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Fast 284.000 Teilnehmer bei Nichtraucher-Wettbewerb

"Be smart - don´t start"

Beinahe 11.000 Schulklassen mit rund 284.000 Schülerinnen und Schülern im Alter von elf bis vierzehn Jahren haben im Schuljahr 2004/2005 an dem Nichtraucher-Wettbewerb "Be Smart - Don't Start!" teilgenommen. Das teilte die Veranstalterin des Wettbewerbes, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA, am Dienstag mit. Ziel der Initiative sei es, den Einstieg in das Rauchen bei Jugendlichen zu verzögern oder ganz zu verhindern. Denn Jugendliche würden kaum noch mit dem Rauchen beginnen, wenn sie das 18. Lebensjahr erreicht hätten. Das besondere Interesse der BZgA habe den fast 2.000 Schulklassen gegolten, die in diesem Jahr zum wiederholten Male teilgenommen hatten.

Die Direktorin der BZgA Elisabeth Pott sagte, eine wiederholte Teilnahme sei sinnvoll. "Durch die Teilnahme am Wettbewerb in mehreren aufeinander folgenden Jahren wird der Einstieg in das Rauchen verzögert und Jugendliche angeregt, sich noch intensiver mit dem Thema Nichtrauchen und Gesundheitsförderung auseinander zu setzen."

Laut BZgA zeigen die in den letzten Jahren in Deutschland durchgeführten Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens bei Jugendlichen erste Erfolge. Dies bestätigten auch die Ergebnisse einer aktuellen, bundesweiten Repräsentativerhebung der BZgA zum Raucherverhalten Jugendlicher. Nach einem Anstieg beim Rauchen in den neunziger Jahren sei seit 2001 ein deutlicher Rückgang im Zigarettenkonsum Jugendlicher zu verzeichnen. So sei die Raucherquote bei den 12- bis 17-Jährigen von 28 Prozent im Jahre 2001 auf 20 Prozent im Jahr 2005 gesunken. Das sei ein Rückgang der Raucherquote um fast 30 Prozent, betonte die BZgA. Der Anteil von Nie-Rauchern bei den 12- bis 15-Jährigen sei von 48 Prozent im Jahr 2001 auf 62 Prozent im Jahr 2005 gestiegen.

Die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs erfolge über das Institut für Therapieforschung (IFT) Nord in Kiel. Der Startschuss für den nächsten Wettbewerb "Be Smart - Don't Start" im Schuljahr 2005/2006 ist der 14. November 2006.

Am 28-06-2005

Nikotinabhängigkeit

Die Bundesregierung unterstützt die bundesweite Kampagne "Rauchfrei", mit der Raucherinnen und Raucher in Deutschland motiviert werden sollen, im Mai 2006 mindestens vier Wochen lang nicht zu rauchen. Ziel sei der Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit. "Man muss nicht nur auf etwas verzichten, man kann auch etwas gewinnen. Jeder Einzelne gewinnt vor allem mehr an Gesundheit", sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. In den vergangenen Jahren hätten insgesamt 250.000 Raucherinnen und Raucher an den Rauchfrei-Aktionen teilgenommen. Etwa einem Viertel sei es gelungen, vollständig aufzuhören.

Den Angaben zufolge gibt es in Deutschland rund 17 Millionen Raucher. Ein wichtiges Gesundheitsziel der Bundesregierung sei es, die Raucherquote bundesweit zu senken. Die Ergebnisse der Kampagne der vergangenen Jahren zeigten, dass durch Aufklärungsarbeit dauerhafte Verhaltensänderungen angestoßen werden könnten.

Bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sei der Anteil der Raucherinnen und Raucher von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 20 Prozent im 2005 gesunken. Auch diesmal sollten gezielt Jugendliche angesprochen werden.

Die größte Rauchstopp-Aktion Deutschlands haben den Angaben zufolge das Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BgA) angestoßen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BgA) bietet auf ihrer Internetseite weitere Hilfe an. Interessenten können an einem "Online-Ausstiegsprogramm" teilnehmen und ein "Start-Paket" oder praktische Tipps und Informationen zum Rauchverzicht bekommen. Diese Angebote sollen die Aktion "Rauchfrei 2006" ergänzen.

