Immobilien: Haus verkaufen – mit oder ohne Makler?

Leitfaden Hausverkauf von Edda Nebel

Fertighaus - bei der Beauftragung hilft der Ratgeber. Mit oder ohne MaklerDie Preise auf dem Immobilienmarkt versprechen aktuell gute Rendite, was viele Eigentümer dazu animiert, ihre Immobilie allein zu verkaufen, um möglichst viel vom Verkaufspreis für sich selbst zu erwirtschaften. Es gibt jedoch triftige Gründe, warum der Immobilienverkauf besser einem Fachmann übergeben werden sollte. Wir haben fünf Gründe zusammengetragen, die eine Entscheidungshilfe geben können:

Finanzielle Gründe beim Immobilienverkauf

Es ist verlockend: fällt die Maklerprovision weg, bleibt mehr vom Verkaufserlös für den Verkäufer. Das sind immerhin zwischen sechs und sieben Prozent des Kaufpreises! Auch wenn – wie immer häufiger üblich – der Käufer allein die Kosten für den Makler übernimmt, geht der Verkäufer im Endeffekt ein „gewisser Spielraum“ verloren. „Von privat“ oder „provisionsfrei“ können sogar verkaufsfördernd auf Interessenten wirken. Bis zu dem Moment, wo es in die Preisverhandlungen geht. An dieser Stelle ist ein guter Makler auf jeden Fall sein Geld wert. Von der ersten Kontaktaufnahme über die Ernsthaftigkeit eines Kaufinteresses bis zur Bonitätsprüfung der Interessenten bis hin zum Notarvertrag geht der Makler in die Verantwortung und es reichen schon ein paar einfache Fragen, darauf hin scheiden die meisten Interessenten im Vorfeld schon als nicht solvente Käufer aus. Im umgekehrten Fall kennt sich ein Makler so gut in seinem Fach aus, dass er idealerweise sogar mehr aus einem Verkauf rausholen kann als gedacht.

Fachliche Gründe des Immobilienverkaufs

Auf die Erfahrungen eines Immobilienmaklers zu setzen, kann viel Zeit und damit auch viel Geld sparen helfen. Oftmals sind es unbewusste, ideelle Werte, die dem Verkäufer sein Objekt vielleicht manchmal mehr als lieb und damit auch zu teuer machen. Auch ein „wir schauen mal, was wir rausholen können“, kann sich rächen. Steht ein Objekt zu lange im Angebot, dann werden die Interessenten schnell skeptisch und so mancher musste die bittere Erfahrung machen, dass der Verkaufspreis anschließend weit unter dem Wunschpreis lag.

Entscheidend sind neben Lage, Lage und nochmals Lage, vor allem Angebot und Nachfrage auf dem aktuellen Immobilienmarkt. Alternativ bietet sich an, die Immobilie von einem Sachverständigen bewerten zu lassen. Der allerdings ist auch nicht umsonst zu haben und steht nicht in der Verantwortung, die Immobilie zum f Wert zu verkaufen.

Zeitliche Gründe des Immobilienverkaufs

Wer es nicht eilig hat, sein Objekt zu verkaufen, der kann – wenn alle anderen Parameter stimmen, sein Glück selbst in die Hand nehmen. Wer jedoch beruflich oder auch privat zeitlich stark eingebunden ist, der sollte nicht den Aufwand für sämtliche verkaufsbegleitenden Maßnahmen unterschätzen: Sie machen Fotos und schreiben ein Exposé für Ihre Immobilie. Sie brauchen einen gültigen Energieausweis und dann müssen die Inserate vorbereitet werden. Im Internet geht das relativ schnell, allerdings kommt es auch dort auf eine gute Darstellung an, damit Sie die richtigen Interessenten finden.

Sind diese gefunden, sollten die eine gut vorbereitete Immobilie vorfinden. Alles muss optisch gut hergerichtet sein und dann muss man viel Zeit für Besichtigungen mitbringen, schließlich kommen viele berufstätige Interessenten erst abends oder am Wochenende. Sie müssen die Bonität der Interessenten prüfen, für die Vollständigkeit aller Unterlagen sorgen und einen Notartermin vereinbaren.

Der Verkauf einer Immobilie bietet mehr als nur einen Fallstrick und will daher gut organisiert sein. Hat man die Hürde einer ordentlichen Vermarktung gemeistert, kommt die nächste, die eines guten Verkaufsgespräches. Manche Verkäufer schaffen es nicht in jeder Situation überzeugend und sachlich zu bleiben. Das passiert insbesondere, wenn es Kritik am Objekt gibt, welche dazu dient, den Preis zu drücken. Der Makler ist auf jeden Fall ein objektiver Dritter, der im Interesse aller Beteiligten handelt, so lange, bis der Kaufvertrag zustandekommt.

Formale Gründe des Immobilienverkauf

Sind sich Verkäufer und Käufer in allem einig, kommt noch eine weitere Hürde, die des gültigen Kaufvertrags. Der wird beim Notar geschlossen und sollte bis dahin alle wesentlichen getroffenen Vereinbarungen enthalten. Darüber hinaus ist nicht jedem geläufig, welche Dokumente für diesen Vertrag notwendig sind. Ein Makler kennt sich aus mit allen Notwendigkeiten und kümmert sich darum, dass alles zur richtigen Zeit zur Verfügung ist.

