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Was Kristina Schröder sich nicht zu denken traut

Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung

Frauenquote und die Emanzipation der Frau. Das Streben nach Freiheit und einem Leben ohne Unterdrückung dürfte so alt sein, wie die Menschheit selbst. Und dieses Streben war niemals nur reine Männersache, nicht nur Befreiungskämpfe gegen unterdrückende Herrscher, nicht nur Spartacus, Wilhelm Tell oder Robin Hood, sondern auch schon immer die Emanzipation der Frau gegen ein Patriarchat. Schaut man sich die feministische Geschichtsforschung an, entdeckt man vielfältige Beispiele für nicht patriarchalische Strukturen, die egalitäre Organisationsstrukturen entwickelt hatten (vgl. Lenz, Ilse; Luig, Ute: Frauenmacht ohne Herrschaft). Auch in der weiter gehenden geschichtlichen Entwicklung stößt man immer wieder auf Beispiele von Widerstand gegen die Herrschaft, Hierarchie und Unterdrückung jeglicher Form sowie die Entwicklung anderer Lebens- und Organisationsformen.

XXelle-Aktionen zum Internationalen Frauentag

Frauentag - HIV und Aids bei Frauen

Für viele Frauen mit positivem HIV-Testergebnis ist die Aidshilfe eine wichtige Anlaufstelle. Darauf weist die AIDS-Hilfe NRW heute, am Vortag des Internationalen Frauentags, hin. Der Anteil der Frauen an den über 17.000 Menschen mit HIV in NRW beträgt 20 Prozent. Als die heute 39jährige Alexandra S. vor fünf Jahren von ihrem positiven Testergebnis erfuhr, brach für sie eine Welt zusammen. Die Diagnose traf sie damals völlig unvorbereitet. „Ich war fassungslos und stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch“ beschreibt sie ihre damalige Situation. Von der Universitätsklinik bekam sie die Adresse der Aidshilfe in Essen. „Es war sehr wichtig für mich, ein erfahrenes Netzwerk kennenzulernen, die mir vermitteln konnten, dass eine HIV-Infektion heute gut behandelbar ist.“ Durch die Beratung gewinnt sie wieder sicheren Boden unter den Füßen, berichtet sie. Heute lebt Alexandra mit ihren drei Kindern im Ruhrgebiet. Wenn man der alleinerziehenden Mutter begegnet, sprüht sie vor Energie. Sie arbeitet in ehrenamtlichen Aidshilfe-Projekten und leitet mehrere Selbsthilfegruppen. Sie engagiert sich darüber hinaus in der landesweiten XXelle-Vernetzung und bei XXelle-Plus, einer Gruppe von HIV-positiven Aktivistinnen. „Mir ist es wichtig, anderen Frauen Mut zu machen: Dein Leben ist mit einer HIV-Infektion nicht zu Ende. Wir sind wie die anderen auch mitten im Leben.“

<<Wunderliche Welten>>

Muammar al-Gaddafi

Libyen am Ende oder am Anfang - Muammar al-Gaddafi ist am Ende Viele Stämme übernehmen jetzt die Vormachtstellung in Libyen! Wohin so etwas führen kann sieht man ja am Beispiel der Bundesländer! Bayern gegen Preußen, Nordlichter gegen Weißwurschtvernichter! Die Herkunft entscheidet, selten, viel zu selten, die Vernunft.

<<Wunderliche Welten>>

Der Club der gehorsamen Frauen

Nun drehen die islamisch geprägten Frauen in Malaysia und Indonesien total durch! Verschleierung reicht anscheinend nicht, jetzt muss noch ein Club von Frauen gegründet werden, die sich selbst ad absurdum führen. Die Drohnen werden zu Herrschern über die Bienenköniginnen!

