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unabhängige Autoren mit eigener Meinung

indien

Weine aus Mumbai

Das Weinanbaugebiet Indien

Indien gehört sicher nicht zu den Regionen, in denen man Weinbau vermuten würde, doch das bisher einzige und größte Anbaugebiet des Landes rund um Mumbai, baut verschiedene Rebsorten an. Der Großteil wird zwar noch in Form von Tafeltrauben vermarktet, allerdings fließt ein kleiner Teil der Lese bereits in den Ausbau sehr exklusiver Schaumweine. Ein besonderer Vorteil der Weinanbaugebiete in Indien besteht im Klima. Denn aufgrund dieses Klimas tragen die Reben sogar zwei Mal im Jahr, die Ausbeute ist also besonders groß. Vorwiegend sind es Weißweine, die in Indien hergestellt werden, und sie verfügen über einen vergleichsweise hohen Alkoholgehalt. Typisch ist das kräftige Aroma, aber auch ein vollmundiger Geschmack. Neben den Weißweinen und den bereits erwähnten Schaumweinen weerden exzellente Rot- und Roséweine ausgebaut, wie etwa der Sula, ein sehr vollmundiger und gehaltvoller Roter.

Stefan Frischauf aus Indien

Indien: Der Yamuna - Klagelied auf einen Fluss

Über 1500 crore (etwa 300 Mio. US D) verbraten und nicht ein klarer Tropfen zu sehen. ATUL CHAURASIA vom indischen Nachrichtenmagazin TEHELKA (1) reist 600 km entlang des Yamuna und findet den Fluss an jeder Kehre sterbend vor. In Mathura liegen unzählige Gesänge in der Luft über Lord Krishnas Beziehungen mit seinen Gefährtinnen und dem Yamuna. Ein Blick auf den Fluss heute lässt Zweifel aufkommen, ob da noch irgendetwas übrig ist von ihm und von diesen Liedern. Stattdessen ist es der Masani Nullah – der Hauptdrain, der bald 50 % der Abwässer der Stadt entlässt, der sofort ins Auge fällt.

Stefan Frischauf aus Bangladesch

Bangladesch und der Subkontinent – 
geht die Destabilisierung weiter?

Destabilisierung in BangladeschBangladesch hat eine Geschichte der politischen Gewalt. Die südasiatische Nation hat zwei getötete Präsidenten und 19 gescheiterte Putschversuche hinter sich seit ihrer Unabhängigkeit von Pakistan 1971“ – so steht es am Ende eines Artikels zur derzeitigen instabilen Situation des Landes im „Hindu“, der drittgrößten englischsprachigen Tageszeitung in Indien geschrieben. (1)
Es klingt da, als wäre „Ost-Bengalen“ – zwischen 1947 und 1971 „Ost-Pakistan“ nie ein Teil des Subkontinents – des Mogulreiches oder Britisch-Indiens gewesen. Das überwiegend muslimische Land wird geradezu als Fremdkörper betrachtet. Was geschieht derzeit in Bangladesch und veranlasst den indischen - hinduistischen Kommentator da zu diesen Worten der deutlichen Abgrenzung – scheinbar ignorierend, dass auch indische Geschichte von 1947 bis heute alles andere als gewaltfrei ist?

Wildereikrise bedroht indische Nashorn-Populationen

WWF: Gier nach Nashorn erreicht Indien

Umweltschützer haben im Manas Nationalpark in der indischen Provinz Assam die verstümmelten Überreste einer ausgewachsenen Nashornkuh entdeckt. Neben dem Horn waren dem Leichnam auch die Hufen gewaltsam entfernt worden. Nach Angaben des WWF hinterlässt das Nashorn ein 15 Tage altes Jungtier, das ohne seine Mutter nur geringe Überlebenschancen hat.

