eurofighter
Trotz EU-Spardiktat
Westerwelle drängt Griechenland zum Kauf von Kriegsflugzeugen
Dem Informationsdienst "German Foreign Policy" zufolge drängt Deutschland Griechenland zum Kauf von Kriegsflugzeugen - dem dramatischen Spardiktat der EU-Kommission gegen Griechenland zum Trotz. Griechenland soll Kampfflugzeuge vom Typ "Eurofighter" kaufen, die von einem Rüstungskonsortium mit Sitz in Hallbergmoos (Bayern) hergestellt werden. Laut "Deutscher Welle" (02. Feb. 2010) verlangte Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bei einem Besuch in Athen, die dortige Regierung solle sich ungeachtet ihrer akuten Finanznot für den Eurofighter entscheiden.
Rüstungskonzern EADS
SPD fordert Halbierung der dritten Tranche des "Eurofighters"
Die SPD will die Beschaffung des neuen Kampfflugzeuges "Eurofighter" deutlich abspecken. SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels sagte dem "Handelsblatt", er erwarte eine Halbierung der Stückzahl. Deutschland wollte in der dritten Tranche insgesamt 68 Eurofighter abnehmen. Ohne eine Einigung werde es von seiner Fraktion keine Zustimmung geben, "Flugzeuge der dritten Tranche abzunehmen". Ursprünglich hatten sich die vier Produktionsländer mit dem Hersteller-Konsortium auf den Kauf von insgesamt 620 Maschinen geeinigt. Der Rüstungskonzern EADS, der zu 46 Prozent am Eurofighter-Konsortium beteiligt ist, hatte in der vergangenen Woche auf die Einhaltung der Verträge gepocht.
Eurofighter, Zielsimulationshalle & Fregatten
Bundesrechnungshof wirft Verteidigungsministerium Verschwendung vor
Der Bundesrechnungshof (BRH) prangert erneut die öffentliche Verschwendung von Steuergeldern in Milliardenhöhe an. Der Präsident des Bundesrechnungshofs, Dieter Engels, sagte am Donnerstag in Berlin, allein die im Jahresbericht 2007 vorgelegten Prüfergebnisse wiesen einen Schaden von 1,9 Milliarden Euro auf. Besonders im Visier der Rechnungsprüfer stand erneut das Verteidigungsministerium. Engels begründete dies mit den hohen Summen, die in diesem Bereich umgesetzt würden. So könne sich ein Prüfer etwa "ein Leben lang an dem Eurofighterprojekt abarbeiten".
Mehr Geld für EADS
Preis für "Eurofighter" steigt um 616 Millionen Euro
Das bisher größte deutsche Rüstungsprojekt soll offenbar noch teurer werden als bislang angekündigt. Der Gesamtpreis für das sogenannte Grundsystem "Eurofighter" wird im Entwurf für den Haushalt 2008 um 616 Millionen Euro höher veranschlagt als zuvor, berichteten am Wochenende mehrere Zeitungen. Das Verteidigungsministerium in Berlin begründete den Kostenanstieg mit der Mehrwertsteuererhöhung Anfang des Jahres sowie mit einer Anpassung an Material- und Lohnkosten.
Transporthubschrauber
SPD will weniger "Eurofighter" zugunsten anderer Rüstungsgüter
Der sozialdemokratische Haushalts- und Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels hat Änderungen bei der Beschaffung der Bundeswehr gefordert. Die Zahl der insgesamt 180 geplanten "Eurofighter"-Kampfflugzeuge könnte "auf etwa 145 reduziert werden", sagte der Bundestagsabgeordnete der "Frankfurter Rundschau". Damit brauche die Truppe auch nur vier statt der geplanten fünf Geschwader. Bartels kritisierte, dass das "extrem teure und nach heutigen Maßstäben zu groß dimensionierte Beschaffungsvorhaben" bis 2017 etwa 25 Milliarden Euro kosten werde. Dies blockiere "wichtige Investitionen" in anderen Bereichen.