Selbstverpflichtung: Weniger Passivrauchen im Restaurant

Auf Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes sollen Nichtraucherinnen und Nichtraucher seit dem 1. März mehr rauchfreie Sitzplätze in Speiselokalen vorfinden. In mindestens 30 Prozent aller Speisebetriebe soll mindestens 30 Prozent des Platzangebotes rauchfrei bleiben. Stufenweise soll der Anteil an rauchfreien Plätzen bis zum 1. März 2008 in 90 Prozent aller Gaststätten auf mindestens die Hälfte des Platzangebots steigen, verspricht der Verband.

Am 02-03-2006

Werbe- und Sponsorenverbot

Die EU-Kommission wirft der Bundesregierung Versäumnisse im "Kampf" gegen Tabakkonsum vor und droht mit rechtlichen Schritten. Deutschland lasse sich mehr Zeit als andere Länder, um rauchfreie Zonen zu schaffen, sagte der Brüsseler Gesundheitskommissar Markos Kyprianou der "Berliner Zeitung". Er forderte Berlin auf, endlich das europäische Werbe- und Sponsorenverbot für Tabak in nationales Recht umzusetzen. Deutschland habe die dafür gesetzte Frist Anfang April verstreichen lassen. "Ich bin entschlossen, den Fall unverzüglich vor den (Europäischen) Gerichtshof zu bringen", sagte Kyprianou. Deutschland und Luxemburg sind nach Angaben des EU-Kommissars die einzigen EU-Staaten, die das Tabakwerbeverbot noch nicht gesetzlich geregelt haben.

Die Tabakwerbung ermutige vor allem Kinder und Jugendliche, mit dem Rauchen anzufangen. In Deutschland sei aber der Nichtraucherschutz populär, betonte Kyprianou. Er hoffe, dass die deutsche Regierung das berücksichtige und rasch wirksame Maßnahmen ergreife, um Rauchen an allen Arbeitsplätzen und in allen frei zugänglichen Räumen zu untersagen.

Als Vorbild nannte er Irland, wo das öffentliche Rauchen - auch in allen Kneipen und Bars - seit zwei Jahren verboten ist.

An den Folgen des Tabakkonsums sterben in der EU nach Angaben der EU-Kommission 650.000 Menschen jährlich. "Weil das Kosten von bis zu 100 Milliarden Euro verursacht, ist Nichtraucherschutz auch eine gute Investition", meint der Gesundheitskommissar.

Für Seehofer ein "besonderes Anliegen"

Eine Sprecherin des deutschen Verbraucherschutzministeriums versicherte am Mittwoch in Berlin, dass der Nichtraucherschutz ein "besonderes Anliegen" von Ressortchef Horst Seehofer (CSU) sei.

Die Bundesregierung warte aber das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur 2003 eingereichten Klage Deutschlands gegen die Brüsseler Vorgaben zum Tabak-Werbeverbot ab. Dabei gehe es darum, dass Deutschland nicht von der EU vorgeschrieben haben wolle, welche Werbung gedruckt und gesendet werden dürfe.

Am 12-04-2006

Gemeinsame Zielvereinbarung

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) übt scharfe Kritik an dem von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer geforderten Rauchverbot in Restaurants. Die Bundesregierung solle sich an gemeinsame Zielvereinbarungen halten, bevor sie eine gesetzliche Regelung anstrebe, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartgesam Donnerstag in Berlin. "Die Betriebe müssen sich auf die Vereinbarung verlassen können."

Der Verband hatte in der Vereinbarung zugesagt, dass bis 2008 neun von zehn Speisebetrieben mindestens die Hälfte ihrer Plätze als Nichtrauchertische zur Verfügung stellen werden. Mit dem Instrument der Selbstverpflichtung könne gezeigt werden, dass es "nicht in jedem Fall" ein Gesetz brauche, so Hartges.

Seehofer hatte sich am Donnerstag erstmals für ein Rauchverbot in Restaurants ausgesprochen. "Kein Restaurant geht von einem Rauchverbot kaputt, schauen Sie nur nach Italien", sagte er der "Mittelbayerischen Zeitung". Mit "Freiwilligkeit und Eigenverantwortung" sei in den vergangenen Jahren in Deutschland kein "wirklicher Durchbruch" erzielt worden. Es gehe um den Schutz der Nichtraucher in öffentlichen Räumen, betonte Seehofer. Seehofers Sprecherin Ulrike Hinrichs sagte, im Herbst solle ein entsprechendes Verbot im Bundestag diskutiert werden.

