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ADS | ADHS - Symptome durch Umweltgifte verursacht?

Worum es sich handelt

Die Umwelt erzeugt bei Kinder AHDS | ADSBeim Thema ADS bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) entfachen sich oft sehr schnell die Diskussionen in der Öffentlichkeit. Rasch entstehen dabei hitzige Debatten über das Für und Wider der Medikation (Ritalin) oder auch über die Gründe und Ursachen für das von der Norn abweichende und störende Verhalten der betroffenen Kinder. Gleichwohl: Bei allen Problemen, die auch in den wissenschaftlichen Diskursen über ADHS herrschen, kann dieses Thema nur nüchtern und sachlich angegangen werden. Doch in der gesamten Diskussion über das Phänomen ADHS kommt zumeist eine wichtige Ursache zu kurz: Schadstoffe als Risikofaktoren der ADHS.

Worum es sich handelt

Der Zusammenhang zwischen Umweltgiften und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen ist nicht neu in Kreisen von Toxikologen und Umweltmedizinern. Neu ist, dass das Thema aktuell auch von einem Erziehungswissenschaftler beleuchtet wird. Ulf Sauerbrey, Erziehungswissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena veröffentlichte jüngst eine wissenschaftliche Literaturschau mit dem Titel „ADHS durch Umweltgifte. Schadstoffe in der Kinderumwelt“, erschienen im Jenaer IKS-Verlag, eine Zusammenstellung der Evidenz der wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema.

Die heutige Belastung von Kindern mit Schadstoffen und was dies überhaupt mit Pädagogik zu tun hat

Erziehungswissenschaft untersucht unter anderem die Bedingungen des Aufwachsens von Kindern. Wenngleich das Thema Umweltgifte direkt nichts mit Erziehung oder Bildung zu tun zu haben scheint, so ist jedoch inzwischen durch repräsentative Surveys des Umweltbundesamtes in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut nachgewiesen, dass heute jedes Kind mit Umweltgiften im Körper geboren wird (Becker et al. 2007). Dass Schadstoffe sich auf die Entwicklung von Kindern auswirken, da sie in die Entwicklung des Nerven- und Hormonsystems eingreifen, schärft wiederum den Blick eines Erziehungswissenschaftlers, der immer auch nach Umweltbedingungen und nach Voraussetzungen sucht, in denen Kinder sich entwickeln. Darüber hinaus sind wissenschaftliche Pädagogen idealerweise dafür verantwortlich, Fachkräften und Eltern Rückmeldungen über eine für die Entwicklung von Kindern förderliche Umwelt zu geben; schließlich wollen Erwachsene die Rahmenbedingungen des Aufwachsens so gestalten, dass Entwicklung von Kindern und damit auch Erziehung und Bildung erfolgreich gelingen.

Darüber hinaus schauen inzwischen viele wissenschaftliche Disziplinen über den eigenen „Tellerrand“ hinaus. Die Erkenntnisse von innovativen Evolutionsbiologen wie etwa Michael Tomasello oder von Psychologen wie Jean Piaget darf auch die Erziehungswissenschaft heute nicht mehr gänzlich ausblenden. Insofern hat das Thema selbstverständlich etwas mit Erziehung zu tun, nicht zuletzt, da es sich beim Phänomen ADHS um einen pädagogischen Sachverhalt handelt.

Sind Kinder überhaupt mit Schadstoffen belastet?