Gleichstellung macht auch vor der Richterwahl nicht halt

NRV zu Frauen und Frauenquote im Richteramt

Christine Nordmann über die Frauenbewegung in der Richterschaft Am 8. März 2011 jährte sich zum 100. Mal der Internationale Frauentag. Seit 100 Jahren also kämpfen Frauen bereits für gleichen Lohn und gleiche berufliche Chancen. Mittlerweile ist die Gleichstellung von Frauen und Männern grundgesetzlich verbürgt und der Staat ausdrücklich verpflichtet, ihre Durchsetzung zu fördern. Am 17. März 2011 wählt der Richterwahlausschuss 18 neue Richterinnen und Richter zu den Bundesgerichten. Darunter befinden sich ganze drei Frauen. "Während die Bundesregierung vollmundig eine bessere Beteiligung von Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft anmahnt, scheint entsprechendes für die Justiz nicht zu gelten. Anlass genug, die Bundesjustizministerin und die Mitglieder des Richterwahlausschusses in einem Offenen Brief noch einmal daran zu erinnern, dass das Gleichstellungsgebot auch vor der Richterwahl nicht haltmacht," so Christine Nordmann, Sprecherin der Neuen Richtervereinigung.

"Sachlich gerechtfertigt"

Frauen über 40 Jahre müssen künstliche Befruchtung selbst bezahlen

Krankenkassen müssen bei Frauen über 40 Jahre nicht für eine künstliche Befruchtung zahlen. Diese seit 2004 geltende Regelung wurde am Dienstag (3. März) vom Bundessozialgericht (BSG) bestätigt. Die Kasseler Richter sahen keinen Verstoß gegen das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes. "Die Ungleichbehandlung ist sachlich gerechtfertigt", sagte BSG-Präsident Peter Masuch.

Durchschnittlich 23 Prozent weniger

Lohngefälle zwischen Männern und Frauen bleibt hoch

Der Lohnunterschied zwischen Männer und Frauen bleibt trotz politischer Förderprogramme anhaltend hoch. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag (14. November) in Wiesbaden mitteilte, verdienten Frauen im Jahr 2007 durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. In Branchen, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind, fällt wie in den unternehmensnahen Dienstleistungen der Abstand mit bis zu 30 Prozent noch deutlicher aus.

"Produktivitätssteigerungen"

Frauen verdienen in Deutschland offenbar 22 Prozent weniger als Männer

Frauen in Deutschland werden nach Angaben der EU-Kommission deutlich schlechter bezahlt als Männer. "In Deutschland liegt der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen um rund 22 Prozent unter dem der Männer. Damit gehört Deutschland zu den Staaten mit der größten Ungleichheit bei der Bezahlung von Männern und Frauen", sagte EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla der Tageszeitung "Die Welt". Nur in Estland, Zypern und in der Slowakei seien die Unterschiede noch größer oder ebenso groß. Im Durchschnitt verdienten Frauen in der EU 15 Prozent weniger als Männer. Spidla verwies darauf, dass das Lohngefälle umso niedriger ist, je geringer die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt sei. Der EU-Kommissar verlangte eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

"Sogar Schulgeld bezahlen"

Katholische Jugend fordert bessere Bezahlung von Frauen

"Typische Frauenberufe müssen besser bezahlt werden." Dies wurde auf der Bundesfrauenkonferenz des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am 10. Mai in Altenberg gefordert. Die Vertreterinnenversammlung der katholischen Jugendverbände in Deutschland appellierte in ihrem Beschluss auch an Verantwortliche in Wirtschaft und Politik, für eine Arbeitswelt frei von Diskriminierung einzutreten. Noch immer seien typische Frauenberufe schlechter bezahlt als Männerberufe.

12 Prozent in Abschiebehaft

5 Prozent aller 76.600 Gefangenen in Deutschland sind Frauen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind Frauen in den deutschen Justizvollzugsanstalten die große Ausnahme. Zwar habe in den vergangenen Jahren der Frauenanteil an allen Gefangenen in Deutschland leicht zugenommen, er sei jedoch nach wie vor sehr gering. Am 30. November 2006 waren den Angaben zufolge knapp 4.100 der insgesamt 76.600 Gefangenen weiblich. Der Frauenanteil habe somit bei 5,3 Prozent gelegen. Im Jahr 1993, für das erstmals gesamtdeutsche Zahlen vorlagen, habe der Anteil der Frauen an allen Inhaftierten bei 4,1 Prozent gelegen, 2000 bei 4,4 Prozent.