Am 03-08-2006

"Kann tödlich sein"

Angesichts des drohenden Aus für ein bundesweites Rauchverbot wirft Grünen-Fraktionschefin Renate Künast der Bundesregierung eine "Totalunterwerfung unter die Tabaklobby" vor. "Rauchen kann tödlich sein - ich meine, dass die Art und Weise, wie die Bundesregierung mit diesem Thema umgeht, auch tödlich sein kann", sagte Künast am Freitag in Berlin. Die rot-grüne Bundesregierung hatte 2003 Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen ein EU-weites Tabakwerbeverbot erhoben. Damals wurde der Vorwurf erhoben, die Regierung unterwerfe sich der Tabaklobby. Künast war damals Verbraucherschutzministerin dieser Regierung. Die SPD hat im Jahr 2003 eine Spende über 11.500 Euro von der Philip Moris GmbH erhalten.

Jetzt verwies die ehemalige Ministerin darauf, dass in der Bundesrepublik jährlich mindestens 3300 Menschen durch Passivrauchen ums Leben kämen. Die Bundesregierung sorge aber in dieser Frage nicht für den erforderlichen Arbeitsschutz, obwohl dies Aufgabe des Bundes sei. Hier komme der Bund nicht seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Arbeitnehmern nach.

Scharf kritisierte die Fraktionschefin, dass das Bundesinnen- und das Justizministerium nicht eher in die Koalitionsarbeiten an der Nichtraucherschutzregelung einbezogen worden seien. Die beiden Ressorts hatten nach Informationen des "Handelsblatt" Bedenken geäußert, dass sich der Bund mit der geplanten Regelung etwa beim Gaststättenrecht über Länderkompetenzen hinwegsetze.

Künast betonte, dass zwar die Länder für Gaststätten, der Bund aber für die Bereiche Gesundheit und Arbeitnehmerschutz zuständig sei. Daher hätte auf Bundesebene eine Regelung erarbeiten werden können, wonach Rauchen dort verboten ist, "wo Arbeitnehmer sind".

Am 08-12-2006

Kritik an freiwilligen Vereinbarungen

Das Bundeskabinett hat am 28. Februar einen Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz verabschiedet. Demnach soll in den Behörden des Bundes und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln noch in diesem Herbst ein Rauchverbot in Kraft treten. Sofern es die räumlichen Verhältnisse erlauben, sollen gesonderte Räume für Raucherinnen und Raucher eingerichtet werden können. Außerdem sollen Zigaretten ab Juli 2009 nur noch an Erwachsene verkauft werden dürfen. Kindern und Jugendlichen soll in der Öffentlichkeit das Rauchen verboten werden. Unklar bleiben die Regelungen für Gaststätten. So soll die Arbeitsstättenverordnung durch den folgenden Satz erweitert werden: "Soweit erforderlich, hat der Arbeitgeber ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot zu erlassen."

Das Gesetz soll am 1. September 2007 in Kraft treten, die vorgesehenen Änderungen im Jugendschutz am 1. Juli 2009.

"Passivrauchen ist keine Lappalie, sondern ein gravierendes Gesundheitsrisiko. Tabakrauch ist zum bedeutendsten Schadstoff in Innenräumen geworden", sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt nach dem Beschluss des Kabinetts in Berlin. "Wir als Bund haben in kurzer Zeit zu klaren gesetzlichen Regelungen gefunden, die über freiwillige Vereinbarungen nicht zu erreichen waren", ergänzte Bundesverbraucherminister Horst Seehofer.

Das Rauchverbot für die Einrichtungen des Bundes soll Behörden, Dienststellen, Gerichte, Anstalten und Stiftungen umfassen. Insgesamt handelt es sich nach Angaben der Bundesregierung um etwa 500 Behörden. Das von der Bundesregierung geplante Rauchverbot im Personenverkehr umfasst den Angaben zufolge öffentliche Verkehrsmittel in der Luft, zu Wasser, auf der Schiene und auf der Straße. Taxis gehören ebenso dazu wie Bahnhöfe.

Zigaretten nur für ErwachseneTabakprodukte sollen nach dem Willen der Bundesregierung in Zukunft nicht mehr an 16-Jährige, sondern nur noch an über 18-Jährige verkauft werden. "Kindern und Jugendlichen ist in der Öffentlichkeit das Rauchen verboten", so die Bundesregierung. Zigarettenautomaten müssten deshalb noch einmal umgerüstet werden. Den Automatenherstellern soll dafür eine Übergangsfrist von 22 Monaten eingeräumt werden.

