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Nichtraucherseminare helfen der Hälfe der Teilnehmer

Weg vom Nikotin

Nichtraucherseminare sind in der Lage mehr als 50 Prozent der Raucher vom Glimmstängel wegzubringen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medizinischen Universität Wien, die gemeinsam mit dem österreichischen Marktforschungsinstitut marketmind durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden am heitigen Donnerstag bekanntgegeben. Demnach lag die Erfolgsquote nach 12 Monaten bei 53,3 Prozent. 86,3 Prozent der Ex-Raucher empfänden ein Gewinngefühl darüber, dass sie nicht mehr rauchen.

58,1 Prozent gäben an, dass ihr Gesundheitszustand nach 12 Monaten "besser" bis "viel besser" sei. An der Studie, die von Juni bis September 2002 durchgeführt wurde, nahmen 537 Personen aus fünf Bundesländern teil. Die Teilnehmer wurden vor Kursbeginn mittels Fragebögen vor sowie nach drei und 12 Monaten mittels computerunterstützten Telefoninterviews befragt. Nach der so genannten Fagerström-Skala war nahezu jeder zweite Kursteilnehmer als stark bis sehr stark nikotinabhängig einzustufen. 78 Prozent hatten schon versucht aufzuhören, aber nur 15 Prozent waren länger als ein Jahr abstinent.

"Die ehemaligen Raucher gaben an, dass sich die gesundheitsbezogene Lebensqualität schon nach drei Monaten signifikant verbessert hat", berichtet Studienleiter Manfred Neuberger, Leiter der Abteilung Allgemeine Präventivmedizin am Institut für Umwelthygiene an der Medizinischen Universität Wien. Die gefürchtete Nebenerscheinung der Gewichtszunahme habe sich in Grenzen gehalten. Sie lag durchschnittlich bei zwei Kilogramm.

Ausgangspunkt für die Studie war eine Empfehlung der österreichischen Ärzteinitiative, nach dem Vorbild von Ländern wie den USA auch in Österreich ganze Betriebe rauchfrei zu machen. Dabei sollten kostenlose oder kostengünstige Kurse für Raucher angeboten werden.

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