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Aachener Karlspreis für Ungarn György Konrad

Ehrung für Europäer

Der ungarische Schriftsteller, Soziologe und Psychologe György Konrad wird am Donnerstag mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Mit der international renommierten Auszeichnung wird Konrad wegen seines schriftstellerischen, kulturpolitischen und essayistischen Eintretens für das Zusammenwachsen Europas und für die Errichtung von offenen Gesellschaften geehrt. Die Laudatio hält der frühere Bundespräsident Roman Herzog, der 1997 den Karlspreis erhalten hatte.

Konrad habe weder persönliche Entbehrungen noch Freiheitsentzug gefürchtet, begründete das Karlspreisdirektorium die Wahl. Wie kaum ein anderer Intellektueller sei Konrad geeignet, "den Menschen in Europa - Ost wie West - die aus den gemeinsamen Werten resultierenden Aufgaben zu verdeutlichen". Mit der Verleihung des Preises solle zugleich die enorme Bedeutung und Leistung der Schriftsteller für "das gemeinsame Haus Europa" betont werden, hieß es in der Begründung weiter.

Der Karlspreis gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wird seit 1950 Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Die Verleihung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. In diesem Jahr waren rund 40 Veranstaltungen dem thematischen Schwerpunkt Ungarn gewidmet.

Im vergangenen Jahr war der Karlspreis an den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton verliehen worden. Weitere Karlspreisträger sind wie Sir Winston Churchill, Konrad Adenauer, Königin Beatrix der Niederlande, Vaclav Havel und Tony Blair.

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