Gudrun Kopp beendet ihre Reise nach Indien:

Indien ist Zukunftsmarkt für deutsche Umwelt- und Energietechnologie

Bangalore/Berlin – Zum Abschluss ihrer fünftägigen Indienreise zu den Themen "Abfall" und "Sanitär" hat die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp in Bangalore die Recyclinganlage für Elektromüll "E-Parisaraa" besucht. Dabei handelt es sich um die erste zertifizierte Anlage ihrer Art in Indien. Sie wurde unter maßgeblicher Mitwirkung des deutsch-indischen Umweltprogramms konzipiert und errichtet. E-Parisaraa dient der Demontage von Altgeräten wie Computern, Bildschirmen, Druckergeräten und der Trennung der verarbeiteten Materialien, dem Recycling der verschiedenen Materialkomponenten (Kabel, Drähte u.ä.), der Wiedergewinnung von Rohstoffen und dem Recycling von Glühlampen und Batterien.

Aktuelle Bestandszahlen: Rund 1.700 Tiger auf dem Subkontinent. / WWF lobt Schutzbemühungen.

Mehr Tiger in Indien

Nach einer aktuellen Bestandsschätzung hat sich die Zahl der Tiger in Indien seit 2007 um etwa 300 Tiere auf insgesamt rund 1.700 erhöht. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete die am Montag veröffentlichten Daten als äußerst ermutigend und lobte die Schutzbemühungen. "Indien erntet heute den Erfolg jahrelanger Arbeit", freut sich Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. "Der Zuwachs zeigt, dass es auch in einem aufstrebenden und dicht besiedelten Schwellenland möglich ist, Naturreservate für große Beutegreifer wie den Tiger zu bewahren." Das Schutzgebietmanagement durch die Behörden habe sich deutlich verbessert und die einzelnen Tiger-Regionen seien mit Wildtierkorridoren verbunden worden, um einen Austausch der bisher voneinander isolierten Inselpopulationen zu gewehrleisten, so der WWF-Experte.

IRENA

Indien tritt Weltagentur für Erneuerbare Energien bei

Als 76. Staat ist nun auch Indien der am 26. Januar in Bonn gegründeten Weltorganisation International Renewable Energy Agency (IRENA) beigetreten. Damit vertritt und unterstützt die Organisation weltweit Staaten mit insgesamt mehr als zweieinhalb Milliarden Menschen. "Dies ist ein überragender, von niemandem vorhergesehener Erfolg", sagte der Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (Eurosolar), Hermann Scheer, am Donnerstag (5. Februar) in Berlin. "Eines nicht allzu fernen Tages, wenn die fossilen und atomaren Energien verbraucht und vollständig abgelöst sind, werden alle Menschen auf dieser Erde die Erneuerbaren Energien nutzen. Es ist damit zu rechnen, dass bis zur ersten Zusammenkunft aller IRENA-Mitgliedsstaaten im Juni in Ägypten etliche weitere Regierungen beitreten", so Scheer.

Münchener unter den Todesopfern

Mehr als 100 Tote bei Anschlägen in Bombay

Unter den nach offiziellen Angaben mehr als 100 Toten der Terroranschläge im indischen Bombay ist auch ein Deutscher. Dabei handelt es sich um einen Münchner Medienunternehmer, der sich auf der Flucht tödlich verletzte. Mehrere Bundesbürger wurden nach Angaben des Auswärtigen Amtes verletzt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) verurteilten die Anschläge am Donnerstag scharf. Das Außenministerium riet derweil von Reisen nach Bombay sowie nach Kaschmir, Jammu und in den Distrikt Kandhamal ab.

Wind, Photovoltaik, Biomasse & Wasser

Indien will 250.000 Dörfer mit erneuerbarer Energie versorgen

Nach Angaben des deutschen Umweltministeriums hat sich Indien, der sechstgrößten Energiekonsument der Erde, ehrgeizige Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt. "Mittlerweile weltweit die Nummer Vier im Ausbau der Windenergie", setze Indien sowohl im industriellen Bereich als auch in abgelegenen Regionen auf eine "dezentrale Energieversorgung" auf Basis von Wind, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft. Indien plane in den kommenden Jahren über 250.000 Dörfer mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Schwerpunkt Indien

Terre des hommes zieht Bilanz über Wiederaufbau-Arbeiten nach "Tsunami"

Ein Jahr nach der Tsunami-Katastrophe in Asien, der am 26. Dezember 2004 rund 260.000 Menschen zum Opfer fielen, zog das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk Terre des hommes am Montag eine Zwischenbilanz seines Wiederaufbaus. "Wir haben 12,6 Millionen Euro Spenden für Nothilfe- und Wiederaufbauprogramme erhalten", sagte Pressesprecher Wolf-Christian Ramm. Rund 8,5 Millionen seien seither für Maßnahmen bewilligt worden, die derzeit liefen oder bereits abgeschlossen seien. Davon seien fünf Millionen in Indien eingesetzt worden, weitere drei Millionen in der indonesischen Provinz Aceh und knapp eine halbe Million in Thailand.