Der bereits erwähnte Survey des Umweltbundesamtes (UBA), der so genannte Kinder-Umweltsurvey (KUS), brachte folgende Erkenntnisse ans Licht:

An mehreren tausend 3- bis 14jähringen Kindern konnte nachgewiesen werden, dass sie einer großen Zahl an Umweltgiften ausgesetzt sind (Becker et al. 2007; Müssig-Zufika et al. 2008; Schulz et al. 2008). Schadstoffe befinden sich außerdem nachweislich im Blut eines jeden Kindes in der Bundesrepublik Deutschland. Bedenklich ist dabei, dass sich „jedoch längst nicht alle Schadstoffe im Blut und/oder Urin nachweisen lassen, weswegen davon ausgegangen werden muss, dass die reale Schadstoffbelastung von Kindern über den derzeit zur Verfügung stehenden Befunden liegt.“ (BMFSFJ 2009, S. 99) Hinzu kommt eine meist zwar niedrige Belastung mit Schadstoffen im Alltag; jedoch stellen die vielen Umweltgifte einen regelrechten Cocktail dar. Umweltgifte können sich in ihren schädlichen Auswirkungen verstärken. Die täglich eingeatmete Luft aus Wohnungen, Büros, Werkstätten und öffentlichen Gebäuden spielt bei der Belastung von Kindern mit Umweltgiften eine größere Rolle, als die Außenluft. Innenräume sind bei Messungen

  1. deutlich stärker mit Umweltgiften belastet als die Außenluft und
  2. halten gerade Kinder sich pro Tag im Durchschnitt über 15 Stunden in Innenräumen (und damit viel länger als an der Außenluft) auf (Umweltbundesamt 2008).

Das UBA hat im KUS auch die Raumluft in 1.790 bundesdeutschen Haushalten mit Kindern gemessen. Im Hausstaub und im Blut von Kindern wurde im KUS eine Vielzahl von Umweltgiften nachgewiesen (Becker et al. 2007; Müssig-Zufika et al. 2008). Außerdem ist auch das Trinkwasser zum Teil, wenngleich äußerst niedrig belastet (Schulz et al. 2008). Neurotoxische Schadstoffe sind vor allem für Kinder besonders gefährlich, da sie die Entwicklung des Nervensystems beeinträchtigen können.

Im aktuellsten Teilbericht des KUS wurde die Luft der Räume untersucht, in denen sich die Kinder am häufigsten aufhielten (in über 90% das Kinderzimmer). Der Bericht zeigt auf, dass die Raumluft, der Kinder ausgesetzt sind, oft mit flüchtigen organischen Verbindungen belastet ist, die aus verschiedenen Quellen stammen können (rauchende Eltern, PVC-Böden, Linoleum-Böden, Pressspanplatten, Tapeten, Kleber, Farbanstriche etc.). Die Namen der bedenklichen Schadstoffe lauten unter anderem: Alkane, aromatische und halogenhaltige Verbindungen, Terpene, sogenannte VOC, Aldehyde wie z.B. das bekannte Formaldehyd. Die Ergebnisse zeigen auf, dass knapp die Hälfte der Wohnungen in Deutschland für Kinder auf stofflicher Ebene ein nachgewiesenes Risiko für die Gesundheit der Kinder darstellt.

Wo finden sich im Alltag neurotoxische Schadstoffe?

Einige Materialien und deren mögliche schädliche Inhaltsstoffe wurden oben inzwischen angesprochen. Umweltgifte, die in Studien als zum Teil hoch bedenklich für die Entwicklung von Kindern beschrieben werden, sind unter anderem:

  • Aktiv- und Passivrauch,
  • Pestizide aus Insektensprays und Nahrungsmitteln,
  • Blei und weitere Schwermetalle im Trinkwasser aus veralteten Wasserleitungen sowie aus Armaturen und Spielzeug,
  • Holzschutzmittel,
  • Lacke und Kleber (Lösemittel) aus Möbeln,
  • Bodenbeläge,
  • Formaldehyd aus Pressspanschränken und Desinfektionsmitteln,
  • Synthetische Duft- und Aromastoffe aus Raumsprays,
  • Weichmacher aus Kunststoffen, Fugenmassen und Haarsprays,
  • Quecksilber aus Amalgamzahnfüllungen sowie
  • Verkehrsemissionen.

Warum sind gerade Kinder besonders anfällig gegenüber Umweltgiften?