„Der nächste bitte“ - woran erkennt man einen guten Makler?

Wer jetzt immer noch seine Immobilie selbst verkaufen möchte, der ist zumindest gut über den Aufwand informiert. Wer sich dennoch lieber auf die fachliche Unterstützung eines Immobilienmaklers verlässt, dem seien ein paar Tipps an die Hand gegeben, wonach ein guter Makler zu erkennen ist. Zunächst sollte jeder Verkäufer auf sein Bauchgefühl hören. Stimmt die Chemie zwischen ihm und dem Makler nicht, dann heißt es: „der nächste bitte! sollte man es mit diesem Makler zumindest nicht machen. Da helfen auch noch so gute Bewertungen im Internet nicht, wenn man den Menschen, mit dem man vielleicht über mehrere Monate zusammen arbeitet, nicht mag.

Der Makler sollte aus der Region kommen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er sich mit dem Markt und den Preisen gut auskennt. Eine gute Erreichbarkeit und eine hohe Rückrufquote spricht ebenfalls für einen guten Makler. Bei Besichtigungen sollte der Makler immer persönlich anwesend sein und sich sowohl für die Verkäufer als auch für die Käufer ausreichend Zeit nehmen. Ein seriöser Makler nimmt auch niemals Provisions-Vorauszahlungen! (en)

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Der Bund plant einen radikalen Ausverkauf seiner angeblich nicht mehr benötigten Immobilien. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtete, will der Staat mehr als 55.000 Wohnungen, leer stehende Dienstgebäude und Militärflächen über die neu geschaffene Bundesanstalt für Immobilienaufgaben losschlagen. Das Immobilienvermögen stehe mit zehn Milliarden Euro in der Bilanz, davon seien 8,3 Milliarden Umlaufvermögen, also zum Verkauf vorgesehen, sagte der Vorstandssprecher der Bundesanstalt, Hans Hinrich Schroeder-Hohenwarth, der Zeitung. "Wir planen, jedes Jahr Immobilien im Wert einer halben Milliarde Euro zu verkaufen."

Trotz starker Nachfrage global agierender Kapitalanleger nach Immobilien in Deutschland sei das Vorhaben kein Selbstläufer, schrieb das Blatt. Werthaltig seien vor allem die Wohnungsbestände, aus denen Investoren stetige Mieteinnahmen ziehen könnten, nicht aber ausgemusterte Grundstücke und Truppenübungsplätze.

Die Bundesanstalt ist 2005 aus der Bundesvermögensverwaltung hervorgegangen und soll die Bewirtschaftung der Bundesimmobilien nach kaufmännischen Grundsätzen professionalisieren.

Am 13. Jun. 2006 unter: arbeit

Öffentliches Eigentum

Bund und Länder sollten nach Auffassung von Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) alle Gebäude und Immobilien privatisieren. "Der Staat muss keine Immobilien besitzen, denn er ist kein guter Immobilienverwalter", sagte Weimar der "Berliner Zeitung". Ihm fehle die Spezialisierung, und seine Mittel für Unterhalt und Modernisierung würden durch die Haushaltslage bestimmt.

"Ein kleiner Schaden kann dann nach drei, vier Jahren zum großen Schaden werden und nach acht oder zehn Jahren zum Sanierungsfall. Das alles kostet am Ende unendlich viel Geld", sagte Weimar. Hessen versucht sich unter den Bundesländern als Vorreiter bei der Privatisierung öffentlichen Eigentums zu profilieren.

Weimar sprach sich auch dafür aus, dem Bund "mehr Freiraum" für den Verkauf von Straßen und Autobahnen einzuräumen. Er plädiere dafür, dass die Kfz-Steuer in Zukunft nicht mehr von den Ländern, sondern vom Bund erhoben werde. "Der hätte dann nämlich alle Instrumente in der Hand, um frei über die Einführung einer Pkw-Maut auf den Autobahnen entscheiden zu können", sagte der hessische Finanzminister. Wenn man über die Privatisierung von Straßen rede, müsse man entscheiden, ob die Bürger über die Kfz-Steuer oder über individuelle Nutzungsentgelte für die Infrastruktur bezahlen sollten.

Im Tausch für die Kfz-Steuer sollten die Länder dann die Versicherungssteuer bekommen, sagte Weimar. "Diesen Plan hatte es schon einmal gegeben, er wurde aber leider nicht umgesetzt. Wir sollten das erneut angehen."