Nichtraucherschutz in den Ländern: "Raucherlokale" und Verbote

Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich am 23. Februar in ihrem Zuständigkeitsbereich auf Rauchverbote geeinigt. Demnach sollen Gaststätten und Diskotheken "grundsätzlich" rauchfrei werden. Rauchen soll nur in abgetrennten Räumen möglich sein.

Das Rauchverbot gilt auch für Schulen, Kindertagesstätten, Theater, Kinos und Museen, Krankenhäuser und Pflegeheime sowie Verwaltungseinrichtungen von Ländern und Kommunen. Einzelne Länder wollen prüfen, inwieweit einzelne Gaststätten zu Raucherlokalen erklärt werden können. Die Ministerpräsidenten der Länder wollen darüber am 22. März in Berlin abschließend entscheiden.

Am 28-02-2007

CSU und FDP wollen Nichtraucherschutz lockern

Eine Lockerung des Rauchverbots in Bayern rückt näher. CSU und FDP verständigten sich bei ihren Koalitionsverhandlungen am Mittwoch (15. Oktober) in München darauf, dass künftig in Einraumkneipen sowie in abgeschlossenen Nebenräumen von Gaststätten wieder geraucht werden darf. Der designierte CSU-Chef, Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer erklärte, der Gesundheitsschutz werde nicht aufgeweicht.

Rauchen in öffentlichen Räumen wie Behörden oder Krankenhäusern bleibe verboten. Auch der Jugendschutz werde weiter gewährleistet. So sollten Minderjährige keinen Zutritt zu Raucher-Nebenräumen in Diskotheken bekommen.

"Wir haben eine praktikable Lösung gesucht", sagte Seehofer. Die derzeitige bayerische Regelung funktioniere in der Praxis nicht. Die Bürger hätten "massenhaft" Raucherclubs gegründet, um das Verbot zu umgehen.

Seit Anfang 2008 gilt in Bayern das bundesweit schärfste Nichtraucherschutzgesetz. Es sieht ein striktes Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden und Gaststätten vor.

Ein Verbot in Festzelten war mit Blick auf das Oktoberfest wieder vorübergehend ausgesetzt worden. Seehofer betonte, Bier- und Weinzelte sollten "regelungsfrei" sein. Die Lebenserwartung werde nicht in einem Bierzelt entschieden, sagte Seehofer.

Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sprach von einem "guten und ausgewogenen" Nichtraucherschutz. Die gefundene Lösung entspreche der FDP-Position im Landtagswahlkampf.

Am 15-10-2008

Leben und leben lassen in Bayern

Rauchverbot: Die bayerischen Nichtraucher haben sich gegen das rauchen in bayerischen Gaststätten am Sonntag dem 04.07.2010 per Volksentscheid entschieden.

Wie steht Herr Christian Wulff zum Rauchverbot in Bayern?

Rauchverbot: Die bayerischen Nichtraucher haben sich gegen das rauchen in bayerischen Gaststätten am Sonntag dem 04.07.2010 per Volksentscheid entschieden.

Im Nachhinein wird nun auch unser neuer Bundespräsident Christian Wulff und einstiger niedersächsischer Ministerpräsident damals bei der (CDU) erschrocken sein, der in der Vergangenheit vom Nichtraucherverband "Pro Rauchfrei" gar wegen Vorteilsnahme im Amt und Bestechlichkeit angezeigt worden war, nachdem die niedersächsische Staatskanzlei jahrelang Zuwendungen von der Tabakindustrie erhalten haben soll. Der Verband der Zigarettenindustrie habe ein Sommerfest der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin mit 2.500 Euro gesponsort.

Wulff hatte sich im Streit um den Nichtraucherschutz gegen ein konsquentes Rauchverbot in Restaurants und Gaststätten ausgesprochen. Die Rauchverbotserweiterung und Initiative der ÖDP, wurden von der SPD, den Grünen, den Ärzte- und Apothekerverbänden unterstützt, nachdem es Ende 2009 zum Volksbegehren gegen das gelockerte Rauchverbot gekommen war.

13,9 Prozent der Wahlberechtigten leisteten mit 1.298.746 Unterschriften Widerstand und setzten sich erfolgreich für ein strengeres Rauchverbot ein.

