Signal auch für deutsche Milchpolitik

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.

Als „bemerkenswertes Signal für alle europäischen Milchviehhalter, Molkereien und Politiker“ bewertet der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die strategische Einigung zwischen dem niederländischen Bauernverband LTO und der Molkereiorganisation NZO auf eine flächengebundene Milchviehhaltung mit Weidegang und ohne geschlossene Kuhställe. Auch der niederländische Molkereikonzern FrieslandCampina, der auch Molkereien in Deutschland betreibe, habe für die Niederlande angekündigt, man werde keine Milch von Betrieben abnehmen, die neue Umweltgenehmigungen benötigten und die keinen Weidegang praktizierten – es sei denn, letztere würden ausreichende Mengen Futterpflanzen aus der nahen Umgebung beziehen. Der niederländische Milchsektor werde „aus Respekt für Tier und Umwelt“ künftig Maßnahmen ergreifen, um den Weidegang auf dem Niveau von 2012 (mit 81%) zu halten und die Umweltvorgaben für Phosphat, Ammoniak und Treibhausgas einzuhalten. Bauernverband und Molkereiverband appellierten an die Behörden, keine Ställe bei unerwünschten Formen von Milcherzeugerbetrieben (Betriebe mit geschlossenen Ställen und/oder ohne ausreichende Flächen) zu genehmigen.

ONLINE MARKETING BERATUNG - Nutzen Sie alle Chancen

Die 3 gröbsten Fehler und deren Vermeidung

Wir werden ein führendes Fachportal zum Thema Online Marketing. Täglich News, Tipps, Tricks und Expertenmeinungen. Alles was die Branche bewegt Nur eine Minderheit der Firmen, die im Internet ihre Produkte vermarkten, erzielt online nennenswerte Umsätze. Egal ob die Web-Präsenz aus einer Homepage, einem Internet-Shop, Profilen in sozialen Netzwerken oder aus allem zusammen besteht - nennenswerte Marketing-Erfolge sind leider nicht die Regel. Diese Tatsache wird von zahlreichen „Online-Marketing Gurus“ genutzt, um teure Konzepte an erfolglose Unternehmen und Selbstständige zu verkaufen. Für mehrere hundert Euro werden Online-Webinare und andere Videokurse sowie E-Books angeboten. Auf typische Fehler in Sachen Online-Marketing wird nicht hingewiesen. Persönliche Beratung ist auch nicht in den hohen Preisen enthalten. Diese ist aber für erfolglose Online-Marketer nötig, um den richtigen Weg zu finden.

Rekordjahr für Mercedes-AMG

Presse Daimler:

2013 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Mercedes-AMG. Mit insgesamt rund 32.200 ausgelieferten Sportwagen und Performance-Modellen erzielte die Performance-Marke von Mercedes-Benz einen Absatzrekord. „Wir blicken auf das stärkste Jahr in der Geschichte unseres Unternehmens zurück“, sagte Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Das außerordentliche Wachstum hat sogar unsere eigenen Erwartungen deutlich übertroffen. Dies zeigt einmal mehr, dass wir mit unserer Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ auf dem richtigen Weg sind. Wir werden unsere Wachstumsstrategie konsequent fortsetzen und weiter ausbauen.“

Gabriel und Seehofer vernichten immer mehr grüne Jobs

Hans-Josef Fell

Hans-Josef-Fell zur aktuellen LageAreva, Weserwind, Repower (jetzt: Senvion), Bard, Powerblades ... Man läuft Gefahr, sich an die sich häufenden Meldungen über Stellenstreichungen, Kurzarbeit und Insolvenzen in der Windenergie-Industrie zu gewöhnen. Laut einer Umfrage der IG Metall Küste unter Betriebsräten sind dieses Jahr in der Offshore-Industrie 1.000 Arbeitsplätze in Gefahr, nachdem die Branche letztes Jahr bereits 2.000 Menschen auf die Straße setzen musste. Die Gewerkschaft macht die Große Koalition dafür verantwortlich, die massive Vergütungskürzungen für die Windenergie auf See vorsieht.

Rente: Mütterrente, Grundsicherung und Andrea Nahles

Kabinett macht Weg für Rentenpaket frei

Andrea Nahles geht bei der Mütterrente nicht optimal vorIm Kampf gegen Altersarmut hat die Bundesregierung am Mittwoch einen wichtigen Schritt getan. Das Bundeskabinett billigte die Rentenpläne von Arbeitsministerin Andrea Nahles. Nun kann der Bundestag im Mai über das Rentenpaket abstimmen. Wie sehr die Vorhaben jedoch Armut im Alter verhindern, ist umstritten.