Am 27. Feb. 2006 unter: nachrichten

Schnell und sicher ins Eigenheim

Fertighaus - bei der Beauftragung hilft der RatgeberFertighäuser liegen im Trend: Immer häufiger entscheiden sich Bauherren für die Vorteile des Hausbaus mit kurzer Bauzeit, verbindlichem Preis und der Möglichkeit, das Wunschobjekt vorher besichtigen zu können. Doch die Angebote der Hersteller sind kaum überschaubar und nur schwer zu vergleichen. Einen Überblick über Vor- und Nachteile des Fertigbaus sowie Tipps für den Erwerb bietet der Ratgeber „Kauf und Bau eines Fertighauses“ der Verbraucherzentrale NRW. Schritt für Schritt erfahren Bauherren, worauf sie von der Grundstückssuche bis zur Entscheidung für ein Haus achten sollten: Holz- oder Massivbauweise? Keller oder Bodenplatte?

Handbuch-Klassiker hilft bei Kauf und Bau eines Fertighauses Der Klassiker unter den Bauhandbüchern unterstützt zudem Hausbesitzer in spe bei der Prüfung der Anbieter und der Vertragsgestaltung. Anhand von Checklisten verlieren Bauherren auch bei Hausabnahme und Mängelbeseitigung nicht den Überblick.

Der Ratgeber kostet 12,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro (Porto und Versand) wird er auch nach Hause geliefert.

Bestellmöglichkeiten: Versandservice der Verbraucherzentralen, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf, Internet: www.vz-nrw.de/shop, Tel: , E-Mail: ratgeber @ vz-nrw.de, Fax:

Am 17. Sep. 2013 unter: verbraucherschutz

Basiswissen schützt vor Ärger mit Architekten und Handwerkern

Nicht selten endet der Traum vom Eigenheim für Häuslebauer im Albtraum, weil ihnen die Planung und Überwachung des Baus über den Kopf wächst, sie über Bauverträge stolpern, Mängel die Baustelle lahmlegen oder die Kosten explodieren.

Hilfreiches Basiswissen für alle, die ihr Eigenheim vom ersten Spatenstich an auf ein sicheres Fundament stellen wollen, bietet der Ratgeber „Recht und Verträge beim Hausbau“ der Verbraucherzentrale NRW. Das Buch informiert kompakt und verständlich, worauf private Bauherren von der Wahl des Grundstücks bis zur Vertragsgestaltung mit Architekten und Handwerkern achten sollten. Auch ist zu erfahren, wie kostspielige Fehler auf dem Weg in die eigenen vier Wände vermieden werden. Darüber hinaus ist nachzulesen, welche Rechte nach der Bauphase noch gelten und wie diese durchgesetzt werden können. Informationen über notwendige Versicherungen rund um den Hausbau runden das Handbuch ab.

Der Ratgeber kostet 11,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro (Porto und Versand) wird er auch nach Hause geliefert.

Bestellmöglichkeiten: Versandservice der Verbraucherzentralen, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf, Internet: www.vz-nrw.de/shop, Tel: , E-Mail: ratgeber @ vz-nrw.de, Fax:

Am 05. Nov. 2013 unter: verbraucherschutz

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Umbau, Aus- oder Anbau optimal geplant

Es muss nicht immer gleich neu sein. Durch Umbau, Aus- oder Anbau optimal geplant wird auch Ihr altes Haus zum TraumhausDer Weg vom Kauf eines gebrauchten Hauses bis zum Einzug kann einige Herausforderungen bereithalten. Bei einem Umbau sollten die eigenen Wünsche auf Vereinbarkeit mit den geltenden Vorschriften abgeklopft werden. Zudem muss die Finanzierung stimmen, Bauanträge sind einzureichen und Handwerker zu beauftragen. Hilfestellung bei der sorgfältigen Planung einer komplexen Baumaßnahme und Unterstützung während der Umsetzung bietet der neue Ratgeber „Vom gebrauchten Haus zum Traumhaus“ der Verbraucherzentrale NRW.

Das reich illustrierte Buch verschafft einen Überblick über alle Phasen eines Um-, An- oder Ausbaus – von den ersten Entwürfen über die Kostenberechnung, Fördermittel- und Kreditplanung über Bauantrag und Ausschreibung der Handwerkerleistungen bis zu Bauabnahme und Gewährleistungsfragen. Damit das Wunschhaus auf einem sicheren Fundament steht, erfahren zukünftige Hausbesitzer zudem alles über typische Fallstricke bei Maßnahmen etwa im Keller, an der Fassade, an der Elektroinstallation oder an der Heizung. So kommen diese vermeidbaren Probleme gar nicht erst auf.

Der Ratgeber kostet 19,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand wird er auch nach Hause geliefert.

Am 17. Nov. 2015 unter: unternehmen

3,5 Millionen Haushalte

Die Zahl der Wohngeldempfänger ist im vergangenen Jahr um vier Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhielten am Jahresende 2004 in Deutschland rund 3,5 Millionen Haushalte oder neuen Prozent aller privaten Haushalte Wohngeld.

Wohngeld erhalten Mieter und Eigentümer, wenn sie sich die Miete oder Belastung für angemessen großen Wohnraum nicht leisten können.

Besonders stark gestiegen ist die Zahl der Haushalte, die Sozialhilfe oder Leistungen der Kriegsopferfürsorge und damit eine besondere Form des Wohngeldes erhalten, nämlich um acht Prozent.

Am 01. Dez. 2005 unter: nachrichten