Die Entwicklung eines Menschen ist in einigen Phasen besonders durch Risiken aus der Umwelt bedroht. Gegenüber den schädlichen Auswirkungen von Schadstoffen sind Kinder deutlich anfälliger als Erwachsene, da sie im Vergleich zu diesen (vgl. Sauerbrey 2008):

  • eine größere Hautoberfläche relativ zum Körpergewicht haben,
  • ein größeres Atemvolumen im Verhältnis zum Körpergewicht besitzen,
  • eine erhöhte Nahrungsaufnahme relativ zum Körpergewicht haben,
  • eine höhere Resorption von Umweltgiften im Magen- und Darmtrakt aufweisen,
  • weniger und unzureichend entwickelte körpereigene Entgiftungsenzyme besitzen,
  • eine unvollständig entwickelte Nieren- und Leberfunktion aufweisen,
  • gerade in jüngeren Jahren ein schlechteres Immunsystem haben,
  • durch ihre geringe Größe stärker durch Schadstoffe in Bodennähe betroffen sind,
  • insbesondere Kleinkinder sich häufiger am Boden aufhalten (Krabbelkinder),
  • Kinder häufiger Gegenstände und schmutzige Hände in den Mund nehmen (Mouthing).

ADHS durch Umweltgifte

Viele wissenschaftliche Studien über den Zusammenhang von Umweltgiften und Verhaltensauffälligkeiten sind bisher in der Ursachenforschung unbeachtet blieben (Sauerbrey 2008, 2010b). Lediglich mütterliches Rauchen während der Schwangerschaft sowie Farb- und Konservierungsstoffe sind in den Ursachenkatalog der ADHS aufgenommen worden (vgl. Sauerbrey 2010a). Diese Lücke erscheint eigenartig, denn einige Umweltgifte verursachen offensichtlich ähnliche Kernsymptome und neurobiologische Auffälligkeiten im kindlichen Gehirn, wie sie auch bei ADHS auftreten:

Blei tritt nach seinem Verbot als Zusatz im Benzin noch immer aus alten Wasserleitungen und Farben sowie in geringen Mengen aus einigen Armaturen (Wasserhähne) aus. Es unterdrückt die Dopaminfreisetzung im menschlichen Gehirn und es besteht bereits bei äußerst geringen Mengen ein Zusammenhang zwischen der Bleibelastung eines Kindes einerseits und den Kernsymptomen der ADS/ADHS andererseits (Nigg et al. 2008, Wang et al. 2008).

Polychlorierte Biphenyle (PCBs) treten trotz ihres Verbotes heute noch immer aus Fugenmassen und Fertigbauteilen aus, die in den 1970er-Jahren in Häusern bzw. Wohnungen verbaut wurden. PCBs stören unter anderem den Dopaminstoffwechsel im präfrontalen Cortex des menschlichen Gehirns. Die Höhe der PCB-Exposition hängt in Studien statistisch mit einer verkleinerten Hirnregion zwischen der rechten und linken Hälfte des Gehirns (dem so genannten Splenium im Corpus Callosum) sowie mit Aufmerksamkeitsstörungen zusammen (Stewart et al. 2003). Die Fähigkeit zur Hemmung und Steuerung von Impulsen wird durch PCBs gestört (Stewart et al. 2005; Stewart et al. 2006). Schüler weisen zudem eine geringere Konzentrationsfähigkeit abhängig von der PCB-Exposition auf (Jacobson & Jacobson 2003).

Eine weitere Gruppe chemischer Weichmacher sind die Phthalate. Der bekannteste Stoff in dieser Gruppe ist das DEHP, welches heute der wichtigste Weichmacher zur Herstellung von Kunststoffen ist. Es wirkt unter anderem neurotoxisch und fruchtschädigend. Zudem steht es im Verdacht, Erbgutveränderungen zu verursachen. Koreanische Forscher untersuchten die Umbauprodukte von DEHP im Urin bei Kindern im Alter von 8 bis 11 Jahren (Kim et al. 2009). Dabei fand sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Höhe der ausgeschiedenen Umbauprodukte bei den Kindern einerseits und der Ausprägung der ADHS-Symptome andererseits (vgl. Sauerbrey 2010a). Kurzum: Je höher die Belastung des Nachwuchses mit Phthalaten war, umso wahrscheinlicher war auch eine ADHS-Symtomatik.

