Neun von zehn Fischen wieder tot ins Meer
EU-Fischereiflotten zerstören Fisch-Bestände vor Westafrika
Insbesondere Shrimps, Thunfisch und Sardinen sind in den Gewässern der westafrikanischen Republik häufig. "Aber die Methoden der EU-Flotte sind nicht wirklich nachhaltig und frei für alle", meint BBC-online. Die modernen Fischfangmethoden zerstören eine der wertvollsten Ressourcen von Senegal. "Das Ökosystem in tropischen Gewässern ist fragil und die Reaktion auf industrielle Fangmethoden wie sie in der EU praktiziert werden, hat schreckliche Folgen", so Brian O'Riordan, Sprecher des internationalen Kollektivs zum Schutz von Fischereiarbeitern. Die Zerstörung entspreche in etwa der eines Kahlschlages in einem Wald. "Die EU-Fangflotten jagen alles, können aber nur einen Bruchteil, zwischen zehn und 20 Prozent, verwerten. Der Rest wandert tot wieder in den Ozean zurück", so der Experte. Genau jene Fische seien es jedoch, die sozusagen das Rückgrat der lokalen Fischerei ausmachten. "Darüber hinaus verwandeln die industriellen Fangflotten das Meer in eine Art Müllhalde."
Steffan Smidt argumentiert dagegen, dass es in der EU Vorschriften betreffend der Größe der gefangenen Fische und der Netzmaschen gebe. Damit solle verhindert werden, dass es zuviel Beifang gebe. Die Vereinbarung zu einer Verlängerung der Fangerlaubnis von EU-Schiffen vor der Küste von Senegal wurde Ende März verschoben. Die alte Vereinbarung lief bereits im Dezember 2001 aus. Eine Verlängerung gibt es bisher nicht. Streitpunkt zwischen der EU und der westafrikanischen Republik ist der Betrag zur Kompensation der Fischereirechte.
Keine Netzmaschen, aber Fachleute benötigen sie zum Netzwerk einrichten
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Am 02. Apr. 2002 unter:
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