Drogenbeauftragte
"Lukrative" Droge Crack könnte sich verbreiten
Caspers-Merk warnte daher vor einer Verharmlosung von Crack. Das rauchbare Kokain habe ein hohes Abhängigkeitspotenzial und sei zudem mit einer gesteigerten Aggression sowie Armut und Verelendung verbunden. Gerade viele Jugendliche betrachteten aber "alles, was nicht gespritzt wird als ungefährlich", sagte Caspers-Merk. Daher seien präventive Maßnahmen wie Aufklärungsarbeit und eine öffentliche Debatte nötig, um die Verbreitung zu verhindern.
Für die Abhängigen selbst seien "niedrigschwellige Hilfsangebote" nötig. Caspers-Merk nannte unter anderem Ruheräume und individuelle Betreuung. Aber auch die Weiterbildung und Vernetzung innerhalb der Drogenhilfe sei vonnöten. Als Möglichkeit zum Abbau von Aggression biete sich zudem Akupunktur an. An der Sucht ändere dies aber nichts.
Crack ist der amerikanische Straßenname für eine Droge, die aus Kokain hergestellt wird. Dazu wird Kokain mit Backpulver und Wasser gestreckt. Crack ist daher viel preiswerter als reines Kokain. Crack wird in speziellen Glaspfeifen geraucht, die mit einem Feuerzeug erwärmt werden oder auf Tabak beziehungsweise in Wasserpfeifen konsumiert. Beim Erhitzen entsteht ein knisterndes Geräusch, das Crack seinen Namen gab (to crackle = knistern).
Der Effekt von Crack ist dem des Kokains ähnlich. Aus bislang ungeklärter Ursache ist seine Wirkung jedoch wesentlich stärker und schädlicher als die von Kokain. Crack wirkt innerhalb von Sekunden auf das Gehirn. Nach etwa fünf bis zehn Minuten verkehrt sich die Anregung und Steigerung der Konzentrationsfähigkeit schlagartig ins Gegenteil: Es kommt zu einem psychischen Absturz. Beim Crackkonsum kann die körperliche und seelische Abhängigkeit sehr schnell eintreten. Zu hohe Dosierungen können zu Atemlähmung und Herzstillstand führen.
Crack breitete sich zunächst in der ärmeren US-Bevölkerung Anfang der 80er Jahre aus. Schon Mitte der 80er Jahre hatte sich der Crackkonsum in den amerikanischen Großstädten stark verbreitet. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten Missbrauchfälle in Deutschland und der Schweiz gemeldet.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 31. Aug. 2001 unter:
nachrichtenStichworte:
« Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt gegen Kriegsverbrecher
Patentamt weist Einspruch gegen Züchtung von Chimären zurück »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
- Erneuerbare Energien als Zünglein in der Wahl
- Bremen: Schüler in die Camps
- Rot-Rot-Grün verhindern Steuerentlastung
- Nicos Farm: Hilfe für behinderte Kinder
- Muttertag und Vatertag | Kommerz, Bier und Familie