Die Vielzahl an Pestiziden, denen Kinder über Nahrung und Innenräume ausgesetzt sind (vgl. Müssig-Zufika 2008), lässt keine genaue Aussage über deren Effekte auf menschliches Verhalten zu. Bestimmte Wirkstoffe, wie etwa das Hexachlorbenzol, zeigen jedoch langfristig eine verstärkende Wirkung auf einzelne Symptome der ADHS (Ribas-Fito 2004). Pestizide auf Phosphatbasis sollten genauer untersucht werden, denn bei „Kindern, die mehr als ein halbes Glas Fruchtsaft pro Tag trinken, lässt sich ein deutlicher Anstieg der Stoffwechselprodukte aus Organophosphaten/ Pflanzenschutzmitteln nachweisen, die als Nervengifte wirken.“ (BMFSFJ 2009, S. 99). Eine Forschgruppe stellte außerdem statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen ausgeschiedenen Umbauprodukten der weltweit verwendeten Organophosphatpestizide einerseits und ADHS nach anerkannten Diagnosekritierien andererseits auf. Sie fanden heraus, dass Kinder mit einer höheren Ausscheidung der Umbauprodukte auch häufiger die Diagnose ADHS gestellt bekamen. Dabei wurden 1139 US-amerikanische Kinder zwischen acht und 15 Jahren (repräsentative Verteilung für die gesamten USA) untersucht (Bouchard et al. 2010).

Quecksilber im Blut von Kindern, dessen Hauptaufnahmequelle für Menschen die Zahnamalgame darstellen (WHO 2003), hängt bei bei hohen Belastungen mit dem Auftreten der ADHS nach DSM-IV-Kriterien zusammen (Cheuk & Wong 2006). Quecksilber ist ein Speichergift und fand sich bei Obduktionen in Gehirnen von Kindern (Drasch et al. 1994; Keim 2000; vgl. Wortberg 2006). Die Menge des Quecksilbers in den Kindergehirnen hängt dabei eindeutig mit der Anzahl der Amalgamfüllungen der Mütter zusammen. Fisch ist außerdem eine weitere Quecksilberquelle für den Menschen.

Fazit

Die vorgestellten Ergebnisse sprechen weitestgehend für sich. Einige Bemerkungen sollen daher an dieser Stelle als Ausblick des Themas genügen:

Umweltgifte müssen im Alltag vorsorglich vermieden werden. Dies kann nur über Aufklärung geschehen. Belastete Produkte müssen umgetauscht bzw. saniert werden. Die Erfahrungen beim rechtlichen Vorgehen gegen die chemische Industrie ist eher ernüchternd. Sie raubt Betroffenen erfahrungsgemäß viel Kraft und Geld. Außerdem bleiben rechtliche Klagen bisher meist erfolglos.

Umweltgifte müssen darüber hinaus als Risikofaktor für ADS und ADHS in Zukunft anerkannt werden – von Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen in der Praxis, aber auch von den wissenschaftlichen Diskursen. Selbstverständlich sind Umweltgifte nicht die alleinige Ursache für die Verhaltensauffälligkeit. Vielmehr sind Wechselwirkungen anzunehmen. Familien mit niedrigem Sozialstatus sind einigen Schadstoffen deutlich häufiger ausgesetzt. Dort kommt auch ADHS nach aktuellen Ergebnissen des 13. Kinder- und Jugendberichtes zwei- bis dreimal häufiger vor. Auch Gene und Umweltgifte können sich als Risikofaktoren der ADHS überlagern, ergänzen, verstärken.