Naturschutz und Mahnmal am „Grünen Wall im Westen“ in neuer Dimension

BUND begrüßt Gesetzesentwurf zur Westwallstiftung

Umweltministerin Ulrike Höfken stellte heute Mittag gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro den Entwurf eines Landesgesetzes zur Einrichtung einer Westwall-Stiftung vor. Der Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz Harry Neumann berichtet über die langjährigen Erfahrungen des BUND zum Erhalt der Natur sowie zur Verkehrssicherungspflicht am „Grüner Wall im Westen“. Die Wanderausstellung zum BUND-Projekt „Grüner Wall im Westen“ kann bis zum 5. März 2014 im Foyer des Umweltministeriums besucht werden.

Castor 2015 wird unwahrscheinlicher

BI sieht sich auf dem richtigen Weg

Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) bekundet, es solle keine Castor-Transporte mehr nach Gorleben geben. Auf der Homepage der Atomfirma, einer Tochter der führenden Atomstromproduzenten in Deutschland, wird seit Montag (27.01.14) dargelegt, dass sowohl die 21 Behälter aus dem britischen Sellafield als auch die 5 Behälter mit mittelaktiven Abfällen aus dem französischen La Hague künftig in kraftwerksnahe Zwischenlager verbracht werden sollen.

10 Jahre ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie

jung, mutig, konzernkritisch .... und erfolgreich

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie wird 10 Jahre alt. Im Jahr 2004 gingen Gudrun Rehmann und Axel Köhler-Schnura - beide Aktivisten der konzernkritischen Bewegungen - mit geradezu bescheidenen Mitteln an den Start. Mit dem entschlossenen Willen einen Beitrag "Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!" zu leisten und die finanziellen Voraussetzungen für langfristige konzernkritische Arbeit zu schaffen. Unmittelbar mit Gründung der ersten und bis heute einzigen internationalen konzernkritischen Stiftung im Jahr 2004 wurde ethecon mit der ernstesten internationalen Finanzkrise aller Zeiten konfrontiert, die 2008/2009 einen ersten Höhepunkt erlebte. Und die bis heute anhält. Entsprechend begeht die Stiftung im Jahr 2014 ihr 10-jähriges Jubiläum in einer schwieriger Situation. Doch trotz anhaltender Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Stiftung stolz auf das, was in den 10 Jahren erreicht wurde:

Nie wieder Auschwitz!

www.wir-falken.de

Heute vor 69 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz/Birkenau von der Roten Armee befreit. Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken gedenkt aller Opfer des Faschismus und stellt sich gegen rechtsextremistische und neonazistische Tendenzen. Nie wieder Auschwitz – nie wieder Faschismus! Josephin Tischner, Bundesvorsitzende der Falken, stellt fest. „Die Verbrechen der Nazis sind unvergessen. Die geplante Vernichtung von Millionen von Menschen, besonders von Jüd*innen, Roma, Homosexuellen, politisch verachteten und als asozial bezeichneten Menschen macht uns immer wieder fassungslos. Die Erinnerung an Auschwitz heißt für uns, immer und überall gegen jede menschenverachtende Tendenz zu kämpfen.“ Es bleibt viel zu tun: Gerade in den letzten Monaten hetzten rechte Kräfte gegen die Einrichtung von Unterkünften für Geflüchtete. Auch die CSU zeigt einmal mehr, wie sich mit rechtem Populismus die öffentliche Meinung dominieren lässt. Durch gezielte Kampagnen gegen einzelne Gruppen entsteht eine gefährliche Pogromstimmung, die bereits jetzt teilweise in Gewalt umschlägt.

Ökologische Landwirtschaft und Ernährung - Die Verantwortung der Städte

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)

Ökologischer Landbau wird auf in den Städten und deren Umbebung immer wichtiger„Wenn weltweit mehr als die Hälfte der Menschen in Städten lebt, dann kommt denen sowohl große Verantwortung als auch große Gestaltungsmacht zu“, sagte der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, auf dem Kongress „Stadt-Land-Bio“ anlässlich des Tags des Ökologischen Landbaus auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Sein Verband wolle mit dieser Veranstaltung die Aufmerksamkeit auf ein Zukunftsfeld lenken, das von Politik und Medien bislang noch nicht wirklich wahrgenommen werde. „Wir wollen Bürgermeistern, ihren Verwaltungen und Kommunalpolitikern Mut machen, angeregt durch Beispiele und Erfahrungen quer durch Europa, in ihren eigenen Kommunen aktiv zu werden“, erläuterte der BÖLW-Vorsitzende das Ziel der Tagung.

