Viele Kindergartenkinder tragen zu kleine Schuhe

Knochen- und Haltungsschäden drohen

In Deutschland tragen etwa 50 Prozent der Kindergartenkinder zu kleine Schuhe. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Fußmessaktion eines Schuhfilialisten. Für die Untersuchung hatte das Unternehmen die Füße von insgesamt 6000 Kindern in 55 Städten vermessen. Der Rat des Unternehmens: Eltern sollten die Schuhgröße der Kinder alle drei Monate überprüfen lassen, um Knochen- und Haltungsschäden zu vermeiden.

Im September soll die Aktion mit Hilfe der Abteilung für Biomechanik der Universität Tübingen auch auf Grundschulen ausgedehnt werden. Mittels elektronischer Scannergeräte wird dabei eine dreidimensionale Ansicht des Fußes angefertigt, der neben Fußlänge auch die Analyse von Fußbreite und der gesamten Fußform ermöglicht.