Umweltschutz

Protestaktionen gegen Regenwaldzerstörung und Terror gegen Indigene

Mit finanziellen Garantien will die Weltbank eine 1,2 Milliarden US-Dollar teure Zellstoff-Fabrik in Südkalimantan auf der indonesischen Insel Borneo absichern. Die Zellstoff-Industrie in Indonesien ist für das illegale Abholzen riesiger Regenwaldflächen und die Vergiftung von Flüssen, Böden und Luft verantwortlich. Das geplante Projekt bedroht die ohnehin schon stark degradierten Wälder auf Borneo, Heimat der letzten Orang-Utans. Deutschland ist drittgrößter Geldgeber der Weltbank und hat einen eigenen Exekutivdirektor. "Rettet den Regenwald" ruft zum Verschicken von Protestbriefen dagegen auf.

Die indigene Bevölkerung im brasilianischen Bundesstaat Roraima soll Ende Januar 2004 demarkierte Schutzgebiete erhalten, die ihnen laut Verfassung zustehen. Farmer und Reisproduzenten versuchen mit Drohungen und Blockaden, dies zu verhindern. Rettet den Regenwald e.V. bittet darum, sofort an den brasilianischen Präsidenten Lula, zu appellieren, um den Schutz der Ureinwohner zu gewährleisten.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!