Die von CSU und FDP geführte Staatsregierung lehnte im Anschluss die Annahme des Volksbegehrens ab, weshalb es zum Volksentscheid kam.

Dem mächtigen Volk war die skandalgebeutelte Regierungskoalition der CSU und FDP nicht gewachsen und mussten klein bei geben.

Bereits 2009 hatten sich CSU und FDP für eine Lockerung des Rauchverbots ausgesprochen und Unstimmigkeiten über die Neuregelung Mitte März 2009 beseitigt.

Der Landtag hat dem Gesetzesentwurf, der ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2008 berücksichtigte, gegen den heftigen Widerstand der Opposition zugestimmt.

Damit konnte sich die Tabaklobby in der Gastronomie nicht durchsetzten.

Die Nichtraucher haben sich per Volksentscheid gegen die Raucherlobby, und damit auch gegen die CSU und FDP druchgesetzt.

Der Initiator des Volksentscheids, Sebastian Frankenberger hatte allen Grund zum Jubeln.

Gesundheitsschutz und Jugendprävention hätten gesiegt, sagte der ÖDP-Lokalpolitiker in Bayern2.

In der konservativen Hochburg Passau konnte sich der ÖDP-Stadtrat nur knapp behaupten.

In der Drei-Flüsse-Stadt sprachen sich 51,9 Prozent für das strikte Rauchverbot aus und auch in den benachbarten Landkreisen Niederbayerns mussten die Raucher eine knappe, jedoch eindeutige Niederlage einstecken.

Mit dem Nichtrauchersieg der ist das bisherige “Raucherlobbyschutzgesetz” hinfällig

Initiator Sebastian Frankenberger: "Volk ließ sich nicht von Tabaklobby kaufen"

[radioWelt]

Volksentscheid Gegner: Franz Bergmüller: "konnten nicht moblisieren"

[B5 aktuell]

BR-online meint: Die Christsozialen seien der "Verlierer des Tages".

Das schöne Bild ist von http://gummersbach-hennings.de.

Der Wackel-Wullf mußte nun weichen.

Am 04-07-2010

<<Wunderliche Welten>>

Deutsche Flüsse bieten ungeahnte Möglichkeiten!

Von Boetticher probt den Berlusconi!

Reichtum, allein durch nasse Füße zu erfeichen!

Dies und einiges mehr!

Goldpreis

Bevor ich zu meinem eigentlichen Thema komme, muss ich erst den Schock von Heute Morgen in Worte fassen.

Die Nachrichten, die bei mir als Hintergrundgeräusch dienen, bis ich genug von der vertrackten Weltlage habe, wussten zu berichten, dass der zukünftige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein eine Affäre mit einer sechzehnjährigen hatte.

Berlusconi?! Ministerpräsident von Schleswig-Holstein?!

So schoss es mir durch den Kopf, bekam aber gleich Entwarnung, denn es handelte sich natürlich nicht um den italienischen Gigolo, sondern um den kreuzbraven von Boetticher, der unter Tränen seinen Rücktritt bekannt gab.

Warum er jetzt zurück treten musste, war mir völlig unklar, denn es gilt die Regel: Bis 16 werden die Frauen vom Gesetz und ab 60 von der Natur geschützt.

Wo liegt das Vergehen?

Vielleicht erfahre ich im Laufe des Tages mehr darüber!

Aber ich wollte ja zum Goldpreis, der nie erahnte Höhen erreicht, Stellung beziehen. Die Feinunze Gold (ca. 31 g )liegt bei über 1.700 Euro! Die Menschen kaufen und verkaufen wie nicht ganz gescheit.

Die Zahnstocherindustrie kommt mit ihrer Produktion kaum noch hinterher, weil sich jeder das letzte bisschen von dem Edelmetall aus den Zähnen stochert, um Essensreste samt Goldspur an den Mann oder die Frau zu bringen.

Es werden bereits Goldwäscherkurse am Rhein angeboten!

Das ist kein Scherz, denn so etwas kann noch nicht einmal ich erfinden!

Jedenfalls werde ich mir eine Goldwäscherausrüstung zu legen, ohne meinen Mann zu informieren, das versteht sich von selbst, weil er sonst die netten Herren mit den Jacken, die auf dem Rücken zu verknoten sind, benachrichtigt.

Dabei kann er noch froh sein, dass ich keinen Flug nach Kanada buche!