In Zukunft wird es nun besonders darauf ankommen, vorurteilsfrei die bisherigen wissenschaftlichen Daten anzuerkennen und einige Umweltgifte dringend in den Ursachenkatalog der ADHS aufzunehmen. Nur dies hilft Betroffenen langfristig in der Therapie, da so auch die behandelnden Psychologen und Ärzte umfassend über die neuen Erkenntnisse informiert werden können und entsprechende Hilfen als anerkannt und wissenschaftlich bestätigt von den Krankenkassen übernommen werden.

Als kritische Anmerkung bleibt darüber hinaus noch festzuhalten: Alle Vorschläge zur „Entgiftung“ von Schadstoffen, die aus der so genannten komplementären Heilkunde (Naturheilkunde) kommen, sollten solange aus dem Diskurs um ADHS und Umweltgifte ausgegrenzt werden, bis ihre tatsächliche Wirksamkeit mit wissenschaftlich nachvollziehbaren, empirischen Studien von den entsprechenden Vertretern nachgewiesen wurde. Alles andere wäre ein Armutszeugnis für die Wissenschaft, der es um vernünftige Erkenntnis geht - und nicht um Esoterik, Betrug und finanzielle Bereicherung. Wissenschaft lebt selbstverständlich von vernünftiger Kritik. Jedoch gibt es gibt es innerhalb der ADHS-Kritik sehr viele unwissenschaftliche Beiträge, die den Erkenntnisfortschritt - und damit auch die tatsächliche und wirksame Hilfe für Betroffene - blockieren.

Literaturnachweise:

Becker, K., Müssig-Zufika, M., Conrad, A., Lüdecke, A., Schulz, C., Seiwert, M., Kolossa-Gehring, M. (2007): Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 - KUS -. Human-Biomonitoring Stoffgehalte in Blut und Urin der Kinder in Deutschland, Dessau – Berlin. http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3257.pdf

BMFSFJ - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2009): 13. Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland, Berlin.

Bouchard, M.F., Bellinger, D.C., Wright, R.O., Weisskopf, M.G. (2010): Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder and Urinary Metabolites of Organophosphate Pesticides, In: Pediatrics, published online May 17, S. e1270-e1277. http://pediatrics.aappublications.org/cgi/reprint/peds.2009-3058v1 Download am 20.05.2010

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Cheuk, D.K.L., Wong, V. (2006): Attention-Deficit Hyperactivity Disorder and Blood Mercury Level: a Case-Control Study in Chinese Children, In: Neuropediatrics 37, S. 234-240.

Drasch, G., Schupp, I., Höfl, H., Reinke, R., Roider, G. (1994): Mercury burden of human fetal and infant tissues, In: European Journal of Pediatrics 153, S. 607-610. Frentzel-Beyme, R. (2003), Die unbegreiflichen Widerstände gegen eine PCB-geleitete Studie in Schulen, In: Umwelt-Medizin-Gesellschaft 16 1, S. 50-52.

Nigg, J.T., Knotterus, G.M., Martel, M.M. et al. (2008): Low Blood Levels Associated with Clinically diagnosed Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder and Mediated by Weak Cognitive Control, In: Biological Psychiatry 63 3, S. 325-331.

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Kim, B.N. et al. (2009): Phthalates Exposure and Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder in School-Age Children, In: Biological Psychiatry 66 10, S. 958-963.

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Schulz, C., Ullrich, U., Pick-Fuß, H., Seiwert, M., Conrad, A., Brenske, K.-R., Hünken, A., Lehmann, A., Kolossa-Gehring, M. (2010): Kinder-Umwelt-Survey (KUS) 2003/06. Innenraumluft – Flüchtige organische Verbindungen in der Innenraumluft in Haushalten mit Kindern in Deutschland, Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau / Berlin. (=Schriftenreihe Umwelt und Gesundheit 03/2010) http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4011.pdf

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Wortberg, W. (2008): Intrauterine Fruchtschädigung durch Schwermetallbelastung der Mutter, In: Umwelt-Medizin-Gesellschaft 19 4, S. 274-280.

VON ULF SAUERBREY

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