Äthiopien

Care sieht "Erfolge im Kampf gegen Zwangsbeschneidung von Frauen"

Der Hauptgeschäftsführer von CARE International Deutschland, Wolfgang Jamann, forderte zum Tag gegen Mädchen-Beschneidung am Montag ein Ende dieser Praxis. "Die medizinischen und psychologischen Folgen der Beschneidung von Frauen und Mädchen sind fatal. Die Praxis darf nicht durch Tradition gerechtfertigt werden", sagte Jamann. Dass jahrtausende alte Riten durchbrochen werden können, beweise ein Projekt der Entwicklungshilfeorganisation: Das Nomadenvolk der Afar in Äthiopien rücke mehr und mehr von der Beschneidung ab, nachdem mit Hilfe der Stammesältesten Aufklärungsarbeit geleistet worden sei.

Studie warnt vor Kombilohn

Fast sieben Millionen Menschen in Deutschland arbeiten für Niedriglohn

Niedriglöhne müssen in Deutschland nicht erst noch mit Hilfe eines Kombilohns eingeführt werden: Nach aktuellen Untersuchungen des Instituts Arbeit und Technik arbeitete im Jahr 2004 mehr als ein Fünftel der Beschäftigten in Deutschland für Stundenlöhne unterhalb der Niedriglohnschwelle. Die aktuelle Debatte suggeriere, dass Deutschland bei Niedriglöhnen einen Nachholbedarf habe, so das landeseigene Institut. Tatsächlich aber habe Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland auch ohne "staatliche Unterstützung" in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Etwa jeder zehnte Beschäftigte arbeite gar für sogenannte Armutslöhne. Das Forschungsinstitut warnte davor, Kombilöhne ohne zusätzliche Festlegung eines gesetzlichen Mindestlohnes einzuführen. Eine Lohn-Subvention ohne Begrenzung sei "ein Fass ohne Boden". Zudem müssten auch Millionen bereits bestehender Arbeitsverhältnisse subventioniert werden.

"Kluft zwischen Geschlechtern"

Frauen sollen höheres Bildungsniveau haben, aber weniger verdienen

Dem soeben erschienenen "FrauenDatenReport 2005" zufolge sind die Lebens- und Berufschancen von Frauen und Männern nach wie vor ungleich verteilt, wenn auch anders als noch vor fünf bis zehn Jahren. Nach dem Bericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung haben junge Frauen mittlerweile ein höheres schulisches Bildungsniveau als junge Männer. Doch bei den Einkommen habe sich die traditionelle Kluft zwischen den Geschlechtern in letzter Zeit trotzdem nicht weiter geschlossen. Innerhalb der EU sei die Lohnkluft nur in Estland und der Slowakei noch größer als in Deutschland. Beim zeitlichen Umfang der Erwerbstätigkeit sei die Differenz sogar wieder gewachsen.

Geschlechterungleichheit

Höhere Schulbildung, aber weniger Lohn für lateinamerikanische Frauen

Auf einer Regionalkonferenz über die Situation der Frauen in Lateinamerika und der Karibik im argentinischen Mar de Plata ziehen Ökonominnen in diesen Tagen Bilanz über Fortschritte bei der Gleichberechtigung. Während in der allgemeinen Schulbildung keine Ungleichheit vorherrsche, sei bei der Bezahlung im Arbeitsleben festzustellen, dass Frauen bis zu 40 Prozent weniger als Männer verdienten. Zudem seien Frauen häufiger mit Armut konfrontiert und würden in den Parlamenten weniger repräsentiert.

amnesty international berichtet

Gewalt gegen Frauen durchzieht afghanische Gesellschaft

Die Gewalt gegen Frauen und Mädchen durchdringt laut Amnesty International (ai) noch immer die ganze afghanische Gesellschaft. Dies schrieb die Menschenrechtsorganisation am Montag anlässlich der der Vorstellung ihres neuen Afghanistan-Berichts. ai kam zu der Einschätzung, dass "Tradition, Ehrbegriffe, Polizei, Justiz und die Gewaltbereitschaft der Familienmitglieder" eine "alltägliche, brutale, oft tödliche" Bedrohung für die Frauen Afghanistans darstellten. Laut der Afghanistan-Expertin von ai bedarf es konkreter Schutzmaßnahmen, wie der Einrichtung spezieller Polizei- und Ermittlungseinheiten im ganzen Land. Außerdem müssten verstärkt Polizistinnen rekrutiert und ausgebildet werden. Hier sei besonders die deutsche Regierung gefordert, sich verstärkt zu engagieren.