Wegen des strikten Rauchverbots in den Flugzeugen wird jeder Interkontinentalflug für mich zur ewig langen Folter, sodass ich nur noch im äußersten Notfall ein Flugzeug besteige.

Nein, der Yukon-River ist mir zu weit weg. Dafür habe ich die Vechte direkt vor meiner Haustür!

Gleich, wenn unser Gemeindebüro seine Pforten öffnet, werde ich offiziell einen Claim pachten, den ich in guter alter amerikanischer Tradition natürlich vorher abstecken muss. Das Wetter soll die nächsten Tage trocken bleiben.

Übrigens sehr ungewöhnlich für diesen Sommer!

So werde ich nicht von oben, sondern nur von unten nass, wenn ich in unserem heimischen Fluss stehe.

Ich weiß auch schon, was ich mir von meinem demnächst zu erwaschenden Nuggets kaufen werde!

Einen Privatjet!

Ich werde alle Kontinente besuchen und dabei bis zum Hustenanfall rauchen!

Von Jack Nicholson gibt es eine nette Geschichte. Er ist ein Fan von englischen Pubs und leidenschaftlicher Zigarrenraucher. Auf die Frage hin, wie er mit dem Rauchverbot umgehen wird, antwortete er nur:“ Wenn ich in einem Pub bin, dann raucht da einer!“

So ungerecht ist die Welt!

Am 16-08-2011

Erfolgs- und Motivationsnews - Jürgen Höller

Obwohl jeder weiß, dass Rauchen der Gesundheit schadet und nicht nur finanzielle Kosten verursacht, sondern auch zulasten der Gesundheit geht, schaffen es viele nicht, langfristig aufzuhören. Bereits nach kurzer Zeit fallen viele ehemalige Raucher wieder in alte Verhaltensmuster zurück. Von diesen Rückschlägen entmutigt, geben sie ihr Vorhaben dann gleich ganz auf. Dabei gibt es Strategien, die jeden Raucher darin unterstützen, für immer mit dem Rauchen aufzuhören.

1. Ursachen erkennen

Wer sich dazu entschließt, mit dem Rauchen aufzuhören, hat den ersten und wichtigsten Schritt bereits hinter sich, denn jede Neuerung beginnt mit einer klaren Zielsetzung. Insbesondere bei schwerwiegenden Änderungen wie einem Nikotinentzug hilft es, Vorhaben schriftlich festzuhalten. Doch trotz klarer Zielsetzung stellen Rückschläge keine Ausnahme dar. Um in möglichen Rückfallsituationen stark zu bleiben und sich keine Zigarette anzuzünden, hilft es, zu Beginn der Entwöhnung die Ursachen für den eigenen Tabakkonsum zu analysieren. Dabei müssen potenzielle Nichtraucher ehrlich zu sich selbst sein. Zu den häufigsten Gründen für den Griff zur Zigarette zählt neben Stress und Langeweile auch das Rauchen in geselligen Situationen. Wer bereits vorher weiß, in welchen Situationen sein Entschluss ins Wanken geraten könnte, kann mithilfe von Visualisierungs- oder Autosuggestionstechniken vorbeugen. So hilft es beispielsweise, alle Gründe, die gegen das Rauchen sprechen, aufzuschreiben und sich schöne Situationen als Nichtraucher bildlich vorzustellen. Als nützlich hat es sich auch erwiesen, wenn Ex-Raucher, die sich selbst bei dem Gedanken an eine Zigarette erwischen, dreimal tief einatmen und sich dabei ganz auf die Atmung konzentrieren. So verschwindet der Gedanke an den Glimmstängel wieder, ohne dass Neu-Nichtraucher dem Verlangen nachgeben.

2. Gegenmaßnahmen treffen

Nachdem ehemalige Raucher die Gründe für ihre Sucht kennen, sollten sie sich Alternativen und Ablenkung suchen. In manchen Fällen hilft es, anstelle des Rauchens einen Apfel zu essen, ein Glas Wasser zu trinken oder auch ein Kaugummi zu kauen. Auch Aktivitäten im Freien unterstützen bei dem Nikotinentzug. So wirkt sich ein langer Spaziergang oder eine Fahrradtour positiv auf das Wohlbefinden aus und sorgt gezielt für Entspannung. Wer langfristig zu den Nichtrauchern zählen möchte, kann sich auch die Unterstützung von Leidensgenossen in der Familie oder im Freundeskreis suchen. Im Team fällt es leichter, mit dem Rauchen aufzuhören, da andere Betroffene dieselben Situationen durchleben und so Unterstützung leisten können. Zudem fällt es immer schwerer, andere zu enttäuschen als nur sich selbst.