Wiederaufbau im Tsunami-Gebiet

Welhungerhilfe beklagt Preistreiberei auf Kosten der Tsunami-Opfer

Die Regierung des indischen Bundesstaats Tamil Nadu setzt die Preise für Häuserbau in den Tsunami-zerstörten Küstengebieten ohne Erklärung zu hoch an. Dies erklärt die Deutsche Welthungerhilfe am Donnerstag. Bisher seien Hilfsorganisationen in ihren Planungen von 1.000 bis 1.500 Euro für den Wiederaufbau eines Hauses ausgegangen. Nun habe die indische Regierung die Standards ohne sachliche Begründung so erhöht, dass sich die Kosten mit 2.700 Euro nahezu verdoppelt hätten.

Indien

Drei Jahre nach Massaker an Moslems sind Tausende Täter weiter frei

Fast drei Jahre nach den blutigen Ausschreitungen im westindischen Gujarat sind die Verantwortlichen noch immer auf freiem Fuß. Mehr als 2000 Menschen fielen der Gewalt am 27. Februar 2002 und an den folgenden Tagen zum Opfer. Insbesondere muslimische Frauen waren Ziel der Übergriffe. Mehrere hundert Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt, schwer verstümmelt und, teilweise lebend, verbrannt. In einem am Freitag veröffentlichten Bericht wirft Amnesty International (ai) der von der Hindu-nationalistischen BJP-Partei geführten Regierung von Gujarat und der damaligen indischen Bundesregierung vor, die Ausschreitungen zum Teil bewusst provoziert zu haben.

"Biopiraterie"

Monsanto-Patent auf indischen Weizen widerrufen

Das Europäische Patentamt (EPA) hat ein an die Saatgut-Firma Monsanto vergebenes Patent auf eine Weizensorte widerrufen. Monsanto hatte traditionelle indische Weizensorten zu "Nap Hal" gekreuzt. Umweltschützer und Bauernverbände hatten Einspruch gegen das Patent eingelegt, weil es sich um keine Erfingung handele. Die Umweltorganisation Greenpeace bezeichnete das Vorgehen von Monsanto als "Biopiraterie" und nannte den Widerruf des Patentes einen "wichtigen Erfolg für die Landwirte in Indien".

Giftige Kleider

Bayer vergiftet Landarbeiter

Die TV-Journalistin Inge Altemeier hat in Indien skandalöse Fakten über die Praktiken des Chemiemultis Bayer ans Tageslicht befördert. Durch die Pestizide von Bayer werden ihren Recherchen zufolge im südindischen Baumwollgürtel Tausende Landarbeiter vergiftet. Laut Altemeier kommt es täglich zu Todesfällen. Monocrotophos heißt eines der Mittel, es wird von Bayer hergestellt und ist in Europa längst verboten. Die Landarbeiter werden nicht über die Risiken des Gifteinsatzes aufgeklärt. Die verwendeten Pestizide sind zum Teil Nervengifte, die früher als Chemiewaffen im Krieg eingesetzt wurden. Die Sprüher baden regelrecht in den Pestiziden und können sich auf Grund der Wasserknappheit nicht einmal richtig waschen. Auf der Intensivstation der größten Klinik in Warangal in Südindien kommen Baumwollbauern mit akuten Vergiftungen ins Krankenhaus. Allein im Krankenhaus in Warangal müssen demnach monatlich bis zu eintausend Fälle behandelt werden.

