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Zwei Besatzungsmitglieder auf Ostseefähre verletzt

Erneut Brand

Zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Tagen hat es auf einer Ostseefähre gebrannt. Das Feuer brach am Donnerstagabend an Bord des Fährschiffes "Rügen" aus, das von Sassnitz nach Trelleborg unterwegs war. Eine Sprecherin der Reederei Scandlines sagte, aus noch ungeklärter Ursache sei die Hauptschalttafel im Maschinenraum in Brand geraten. Die Besatzung habe das Feuer aber innerhalb weniger Minuten löschen können. Das Schiff sei aus eigener Kraft in den schwedischen Hafen eingelaufen.

Zwei Besatzungsmitglieder befinden sich nach Angaben der Reederei in ärztlicher Obhut, sie werden wegen des Verdachts der Rauchvergiftung behandelt. Für die insgesamt 261 Passagiere habe keine Gefahr bestanden. Derzeit werde der Schaden auf der "Rügen" untersucht. Scandlines gehe aber davon aus, dass die Fähre nach kurzem Reparaturaufenthalt wieder in See steche, sagte die Unternehmens-Sprecherin. Bis dahin werden die Passagiere auf die Fährlinie Trelleborg- Rostock umgeleitet.

Die "Rügen" ist bereits das Ersatzschiff für die ausgefallene "Sassnitz", die am Sonntagabend ebenfalls nach einem Brand im Maschinenraum manövrieruntüchtig nach Sassnitz-Mukran geschleppt werden musste. Die beiden Brände haben nach ersten Angaben der Reederei nichts miteinander zu tun. Das Fährschiff "Sassnitz" war durch das Feuer erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch seine Passagiere waren mit dem Schrecken davon gekommen.

Als Brandursache für das Feuer auf der "Sassnitz" wird ein Leck in einer Schweißnaht angenommen. Ausgetretenes Öl hatte sich vermutlich auf heißen Maschinenteilen erhitzt. Ein Gutachten d Rostock llurgischen Instituts der Universität Rostock soll nun klären, ob es sich um Materialermüdungen oder möglicherweise um fehlerhafte Schweißarbeiten gehandelt hat. Mit einem abschließenden Untersuchungsbericht wird frühestens in einigen Wochen gerechnet.

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