3. Niemals aufgeben

Um bei einem geselligen Zusammensein mit Kollegen oder Freunden nicht die eigenen Prinzipien über Bord zu werfen, hat Ehrlichkeit oberste Priorität. Wenn alle aus dem Umfeld über die Veränderung der Lebenseinstellung Bescheid wissen, das Anliegen respektieren und ihre Unterstützung aussprechen, fällt es leichter, das Vorhaben auch wirklich umzusetzen. Auch das Prinzip der Selbstbelohnung wirkt motivierend. So können Neu-Nichtraucher das gesparte Geld jeden Monat für etwas Schönes wie ein gemeinsames Essen mit dem Partner oder ein Paar neue Schuhe ausgeben. Menschen, die das Nichtrauchen bereits einige Zeit lang durchgehalten haben, merken erst dann, wie unangenehm der Nikotingeruch, der sich in Haaren, Haut, Kleidung und Räumen verfängt, ist. "Raucher selbst nehmen dies nicht wahr, weil der blaue Dunst sie ständig umgibt und das Gehirn alltägliche Gerüche adaptiert. Sobald Ex-Raucher einige Zeit ohne Zigarettenkonsum überstanden haben, bringt das Gehirn das Rauchen mit einem negativen Gefühl in Verbindung. So fällt es bereits nach einigen Wochen deutlich leichter, die Glimmstängel nie wieder anzurühren.

4. Mentales Training einsetzen

Mit Hilfe mentaler Techniken, wie der Auto-Suggestion, der Visualisierung und der Tempelschlaf–Methode kann der Drang zu Rauchen schnell und wirksam verschwinden. Diese Technik lernst Du im Lifing-Seminar - die Kunst zu leben.

Alle Infos unter: info @j uergenhoeller.de

3. Humor

Petrus und Gott einigen sich darauf, künftig nur noch Fälle anzunehmen, die eines besonderen spektakulären Todes gestorben sind! Es klopft an der Himmelstür, Petrus ruft: "NUR NOCH AUSSERGEWÖHNLICHE FÄLLE!" Der Verstorbene: "Höre meine Geschichte! Ich vermute schon lange, dass meine Frau mich betrügen würde. Also komme ich überraschend 3 Stunden früher von der Arbeit, renne wie wild die sieben Stockwerke zu meiner Wohnung rauf, reiße die Tür auf, suche wie ein Wahnsinniger die ganze Wohnung ab und auf dem Balkon finde ich einen Kerl, der am Geländer hängt. Also ich einen Hammer geholt, dem Sack auf die Finger gehauen, der fällt runter, landet direkt auf einem Strauch und steht wieder auf, die Sau. Ich zurück in die Küche, greife mir den kompletten Kühlschrank und schmeiß das Ding vom Balkon. TREFFER! Nachdem die Sau nun platt war, bekomm ich von dem ganzen Stress einen Herzinfarkt." "OK", sagt Petrus, "ist genehmigt, komm rein." Kurz darauf klopft es wieder. "Nur außergewöhnliche Fälle", sagt Petrus. "Kein Problem", sagt der Verstorbene, "ich mache wie jeden Morgen meinen Frühsport auf dem Balkon, stolpere über so´nen beschissenen Hocker, falle über das Geländer und kann mich wirklich in letzter Sekunde ein Stockwerk tiefer außen am Geländer festhalten. "Meine Güte", dachte ich… "Geil, was für ein Glück, ich lebe noch! Da kommt plötzlich ein völlig durchgeknallter Idiot und haut mir mit dem Hammer auf die Finger, ich stürze ab, lande aber auf einem Strauch und denke: DAS GIBT ES NICHT… zum zweiten Mal überlebt!!" Ich schau noch mal nach oben und seh gerade noch, wie der Kerl einen Kühlschrank auf mich wirft… "OK", sagte Petrus, "rein in den Himmel." Und schon wieder klopft es an der Himmelstür. "Nur außergewöhnliche Fälle", flüsterte Petrus. "Kein Thema!", sagt der Verstorbene, "ich sitze nach einer total scharfen Nummer völlig nackt im Kühlschrank und…" "REINkommen", brüllt Petrus…

Am 10-05-2018