"Jagdeinsatz"
Erste "Eurofighter"-Kampfflugzeuge in Neuburg in Dienst gestellt
Auf dem Fliegerhorst im oberbayerischen Neuburg an der Donau sind die ersten vier "Eurofighter" des Jagdgeschwaders 74 in Dienst gestellt worden. Der Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Aarne Kreuzinger-Janik, übergab am Dienstag die Flugzeuge an den Kommodore des Geschwaders, Oberst Uwe Klein. Der General sagte, der "Eurofighter" markiere einen "bedeutenden Meilenstein" nicht nur des Jagdgeschwaders 74, sondern auch der Zukunft der Luftwaffe. "Dieses Kampfflugzeug wird das Rückgrat der fliegenden Luftwaffe in den kommenden Jahrzehnten sein", sagte der Befehlshaber.
Neue Kampfflugzeuge
Erste Eurofighter werden im Juli in Neuburg in Dienst gestellt
Der Termin für die Ankunft der ersten Kampfflugzeuge des Typs Eurofighter bei einem Einsatzverband der Bundeswehr steht fest. Auf dem Fliegerhorst Zell bei Neuburg an der Donau werden offenbar am 25. Juli vier Kampfflugzeuge bei einem Festakt in Dienst gestellt. Dazu würden hochrangige Gäste aus Militär und Politik erwartet.
Auslandseinsätze
FDP will weniger Eurofighter und Militärtransporter
Die FDP hat die Bundesregierung aufgefordert, angesichts der angespannten Haushaltslage große Rüstungsprojekte zu überdenken. Es sei an der Zeit, "endlich eine Reduzierung der Stückzahlen" beim Kampfflugzeug Eurofighter sowie beim Militärtransportflugzeug A400M vorzunehmen, sagte FDP-Wehrexpertin Elke Hoff am Freitag in Berlin. Die geplante Beschaffung von 180 Eurofightern sei angesichts der veränderten Bedrohungslage zu hoch angesetzt und auch beim A400M könnte auf den Kauf von elf Maschinen verzichtet werden.
Halbe Milliarde für Luftkampf
Kampfflugzeug "Eurofighter" erhält effektivere Bewaffnung
Die "Eurofighter" der Bundeswehr bekommen eine neue Bewaffnung. Am Montag wurde der erste Kurzstrecken-Lenkflugkörper der neu entwickelten Serie IRIS-T im mecklenburgischen Jagdgeschwader Laage übergeben, wie die Bundeswehr mitteilte. Damit verfüge das Waffensystem Eurofighter erstmals über die neueste Lenkflugkörper-Generation für den Luftkampf, berichtet die Bundeswehr. Geplant ist der Kauf von insgesamt 1250 dieser Flugabwehrraketen zu einem Gesamtpreis von mehr als einer halben Milliarde Euro.
Rüstung
Struck hält an Kauf von 180 Eurofightern fest
Verteidigungsminister Peter Struck hält an der geplanten Beschaffung von 180 Kampfjets vom Typ "Eurofighter" fest. "Es steht für mich ganz klar fest, dass man sich an Verträge halten muss", sagte Struck am Donnerstag im bayerischen Manching. Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien wollen zusammen insgesamt 620 Kampfflugzeuge bauen. Die ersten zwölf hat die Bundeswehr bereits übernommen. Die letzten soll sie bis 2015 erhalten.
Leere Kassen?
14 Milliarden Euro für Kampfflugzeug "Eurofighter" beschlossen
Der deutsch-französisch-spanische Rüstungskonzern EADS, an dem Daimler-Chrysler mit über 30 Prozent beteiligt ist, kann sich freuen. Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien haben sich einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge auf den Bau von weiteren 236 Kampfflugzeugen vom Typ "Eurofighter" verständigt. Nach einem halbjährlichen "Gerangel über Preise" könne der Vertrag für die zweite Bautranche im Umfang von rund 14 Milliarden Euro nun noch vor Jahresende unterschrieben werden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages soll offenbar bereits am kommenden Mittwoch den deutschen Anteil von rund 4,2 Milliarden Euro absegnen.
Rüstung
Eurofighter wird 2,6 Milliarden Mark teurer als geplant
Das neue Bundeswehr-Kampfflugzeug Eurofighter wird nach Informationen der "Bild"-Zeitung rund 2,6 Milliarden Mark teurer als bislang geplant. Der Grund dafür sei die Aufrüstung der 180 bestellten Maschinen mit dem elektronischen Selbstschutzsystem "EURODASS" .
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