40 Jahre Betreuungsarbeit im Wattenmeer

Kegelrobben bewachen, Vögel zählen, Gäste führen

Im Januar 1974 erließ die schleswig-holsteinische Landesregierung die Verordnung über das Naturschutzgebiet (NSG) „Nordfriesisches Wattenmeer“. Seit 40 Jahren betreut die Schutzstation Wattenmeer, ein unabhängiger gemeinnütziger Umweltverband, im Auftrag des Landes das Gebiet, das 1985 zum größten Teil im Nationalpark aufging. Das damals größte Naturschutzgebiet Deutschlands reichte bis zur Eider. Mit der Nationalparkgründung kam Dithmarschen dazu, so dass sich die Schutzstation heute von Sylt bis zur Elbe um das Wohlergehen der Pflanzen und Tiere an der Nordsee kümmert.

Hapag-Lloyd Fusion: Positives Signal in schwierigen Zeiten

*** Presseerklärung der Grünen Bürgerschaftsfraktion ***

Die Anteilseigner des Hamburger Traditionsunternehmens Hapag-Lloyd und des chilenischen Konkurrenten Compañia Sud Americana de Vapores (CSAV) haben einen Vorvertrag über eine Fusion der beiden Reedereien unterzeichnet. Die Grünen sehen das als einen Schritt, der wirtschaftlich Sinn machen kann – aber noch viele Fragen offen lässt. Dr. Anjes Tjarks, hafenpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion, erklärt dazu: „Sollte die Fusion zustande kommen, wäre das ein positives Signal in schwierigen Zeiten. Hapag-Lloyd könnte jetzt nachholen, was mit Hamburg-Süd leider nicht gelungen ist. Die Hamburger Traditionsreederei würde damit zur weltweit viertgrößten Reederei aufsteigen und ihre Marktposition deutlich verbessern.

Investitionen in Energieeffizienz notwendig und lohnend

Pressemitteilung des DIW Berlin vom 22.01.2014

Deutsches Bruttoinlandsprodukt könnte langfristig um ein Prozent höher liegen Energetische Sanierung von Wohngebäuden muss deutlich ausgebaut werden – Die eingesparten Energiekosten sind langfristig deutlich höher als die notwendigen Zusatzinvestitionen – Emissionen von Treibhausgasen sinken – Einkommen können steigen

Energieminister Gabriel ist noch auf dem falschen Weg

„Die ‘Eckpunkte‘ beschreiben eine kostenintensive und marktwirtschaftlich problematische Variante der Energiewende“

Zu den sogenannten EEG-Eckpunkten von Sigmar Gabriel hat EUROSOLAR heute ein Memorandum vorgelegt. Darin unterstreicht die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, dass nicht das EEG oder die Erneuerbaren Energien die Kostentreiber sind, sondern vielmehr das überkommene Energiesystem mit seinen marktbeherrschenden Großkonzernen und der an den Interessen der Kohle- und Atomkraftswerksbetreiber ausgerichteten Struktur. „Die Vorstellung von einer „Marktintegration der erneuerbaren Energien“ ist vor dem Hintergrund der Strukturen des bestehenden Pseudomarktes völlig absurd“, so Dr. Axel Berg, Vorsitzender der Deutschen Sektion von EUROSOLAR, „zumal Kohle- und Atomenergie seit Jahrzehnten mit dreistelligen Milliardenbeträgen subventioniert worden sind.“

Gabriel will aus dem EEG ein Kohlebestandschutzgesetz machen

Hans-Josef Fell MdB:

Hans-Josef-Fell zur aktuellen LageMaximal 60% Ökostrom will Wirtschaftsminister Gabriel bis 2035 gesetzlich verbindlich vorschreiben. Dies ist gleichbedeutend mit dem gesetzlich garantierten Schutz von mindestens 40% Strom aus fossilen Kraftwerken. Da der Atomausstieg bis dahin ja längst verwirklicht sein soll und da Erdgasgaskraftwerke wegen hoher Gaspreise nicht mehr wettbewerbsfähig sind, bedeutet dies nichts anderes ein Festschreiben des Anteils der Kohleverstromung von mindestens 40%. So würde der heutige Kohlestromanteil von etwa 45 % fast vollständig noch weit über 20 Jahre geschützt werden.

