Bilanz von Greenpeace
Mehr Menschen fördern Umweltschutz
Die Jahrhundertflut im letzten Sommer habe Deutschland nicht nur mit ersten Signalen des Klimawandels konfrontiert, sie habe auch Greenpeace auf unerwartete Weise gefordert. Die Aktivisten verstärkten mit ihren Schlauchbooten die Einsatzkräfte in Dresden, sicherten Deiche und untersuchten Wasserproben.
?Weltweit zeigen zunehmende Stürme und Flutkatastrophen, wie wichtig der Schutz des Klimas ist", sagt Brigitte Behrens, Greenpeace Geschäftsführerin in Deutschland. Der größte Ölkonzern ExxonMobil leugne jedoch mit Unterstützung der US-Regierung den Klimawandel. Die USA und die Ölförderstaaten verhindertn feste internationale Zielvorgaben für den Ausbau erneuerbarer Energien. In Deutschland drohe mit der Erneuerung der Kraftwerke die weitere Förderung der klimaschädlichen Kohle. Die vielen Menschen, die die Arbeit der Umweltschützer unterstützen, wollten sehen, dass die Bundesregierung brisante Umweltprobleme wie den Klimawandel ernsthaft angehe.
Als wichtigen Erfolg wertet die Organisation, dass ein Patent auf menschliche Embryonen in wesentlichen Teilen für ungültig erklärt wurde. Zudem machten die Umweltschützer die Gesundheitsgefahren von Dieselruß aus Fahrzeugen bekannt und protestierten gegen die Weigerung der deutschen Autohersteller, serienmäßig Rußfilter einzubauen. Diese Kampagnen werde Greenpeace in diesem Jahr ebenso weiterführen wie die Verbraucherarbeit: Derzeit warnt Greenpeace mit eigenen Untersuchungsergebnissen vor der Verseuchung von Obst und Gemüse mit gefährlichen Pestiziden.
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Am 20. Aug. 2003 unter:
nachrichtenStichworte:
« Autos nach Umweltfreundlichkeit getestet
Verbraucherzentrale warnt vor teuren R-Gesprächen »
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