Tabuthema

Genitalverstümmelung auch in Deutschland großes Problem

Die Genitalverstümmelung von Frauen ist immer noch ein Tabuthema. Eine am Donnerstag in Berlin von Unicef, der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes und dem Berufsverband der Frauenärzte vorgestellte Studie belegt, wie sehr die hierzulande strafrechtlich als schwere Körperverletzung geltende Praxis ignoriert wird. Die Geschäftsführerin von Terres des Femmes, Christa Stolle, schätzte, dass in Deutschland rund 29.000 Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht seien. Die Organisationen forderten unter anderem bessere Informations- und Bildungsangebote für Ärzte und Hebammen. Fast 90 Prozent der insgesamt 493 Ärzte, die den Fragebogen beantworteten, zeigten sich an Fortbildung interessiert.

Stolze "Quotenfrau"

Ministerinnen kämpfen für mehr Frauenpräsenz in Chefetagen

Wenn Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) mit ihrer Tochter über Karriere redet, muss sie sich als "Quotenfrau" belächeln lassen. "Ihre Generation hat für die Quote kein Verständnis mehr, aber ich wäre ohne Quotierung in der SPD nicht da, wo ich heute bin. Ich wäre noch nicht mal im Bundestag", sagte die Ministerin am Dienstag bei einer Frauen-Netzwerkveranstaltung anlässlich des Weltfrauentags in Berlin.

"Frauen eine Zukunft geben"

Höchster deutscher Frauenpreis geht an Soziologin Johanna Kootz

Der Soziologin Johanna Kootz wurde am Mittwoch der höchste deutsche Frauenpreis verliehen. Mit dem Brentano-Preis der Freien Universität Berlin (FU) wird das Lebenswerk der engagierten Wissenschaftlerin gewürdigt. Kootz hatte in den 1970er Jahren den Grundstein für die Frauenforschung und -förderung an der FU gelegt. "Wie fördert man eigentlich Frauen?", war und ist die zentrale Fragestellung von Kootz. Die Antworten von ihr lauten: "Frauen eine Geschichte geben" - daher der Aufbau einer Frauenbibliothek. "Frauen eine Gegenwart schaffen" - daher die Schaffung eines unterstützenden Netzes und die Verankerung der Frauenförderung in der Hochschulgesetzgebung. "Frauen eine Zukunft gestalten". Diesem Ziel dient die Förderung von Wissenschaftlerinnen und Studentinnen.

Frauen- und Umweltorganisationen ziehen Bilanz

Ziele der Weltfrauenkonferenz in der Politik kaum vertreten

Knapp zehn Jahre nach der Weltfrauenkonferenz von Peking haben die Vorbereitungen für die Nachfolgekonferenz im kommenden Jahr begonnen. Vorige Woche tagte die erste europäische Vorbereitungskonferenz in Genf. Auch zahlreiche Frauenorganisationen in Deutschland ziehen derzeit über die Verwirklichung gesteckter Ziele Bilanz. Acht Frauen- und Umweltorganisationen fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme die Bundesregierung auf, weitere Schritte zur Umsetzung der Pekinger Aktionsplattform zu unternehmen.

Geißler rügt Diskriminierung von Frauen bei der Olympiade

Doppelmoral beim IOC

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler kritisiert die Diskriminierung von Frauen bei der Olympiade und wirft dem Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Doppelmoral vor. Bei den Spielen in Athen seien Länder zugelassen worden, in denen Frauen überhaupt keinen oder nur begrenzt Sport treiben dürften, darunter Dschibuti, Eritrea, Sudan, Tschad, Iran, Jemen, Katar, Kuweit, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, sagte Geißler dem Kölner "Express" (Montagausgabe). In der Olympischen Charta heiße es aber in Kapitel 1, "alle Formen der Diskriminierung mit Bezug auf ein Land oder eine Person, sei es aus Gründen von Rasse, Religion, Politik, Geschlecht oder aus sonstigen Motiven sind mit der olympischen Bewegung unvereinbar".