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Neuartige Solarzellen aus Berlin-Adlershof

"Deutlicher Beschäftigungszuwachs"

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller (SPD) hat am Mittwoch (19. November) in Berlin-Adlershof eine Fertigungsstätte für neuartige Dünnschicht-Solarzellen eingeweiht. "Deutschland ist Spitze in der Produktion und bei der Installation neuer Solaranlagen", so Müller. Rund 3800 Megawatt Leistung seien bislang in Deutschland in Betrieb genommen worden. Mehr als 75 Unternehmen produzierten Solaranlagen in Deutschland. "Die Photovoltaik ist eine hochinnovative und wachstumsstarke Branche. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein deutlicher Beschäftigungszuwachs verbunden", sagte Müller.

Die neue Solarfabrik des Unternehmens Global Solar Energy verfügt den Angaben zufolge über eine Produktionskapazität von 30 Megawatt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro. Dadurch entstehen etwa 100 neue Arbeitsplätze. Für die Herstellung der Solarzellen wird die Materialkombination Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) verwendet. Die Materialschichten werden auf eine flexible Stahlfolie aufgebracht.

"Die Branche eilt allen Zielsetzungen und Prognosen voraus"

Der Inlandsumsatz mit erneuerbaren Energien hat sich nach Angaben des Bundesumweltministeriums im Jahr 2007 auf rund 25 Milliarden Euro gesteigert. Im Jahr 2007 stammten etwa 14,2 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien. "Damit eilt die Branche allen Zielsetzungen und Prognosen voraus", so das Ministerium. Insgesamt seien 2007 rund 115 Millionen Tonnen CO2 eingespart worden. "Ohne die Nutzung erneuerbarer Energien wären die gesamten energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland um 15 Prozent höher."

Insgesamt sind den Angaben zufolge mittlerweile etwa 250.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. "Gegenüber dem Jahr 2004 wurden damit rund 90.000 Arbeitsplätze neu geschaffen", so Müller.