Akkreditierung

Offensive für den Ökolandbau in Indien kann beginnen

Seit Frühjahr 2004 ist der gemeinnützige Ökologische Landbauverband Naturland von der Agricultural and Processed Food Products Export Development Authority (APEDA) in Indien akkreditiert. Zusammen mit dem 2001 in Indien eröffneten Naturland Büro bietet der Verband, der rund 36.000 Ökobauern in aller Welt betreut, seinen Mitgliedern und Partnern in Indien ein komplettes Dienstleistungspaket. Die APEDA Akkreditierung ist die Voraussetzung für Naturland Mitglieder in Indien um Öko-Produkte exportieren zu können. Wichtig für Naturland Partner ist dies besonders für Öko-Tee, Öko-Kaffee und Öko-Gewürze.

Verstoß gegen geltendes Recht

Einspruch gegen Monsanto-Patent auf indischen Weizen

Die Umweltorganisation Greenpeace hat am Dienstag Einspruch gegen ein weitreichendes Patent auf indischen Weizen des Saatgutkonzerns Monsanto erhoben. Das Patent bezieht sich auf natürliche genetische Anlagen, die auch in einem von indischen Bauern herkömmlich gezüchteten Weizen vorkommen. Das Europäische Patentamt (EPA) in München hatte das Patent (EP 445929) auf den Weizen im Mai 2003 erteilt. Die Umweltschützer befürchten, dass die Weiterzüchtung des besonders für Backwaren geeigneten Weizens durch den Konzern blockiert werden kann. Greenpeace wirft sowohl dem EPA als auch Monsanto vor, sich wissentlich über gesetzliche Grundlagen hinweggesetzt zu haben. Die indische Bauernorganisation Bharat Krishak Samaj (BKS) befürchtet eine Gefährdung der Ernährungssicherheit der Bevölkerung.

Globalisierung von Unten

Insider-Berichte vom Weltsozialforum in Bombay im Netz

Die globalisierungskritische Bewegung trifft sich vom 16. bis zum 21. Januar 2004 auf dem Weltsozialforum in Bombay (Indien). In verschiedenen Veranstaltungen setzen sich die Teilnehmenden mit Themen aus allen Bereichen der Gesellschaft auseinander, die durch die Globalisierung betroffen sind. In einem Online-Tagebuch liefert Andreas Lathan, vom Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) vom 17. Januar an, einen spannenden und informativen Blick hinter die Kulissen.

16. bis 21. Januar

Viertes Weltsozialforum in Bombay

Die globalisierungskritische Organisation Attac erwartet mehr als 75.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden vom 16. bis 21. Januar zum vierten Weltsozialforum. Die Vernanstaltung findet erstmals im indischen Mumbai (Bombay) statt. In mehr als 1000 Veranstaltungen werden Menschen aus rund 130 Ländern über Themen wie Globalisierung und Welthandel, Rassismus und Krieg, Landwirtschaft und die Rechte der Frauen diskutieren und alternative Konzepte entwickeln. Als Schwerpunkt setzt Attac Deutschland beim WSF auf die internationale Zusammenarbeit zu Themen wie Steuerflucht, Kapitalverkehr und Schuldenkrise zu verstärken.

Welternährungstag

Ökologischer Landbau gegen den Hunger in Südindien

Ökologischer Landbau hilft, den Hunger in der Welt zu lindern. Beleg für diese These sind viele Erfolgsprojekte, die Naturland - international tätiger Ökologischer Landbauverband mit 36.000 Mitgliedern weltweit - seit Jahren betreut. Aus Anlass des Welternährungstags am 16. Oktober 2003 stellt Naturland ein ganz besonderes Projekt vor: Im südindischen Kerala bauen 1.000 indische Bauern ihre eigene Teefabrik. Der Termin für die Eröffnung steht bereits fest - aber es werden dringend noch Spenden gebraucht, um das Projekt zu sichern.

Regionale Produkte verdrängt

US-Konzerne beeinflussen Behörden in Indien

Monsanto und andere US-amerikanische Konzerne sollen massiv indische Regierungskreise und wissenschaftliche Fachbehörden des Landes beeinflusst haben, um ihre Produkte auf den indischen Markt zu bringen. Dies behauptet der Wissenschaftler Dr. Pushpa Bhargava in einem Artikel vom 23. August in der indischen Zeitung "Economic and Political Weekly" nach Berichten des Deutscher Naturschutzrings (DNR). Bhargava sei einer der führenden Wissenschaftler in der indischen Biotechbranche und werde deshalb als glaubwürdig angesehen.