welthungerhilfe
Mangel an finanzieller Unterstützung
Heuschreckenplage nimmt dramatische Ausmaße an
Die Heuschreckeninvasion in den westafrikanischen Sahelländern nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Alleine in Mali hat sich die Zahl der Heuschreckenschwärme binnen einer Woche von 55 auf 70 auf einer Fläche von 950.000 Hektar erhöht. Ein Schwarm besteht aus rund 100 Millionen Heuschrecken, jede verzehrt täglich ihr eigenes Gewicht. Die Insektenplage hat sich bereits von der westafrikanischen Küste im Senegal bis nach Nigeria und in den Tschad ausgebreitet, in Kürze könnte sie auch die sudanesische Krisenregion Darfur erreichen. Die Deutsche Welthungerhilfe appelliert an die Bundesregierung, zusätzliche Mittel für die sich abzeichnende Nahrungskrise im Sahel bereit zu stellen.
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