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IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) setzen sich in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt ein. Für dieses Engagement hat die Organisation 1985 den Friedensnobelpreis bekommen. Die Abkürzung IPPNW steht für "International Physicians for the Prevention of Nuclear War".

Die IPPNW ist 1980 von einem russischen und einem amerikanischen Kardiologen gegründet worden. Ziel war die Verhinderung eines Atomkrieges in den Zeiten des Kalten Krieges.

In Deutschland ist die Organisation als Verein organisiert, der den Namen "Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)" trägt. Sitz ist Berlin.

Forderungen der IPPNW

Die IPPNW versteht sich als politische Ärzteorganisation. Zentrale Anliegen der deutschen IPPNW-Sektion sind:

  • Abschaffung aller Atomwaffen.
  • Stopp der Waffenexporte aus Industrieländern.
  • Friedliche Bewältigung von Konflikten.
  • Schaffung internationaler Verträge für die Verhinderung von Kriegen.
  • Die umgehende Stilllegung der Atomkraftwerke und aller der sonstigen Atomanlagen.
  • Die umgehende Stilllegung der Atomkraftwerke und aller der sonstigen Atomanlagen.
  • Verzicht auf den Bau neuer Atomkraftwerke und atomarer Zwischenlager.
  • Verzicht auf die politische Unterstützung von Atomexporten in andere Länder.
  • Umfassenden Schutz vor der Inkorporation radioaktiver Isotope und entsprechende Änderung der Strahlenschutzverordnung.
  • Unabhängige Untersuchungen über die Folgen sowie wirksame Hilfe für die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl, für die leukämiekranken Kinder in der Elbmarsch und für die krebskranken Kinder in der Umgebung der deutschen Atomkraftwerke.
  • Durchsetzung einer an ethischen Maßstäben orientierten Medizin.
  • Angemessene medizinische Versorgung von "Menschen ohne Papiere" (sog. Illegale).
  • Keine Einführung der so genannten "elektronischen Gesundheitskarte".

Weitere Informationen

Website der IPPNW: http://www.ippnw.de/