzahl von Wildtieren, darunter Grizzlys, Schwarzbären und der seltene weiße Kermode-Bär. 350 Vogelarten und insgesamt 250 bedrohte Land und Wasserarten fänden sich in dem durch Berge, Flusstäler und Fjorde geprägten Gebiet, das bis auf eine Höhe von 4000 Metern reiche.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 09. Feb. 2006 unter:
nachrichtenStichworte:
« Koch will theoretisch ab dem Jahr 2010 neue Atomkraftwerke
Das Fluglärmgesetz soll novelliert werden »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- DIE LINKE im Führungschaos | Parteitag Göttingen 2012 Hintergrundbericht
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