Magdeburg, eine Stadt im Ausnahmezustand

Erster Bericht von der Demonstrationsbeobachtung des Komitees für Grundrechte und Demokratie

Ähnlich wie in anderen Städten wollten NPD, Kameradschaften und autonome Nationalisten am Samstag, 18. Januar 2014, das Gedenken an die Bombardierung Magdeburgs für ihre nationalistischen und rassistischen Aufmärsche instrumentalisieren. Vielfältige Gegenproteste und Blockaden waren in Magdeburg geplant. In den letzten Jahren waren die Gegenproteste in Sicht- und Hörweite mit massiver polizeilicher Gewalt unterbunden worden. Dieses Jahr war Magdeburg insgesamt geprägt von den Demonstrationen gegen den sogenannten „Gedenkmarsch“ von autonomen Nationalisten und Kameradschaften. Die Stadt Magdeburg sorgt alljährlich dafür, dass nicht im Vorfeld bekannt wird, wo diese nationalistische Instrumentalisierung des Gedenkens der Bombardierung stattfinden wird. Dem Bündnis derer von Rechtsaußen scheint jeder Ort in der Stadt recht zu sein. So ist die Stadt insgesamt geprägt vom Protest der Demokraten, von der „Meile der Demokratie“ über die Meilensteine, die Anlauf- und Ausgangspunkte für weitergehenden Protest sein können, bis zu den angemeldeten Kundgebungen und Demonstrationen, die zu Blockaden aufrufen.

Grüne Energiewende - Agenda mit viel Musik und einigen falschen Tönen

Infobrief 02/14

EEG und die Grüne Energiewende sind eng verbunden.Die Grünen haben heute mit ihrer Energiewendeagenda 2020 der schwarz-roten Bundesregierung einen Maßnahmenplan präsentiert, der aufzeigt, wie ein Teil der schlimmsten Irrläufe von zwei Bundesregierungen rückgängig gemacht werden können. Es ist ein Konzept, das gute Ansätze macht, aber an manchen Stellen auch Widersprüche zu den eigenen Zielen aufweist. Wichtigstes Ziel bei diesem grünen Maßnahmenkatalog ist die Verdopplung des Ökostromanteils bis 2020. Die Minimalziele von Schwarz-Rot dagegen, die einer Ausbaubremse der Erneuerbaren Energien gleichkommen, sind ein Armutszeugnis und verdeutlichen viel mehr, dass es den Sozialdemokraten vor allem um die Beibehaltung des schmutzigen Kohlestroms geht. Die Grünen wollen weg von der Kohle und deshalb die schlimmsten Dreckschleudern schrittweise abschalten.

Vogelsänger will mehr Massentierhaltung nach Brandenburg holen

Passend zur Demo „Wir haben es satt“:

Im kürzlich veröffentlichten Interview des Brandenburger Agrarministers Jörg Vogelsänger mit dpa und rbb im Rahmen der Grünen Woche verkündetet er die Massentierhaltung in Brandenburg aus Gründen des Tierwohls ausbauen und deswegen sogar fördern zu wollen. Dazu erklärt Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL e.V.) und einer der Sprecher des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg: „Dieses klare Bekenntnis unseres Landwirtschaftsministers lässt uns alle erschauern und fordert uns alle geradezu heraus, diesem Wahnsinn Einhalt zu bieten. Vogelsänger geht der Agrarindustrielobby voll auf Leim und lässt dabei auch noch jegliche Sensibilität vermissen.“

Wie finde ich eine sichere und gute Geldanlage?

Was bedeutet heute Sicherheit bei Kapitalanlagen?

Unsichere Zeiten für Ihre Geldanlage. Wir geben wichtige ImpulseVor wenigen Jahren, also vor der Banken- und Verschuldungskrise war die Frage sicherer Geldanalagen ganz einfach zu beantworten. Hier wären Produkte wie deutsche, österreichische oder sogar französische Staatsanleihen als Empfehlung einhellig genannt worden. Auch die Empfehlung zum Einlagengeschäft (z.B. Tagesgeld oder Festgeld) solider deutscher Banken wäre eine weitere Möglichkeit gewesen. Als ein klein wenig risikoreicher (aber nur theoretisch) wären Unternehmensanleihen von Unternehmen wie z.B. Siemens oder VW empfohlen worden.

Fairplay in Brasilien

Kritische Aktionäre verlangen von ThyssenKrupp:

Dachverband der Kritischen Aktionäre, FDCL, KoBra und medico international protestieren gegen Vorgehen des deutschen Stahlkochers in Rio de Janeiro ThyssenKrupp hat bei der Errichtung seines Stahlwerks in Brasilien ein ökonomisches, ökologisches und soziales Desaster angerichtet. Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert den Vorstand auf, sich an die Regeln verantwortungsvoller Unternehmensführung zu halten und geschädigten Gruppen endlich eine Kompensation anzubieten. Bei der Hauptversammlung am Freitag in Bochum soll dem Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns die Entlastung verweigert werden.